Nach dem Abitur arbeite ich für ein Jahr in Umwelt- und Naturschutzprojekten unterschiedlicher Organisationen in mehreren Ländern. Seit der Yukon-Expedition von Wilderness International engagiere ich mich für den Schutz unberührter Wildnisgebiete auf unserem schönen Planeten. Zu verstehen, wie Menschen aus unterschiedlichen Kulturkreisen mit der Abhängigkeit und den Problemen unserer Zeit umgehen, ist ein Ziel. Auf meinem Weg möchte ich außerdem herausfinden, welche Wege und Möglichkeiten sich angesichts von Klimawandel, Überbevölkerung und Umweltzerstörung bieten, den Niedergang aufzuhalten. Ich möchte mich selbst besser kennen lernen und helfen, die Welt und ihre Wunder zu bewahren.
Sie haben nach einem besonderen Rezept fürs Wochenende gesucht, oder wollten einfach schon immer mal etwas Besonderes kochen? Vielleicht hatten Sie auch einfach nur einen harten Tag:
Sobald sie Nase besorgt haben, sollte die Zubereitung kein Problem darstellen. Entfernen Sie die Elchnase vom Kopf und platzieren Sie sie auf Kohlen in heißem Feuer bis die Nasenhaare abgebrutzelt sind (inklusive der Haare in den Nüstern). Nach dieser Behandlung wird die Nase weiß wie Schnee. Anschließend schaben sie die harte Hautschicht ab und werfen die Nase in einen Topf mit kochendem Wasser. Die Nase kurz aufkochen und gewünschte Gewürze (Karl empfiehlt Curry), sowie Zwiebeln oder anderes Gemüse hinzugeben. Die Nase kann nun serviert werden.
Liebhaber lassen sie meist noch einige Tage hängen, bis sie butterweich wird. Kenner räuchern die Nase und servieren sie zu Knoblauchkartoffeln an Currysoße. Eine seltene Spezialität: Elchnasen-Schnitzel nach Wiener Art (die Nase hier einfach in Scheiben schneiden, panieren und braten)
Guten Appetit!
(Rezept nach H.A. Dempsey's Buch: „Christmas in the West“) PS: Natürlich nur Fleisch von nachgewiesener Herkunft genießen.
Wir wollen ja, dass es mit gutem Gewissen gut schmeckt.

Karl
November 2010
Holen wir uns im Frühherbst doch schon mal eine Anregung für den Winter!
Wer sich über die kalte Jahreszeit beschwert (wie ich) kann sich immer noch eine oder auch zwei warme Decken holen gehen. Doch stelle sich einer vor, am Nordpazifik ohne Decke überwintern zu müssen. Ja, ohne Decke. Kein Erbarmen, eisige Stürme und keinen Kakao. Vielleicht mal einen Tintenfisch.
Aber das war's. In dieser Vorbereitung, kann man sich als Mensch doch bei der Natur bedanken...
Zum Bericht geht es hier entlang!:
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Am 14.07.2009 hat Karsten geschrieben:
Hallo Karl, |
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Am 14.07.2009 hat Claus geschrieben:
Wow! Das war ja gleich ein guter Start des Wild-Blogs. Ich habe schon so manche Blogs im Internet gesehen, aber selten welche, mit so gut ausformulierten Texten und vor allem Inhalten. Meinen Respekt! |
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Am 15.07.2009 hat Hans geschrieben:
Hallo Karl, |
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Am 17.07.2009 hat Doris geschrieben:
Hallo Karl, |
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Am 23.07.2009 hat Christoph (chrisyouknow@yahoo.de) geschrieben: Hallo Karl, danke der Einladung deiner Reise zu folgen. Dass das Interesse an Natur, Umweltschutz und Umwelttechnologien auch in der Industrie nicht nachlässt, scheint z.B. die überdurchschnittliche Menge Risikokapital für Firmen des im amerikanischen Business Englisch mit "Cleantech" umschriebenen Industriesektors zu signalisieren. Meine Zeit in Kalifornien hat einfach gezeigt, dass diese geldaffine Gesellschaft Machern und Vordenkern auch in Krisenzeiten notwendiges Kapitel zuschießt. Auch in Deutschland gibt es neben der großen Vision von Desertec industrieweit genügend Potential an den Stellschrauben unserer Konsumgesellschaft zu schrauben. Dass dies u.U. nicht reicht, siehst du wahrscheinlich tagtäglich. Aber ich wünsche dir den Optimismus zu wahren, die vielen eifrigen Menschen zu schätzen, die es besser meinen und Prozesse und Entscheidungen, die für deine Weltsicht eine Rolle zu spielen näher kennen zu lernen. Der interkulturelle Austausch, den du gerade anvisierst, wird dir ein lebenslanger Schatz sein. Mit Neugierde und ebensolcher Sehnsucht nach der Entdeckung dieser faszinierenden Aktivitäten werde ich dein & Josefs Wirken (wie auch der anderen Blogger) verfolgen. Viel Glück soweit!!! |
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Der Lachs gehört zu den beliebtesten Fischsorten der Deutschen, obwohl er bis 1949 in den meisten Flüssen Deutschlands ausgestorben war.
Steck den Kopf nicht in den Sand
„We are local activists, but it is a dangerous business here. So we are careful.“, so werde ich in Fort McMurray von meinen Couchsurfing-Gastgebern begrüßt...
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Stelle sich einer vor, am Nordpazifik ohne Decke überwintern zu müssen. Ja, ohne Decke. Kein Erbarmen, eisige Stürme und keinen Kakao. Vielleicht mal einen Tintenfisch. Aber das war's..
Bobby Leach riskierte sein Leben, als er sich 1911 in einem Stahlfass die 58 Meter hohen Fälle hinunter stürzte. Das Fass verschwand in der schäumenden Gischt und: tauchte wieder auf. Bobby war jedoch so schwer verletzt, dass er 23 Wochen in einem Krankenhaus verbringen musste. Danach reiste er in der Welt umher, um allem von seiner heroischen Tat zu berichten. 1936 rutschte er in Neuseeland auf einer Apfelsinenschale aus, brach sich dabei ein Bein, holte sich eine Infektion und verstarb. Von einem gewissen Charles Stephens, der sich ebenfalls in einem Fass die Fälle hinunter begab, fand man nur noch den rechten Arm. Doch echte Daredevils kann so etwas nicht abschrecken: In den 80ern sprangen fünf Stuntmen erfolgreich über die Kante. Einer von ihnen gab als Erklärung an, er habe Teenagern veranschaulichen wollen, dass auch ohne Drogen (lebensgefährliche) Abenteuer zu erleben sind. Mein Kommentar: Na toll, bitte mehr davon!