
Ab heute dem 20.August 2010 beginnt mein „diakonisches Jahr im Ausland“, welches ich mit der Hilfe der Organisation „Ev.-Freiwilligendienste“ erleben darf.
Ich werde im schwedischen Göteburg einem Gemeindepädagogen in der Betreuung der Kirchgemeinde und der Jugendarbeit behilflich sein. Dabei Schwedisch zu lernen und in das Leben hier einzutauchen, wird ein echt spannendes Projekt werden. Damit ihr ein wenig Anteil haben könnt an den Erfahrungen, die ich hier machen werde, will ich ca. einmal im Monat im WildBlog berichten. Es wird sicher auch gewandert werden, von Elchen und Trollen berichtet werden....Obwohl mein Dienst hier in Schweden erst heute beginnt, bin ich schon seit letzter Woche hier und erkunde freudig meine Umgebung und mein zukünftiges Arbeitsfeld.
Walter
Dezember 2010
Wo soll ich anfangen ? Meine letzte Zeit hier war eigentlich nicht so erlebnisreich aber „arbeitsreich“. In letzter Zeit musste ich schon viele Stunden mit Dingen verbringen die mir nicht so viel Spaß gemacht haben. Zunächst war da die ganze „Zettelwirtschaft“ also der ganze Papierkram der für unsere Deutschlandreise nötig war. Deutschlandreise ?
Richtig, wir warenmit der Jugendgruppe von hier in Norddeutschland unterwegs. Wir haben 2 Busse aus Schweden gemietet und sind dann mit der Fähre von Göteborg nach Dänemark gefahren. In Dänemark haben wir den „Himmelsberg“, dänemarks höchsten Berg, bestiegen und haben dann einen Tag in einer Jugendherberge in Dänemark übernachtet.
Von Dänemark ging es weiter nach Husum wo wir die Freiwillige vom letzten Jahr besucht haben. Das war natürlich eine große Wiedersehensfreude für die Schweden und auch für mich angenehm weil ich mich nett mit ihr austauschen konnte.
Von Husum aus sind wir dann weiter nach Kiel gefahren wo ich mit einem Freund von mir eine „Stadt rally“ für die Schweden gebastelt habe. Also, die Stadtsrally selber war von meinem Freund ich habe nur die Übersetzung vorgenommen und war dann als Leiter natürlich selbst mit dabei als die Schweden durch Kiel gerannt sind. Mein Freund hat allerdings erwartet, dass echte Wikinger zu ihm nach Kiel kommen und eine Tour vorbereitet die für keine Gruppe zu schaffen war. Daher saßen wir dann abends bei einem warmen Kakao in einem „CVJM“ Haus und haben müde von unseren neuen Erfahrungen berichtet. Alles in allem ein anstrengender Tag für Leiter und Jugendliche aber dennoch oder gerade deswegen wunderschön und unvergessen.
Dann sind wir am nächsten Tag weiter nach Lübeck gefahren. Ich war zu vor noch nie in dieser Stadt und mir hat es die schwedische wie die deutsche Sprache verschlagen! Ich habe noch nie so eine schöne Stadt gesehen und mit den Dingen die ich dort erlebt habe ist sie jetzt als die „schönste Stadt der Welt“ in mein Gedächtnis eingebrannt!
Am Sonntag morgen sind wir dann wieder zurück nach Schweden gefahren und ich bin hier geschafft aber sehr zufrieden nach dieser tollen und erlebnisreichen Reise in das Bett gefallen.
Mit Kyrkis haben wir zu Halloween Gläser bemalt, in die man dann Kerzen stellen kann und haben Schokoladenbällchen gebacken und haben gemalt, fangen gespielt, fika gehabt, und ähnliches mehr.
Mit der Juniorer – Gruppe haben wir einen großen Adventskalender gebastelt, pfefferkuchen gebacken und einmal haben sie unter meiner Anleitung „Apfelstrudel“ gebacken... und dann gegessen, war sehr lecker. In Schweden gibt es keinen „Apfelstrudel“ aber den meisten Schweden ist es doch ein Begriff man kennt es eben als „Deutschen – Kuchen“
Mit der Jugendgruppe hatten wir einfach ein paar gemütliche Abende zusammen die wir immer mit einer Andacht schließen diesen Monat habe ich auch einmal eine kleine Andacht gehalten, die gelungen ist und schön war.
Eine größere Sache war z.B ein Zusammenkommen von allen Chören der Umgebung, die dann unter der Anleitung eines Afrikaners afrikanische Songs gesungen haben und ein paar englische, wie auch schwedische Lieder. Ich habe dort im Chor mitgesungen und auch einmal ein Stück mit der Geige begleitet.Seit dem ersten Advent hat die Kirche natürlich allerhand zu tun und auch für mich waren die letzten 3 Wochen sehr arbeitsreich.
So weit so gut. In meiner Freizeit übe ich weiterhin fleißig geige, ordne meinen Haushalt und bin in Göteborg unterwegs um mich mit Freunden zu treffen, zu spielen oder einfach um die anderen Freiwilligen zu treffen. Die nächsten Wochen sehen in meinem Kalender auf jeden Fall spannend aus und haben großes Potential es auch tatsächlich zu werden.
Da Winter ist und Schweden unter einer dicken weißen Decke aus Schnee liegt, bin ich leider nicht so oft in der Natur unterwegs ich hoffe aber dass ich das im Januar, Februar wieder schaffe. Die letzte Woche hier vielen die Temperaturen schon mal aus -20 Grad und die Schweden sagen, dass es im Januar Februar nochmal ein ganzes Stück kälter wird.
Ich werde die Gelegenheit, dass ich Weihnachten in einer anderen Kultur erleben kann, nutzen und Weihnachten bei einer angestellten meiner Gemeinde feiern. Ich melde mich voraussichtlich im Januar wieder, bis dahin:
Kalte Weihnachtsgrüße aus Schweden und bis bald.
November 2010
Und dann musste ich hier in den ersten Wochen natürlich allerhand Papierkram machen wie z.B: Mitgliedskarte für die Kirche, Bankkonto,Personnummer,...etc. Dann begann meine Sprachschule und nachdem ich der Lehrerin einen Text geschrieben habe, werde ich gleich in einen Fortgeschrittenen Kurs gesetzt, der aber mittlerweile auch sehr langweilig für mich ist. Das ganze ist ein Sprachkurs für Zuwanderer ich sitze dort mit Menschen die Arabisch, Polnisch, oder Thailändisch sprechen und für die ist schwedisch echt eine sehr schwere Sprache und viele haben kein Umfeld in dem sie schwedisch sprechen, sondern sprechen zu Hause ihre Muttersprache. Daher lerne ich gerade nochmal die wirklichen Grundsachen der schwedischen Sprache ( diese sind aber meistens auch die Grundsachen der deutschen Sprache). Im Dezember oder im Januar mache ich dann einen Test und bekomme, wenn ich den Test bestehe, ein Zertifikat.
Und dann konnte ich es nicht lassen in einem See ganz in der Nähe meiner Wohnung zu baden, auch wenn es geregnet hat. Und dort hat mich dann die wahre Schönheit Schwedens überfallen.
Eine normal Woche:
Montag 9 -12 Uhr : Öppna Förskola 13 – 16.40 Uhr Schule
Dienstag: 10.12 Uhr: Vuxen-baby-Gr. 15.30 – 17.30 Juniorer ( Kinder von 10-12)
Mittwoch: 8.20 – 14.40 Schule danach gleich zur Kirche und bis 16.30 Uhr Kyrkis
Donnerstag 9.30 – ca.12 Uhr Besuch einer Schule mit meinem Mentor wir reden ein bisschen mit den Schülern und zeigen einfach dass wir da sind.
16.15 - 18.15 Uhr Konfirmandenstunde
19.00 – 23.00 Uhr Jugendgruppe
Freitag: Frei
Samstag Frei
Sonntag Frei
Am Wochenende sind natürlich ab und zu irgendwelche Veranstaltungen der Kirche wo ich auch dabei bin. Die letzten Wochen kamen noch einige Stunden dazu in denen ich mit meinem Mentor ( der die Jugendgruppe leitet) unsere Tour nach Deuschland am 3 – 7 Novmber geplant habe. Da habe ich die Jugendherbergen rausgesucht und gebucht einen Plan
zusammengestellt was wir alles machen können und mit Hilfe eines Freundes in Kiel Organisiert, dass wir in Kiel eine deutsche Jugendgruppe des CVJM treffen können. Wir reisen erst durch Dänemark dann nach Husum( wo wir die Freiwillige vom letzten Jahr besuchen) Kiel, Lübeck. Als „Halbmsuiker“ wollte ich die Stadt natürlich auch von jener Seite kennenlernen und habe einen
Tag ( 2 -3 Stunden) in Göteborg auf der Straße Geige gespielt und es hat natürlich viel Spaß gemacht und Göteborg hat einfach den Geist für „Straßenmusik“.
Dann nachdem ich mich hier wirklich richtig gut eingelebt hatte, bekam ich endlich die Möglichkeit ein Wochenende Campen zu gehen. Mein Wunsch war es an der Westküste Schwedens ein bisschen zu wandern und ruhig am Wasser im Zelt einzuschlafen. Und dieser Wunsch wurde mir dann auch erfüllt natürlich ein wenig anders als ich mir das ausgemalt hatte aber dennoch wunderschön. Alles in Allem ist jeder Tag hier wirklich wundervoll in der Arbeit so wie im Privatleben sowie in der Gemeinde sowie....Ich hatte in allen Ebenen Privat, Arbeit, Sprache, Kontakte einen wirklich sehr guten, gelungenen Start.
Die Schönheit der Natur hier ist einfach überwältigend und die Schweden selbst sind ein so offenes hilfsbereites Volk, dass jeder Tag hier der reinste Genuss ist. Danke an dieser Stelle nochmal der Organisation DJIA die mir dieses Jahr ermöglicht und danke an alle Menschen die mich unterstützt haben, die nötigen Mittel für dieses Jahr aufzubringen.
Oktober 2010
Der erste Monat Schweden...oder ist es schon länger? Für mein Empfinden bin ich schon eine ganze Weile hier, und wenn ich den Leuten hier erzähle, dass ich jetzt 7 Wochen hier bin, dann schauen sie mich fragend an und zeigen mir 7 Finger „ Sju Veckor,...och du pratar svenska ?“ Ja ich bin erst 7
( ich zeige 7 Finger) hier und ich spreche schwedisch. Aber bevor ich mich in meinen Bericht stürze hier noch ein Gedicht von mir, welches ich vor einigen Wochen geschrieben habe:
Wie soll ich dir begegnen – Schweden?
Wie macht man diesen großen Schritt?
Fort von der Heimat in sein eigenes Leben
Was lässt man da, was nimmt man mit?
Liegt's bei mir das zu entscheiden
Kann ich wählen wie ich bin?
Soll ich vorsichtig Risikos meiden
Oder drauf losstürmen egal wohin?
Die Wege die erscheinen
Sind neu soll ich sie gehen?
Oder auf eigenen Beinen
Ganz fest verwurzelt stehen?
Schweden – so kalt und kühn geschaffen
Du dichtest allein unser „Wir“
Erwartungen sollen verblassen
Ich bin für dich – weißes Papier.
Mein Start hier für mich zu 100 % positiv, das Gleiche gilt auch für meine Arbeit in der Kirche hier. Ich hab mich von Anfang an mit allen meinen Mitteln auf die Sprache und die Arbeit hier konzentriert und auch wenn das zunächst sehr schwierig war, so war es doch absolut richtig. In den ersten Tagen habe ich versucht meine Umgebung hier zu erkunden und war in den Wald gebieten nahe meiner Wohnung wandern, Elche habe ich dabei leider nicht gesehen aber die Wälder hier sind einfach Märchenhaft. Dann kam mein erster Sonntag hier und ich wollte natürlich gerne in die Kirche gehen. Ich wusste nicht wann die Kirche hier beginnt und habe mir gedacht, wenn ich Pünktlich zur Anfangszeit eines deutschen Gottesdienstes ( 9.30 Uhr) da bin, dann kann ich nicht zu spät sein. Also war ich 9.30 Uhr an der Kirche und habe dort niemanden vorgefunden. Ich dachte mir, dann beginnt der schwedische Gottesdienst wahrscheinlich 11.00Uhr und hab mir die Gegend rund um die Kirche angesehen.
Beim Anschauen der Gegend fühlte ich mich wie ein Lego-Männchen was staunend durch eine Lego-Stadt aus bunten Häuschen geht. Der Gottesdienst begann erst 18.00 Uhr aber normalerweise fangen sie hier um 11 an. Dann kam meine erste Predigt auf schwedisch und ich verstand wirklich viel für den Anfang, Mittlerweile ist es so, dass ich die Predigten eigentlich fast komplett verstehe, wenn man den Kontext kennt und ein wenig schwedisch kann, dann ist es gar nicht so schwer diese Sprache zu verstehen. Der Pfarrer hat mich dann auch der Gemeinde vorgestellt und gesagt „ Das ist Walter unser neuer Freiwilliger aus Deutschland...bla.... und ihr könnt euch mit ihm unterhalten er hat seinen Sprachkurs noch nicht angefangen aber er spricht schwedisch,... ich weiß zwar nicht wie aber er kann es.“ Später habe ich meinen Trick dann verraten, ich glaube, schwedisch ist einfach ein Dialekt des Deutschen ( Oder Deutsch vom Schwedisch ) und ich spreche einfach deutsch mit ein wenig Dialekt :D .
Meine ersten Stunden die ich dann in den verschieden Gruppen hatte habe ich erstmal viel den anderen Leitern zu gesehen ( ein wenig für Ruhe gesorgt) und mich ganz langsam in die Gruppen als „Leiter“ integriert. Jetzt bin ich soweit, dass ich auch selbst Aufgaben übernehme und mit den Kindern(Jugendlichen) etwas mache.
September 2010
Im Zuge der Gespräche die in der Kirche geführt wurden habe ich realisiert, dass ich nicht nur zum Spaß hier bin, sondern als freiwilliger Helfer der Gemeinde hier auch helfen soll. Jetzt am Anfang gestaltet sich das noch schwierig, weil ich die Sprache noch nicht beherrsche und diese ist der Schlüssel zu der Truhe in der ein Schatz auf mich wartet. Aber ich bin optimistisch, dass sich das in nächster Zeit ändern wird. Aber gerade in den letzten Tagen in denen ich öfter in der Kirche war habe ich gemerkt, dass ich wirklich nicht viel schwedisch sprechen kann und erst recht wenig verstehe, wenn 2 Schweden fließend miteinander sprechen. Das ist ein Problem was ich erwartet habe, was hier alle kennen und welches ich jetzt mit voller Konzentration lösen will.
Heute war ich allein in der Kirche, weil Johan eine Zaubershow hatte und nicht da war.* Ich hatte wieder „fika“ mit den Leuten aus der Kirche und hab ein wenig Klavier gespielt. Danach habe ich mich in Göteborg mit jemandem getroffen den ich durch eine Internetplattform namens „Couch-Surfing“ gefunden habe. Er hat mir die Stadt gezeigt und mir gesagt bzw. gezeigt wo ich welche Läden finde. Er selbst war glücklicherweise jemand der zur „Spieler – Szene“ gehört und daher wusste er wo ich hier die Läden finde wo Karten gespielt werden und wo sich andere Typen diesen Schlags rumtreiben. Des Weiteren hat er mir gesagt wo ich hier Kampfsportschulen finde und ein Paar Musikläden. Am Ende dieser Wunderschönen Tour durch Göteborg hat er mir noch angeboten, dass ich mich einfach melden soll, wenn ich irgendwelche Schwierigkeiten habe oder wenn ich in Göteborg bin und einfach mit jemandem Weggehen will. Sehr freundlich und ich brauche jetzt keine Angst haben, dass ich hier keinen Anschluss finde.
19.8: Heute war ich mit Johan unterwegs und wir haben ein wenig Papierkram erledigt. Briefe verpackt, adressiert, abgestempelt und verschickt. Das Ganze haben wir in einer anderen Kirche gemacht als gestern und so habe ich gleich
*Johans Hobby ist das Zaubern und er hat eine Schule dafür besucht und pflegt diese Hobby jetzt neben seiner Arbeit in der Kirche. weitere Menschen kennen gelernt mit denen ich im nächsten Jahr zusammen arbeiten werde. Alles auch sehr nette Menschen. Dann gab es ein weiteres Treffen von den Team Mitgliedern und es wurde der Jahresplan für die Konfirmanden durchgesprochen. Was, Wie, Wann, Wo…. Alles auf Schwedisch, aber Johan hat immer für mich auf Englisch übersetzt. Am Abend habe ich dann die Jugendgruppe kennen gelernt, die ich im nächsten Jahr mit leiten werde. Auch hier gilt wieder, alles sehr nette Menschen ein paar von ihnen kannte ich schon, weil ich vorher ein wenig mit ihnen zu tun hatte aber auch die andern waren sehr interessiert und freundlich. Da mein Dienst hier erst am 20. Beginnt saß ich lediglich dabei und hab ein wenig mitgemacht. Wir haben gesungen, dann hat ein Leiter die Bergpredigt als Thema bearbeitet. Ich saß mit in der Kirche und habe die herrliche Sprache genossen.
Mit ein paar Jugendlichen habe ich auch engeren Kontakt, weil wir schon ein wenig zusammen musiziert haben und uns viel über Musik unterhalten haben. Hier sei nur erwähnt, dass die Kirche eine Art Jugendband hat und 4 Klaviere ein elektrisches Schlagzeug, Gitarren und vieles mehr. Für mich also ein Ort an dem Geräte rumstehen mit denen ich was anfangen kann. Da Musik eine Internationale Sprache ist, kann ich auch ohne Umstände mit den Jugendlichen hier musizieren. Hier ein Bild von der Kirche, nicht erschrecken, die Kirchen hier sind oft keine „Traditionellen Kirchen“ mit Turm und altem Gemäuer. Die Kirchen hier sehen aus wie große Häuser. Sie haben einen großen Saal in dem der Gottesdienst gefeiert wird und der Rest ist Gemeindehaus. Man findet hier also ein großes Gebäude in dem Gemeindehaus, Büros, Saal, und etliche andere Räume in einem Gebäude stecken. Vielleicht ein wenig gewöhnungsbedürftig aber ich kann von mir nur sagen, wenn man innerhalb des Gebäudes ist spürt man, dass man sich in einer Kirche befindet und diese Form von Kircharchitektur hat auf jeden Fall auch viele Vorteile.
Mein Ankommen hier ist ein Prozess der noch nicht beendet ist, weil so viel neu ist.Aber bis jetzt habe ich nur Gutes erlebt und die Aussichten, dass es so bleibt sind gut.
August 2010
Diesen Begrüßungssatz „Willkommen in Schweden“ sagt mir hier jeder Gegenstand, jede Person, die Natur, Mein Fahrrad, der Bus, meine Wohnung,…
Ich bin nach einem sehr angenehmen kurzen Flug in Göteborg gelandet und wurde dort von meinem Mentor und 2 Jugendlichen mit einem großen bunten Schild auf dem „Walter“ stand empfangen. Die ersten Worte waren: „Hej Walter, välkommen till Sverige.“
Danach ging es gleich in’s Auto und wir fuhren zu meiner Wohnung. Nach einem sehr netten Gespräch im Auto (auf Englisch) und einer kurzen Einführung in meine Wohnung verabschiedeten sich die Schweden und ich war in…. Meiner eigenen Wohnung. Ich inspizierte das ganze nun genauer,… Das Bett ist schön weich, der Fernseher funktioniert (auf Schwedisch), so bin ich glücklich nach dem ganzen „Reise rauf und runter“ eingeschlafen.
Die kommenden Tage fasse ich jetzt in kürze zusammen, denn es würde ein ganzes Buch werden, wenn ich all die wunderbaren Dinge aufschreiben würde, die mir hier widerfahren. Mein Mentor ist ein super typ und ich fühl mich absolut wohl und sicher, weil ich weiß er hat alles in der Hand und wir beide hatten einen wirklich guten Start zusammen.
Sonnabend der 14 August: Mein Mentor hat mich morgens in meiner Wohnung abgeholt und wir haben eine Rundtour durch die anliegenden Dörfer gemacht um alle Kirchen zu besichtigen, in denen wir arbeiten werden. Danach durfte ich gleich schwedische Kultur erleben. Wir machten „fika“, was so viel heißt wie Kaffetrinken hier aber nicht nur die Mahlzeit meint, sondern ein eigenständiges Verb ist. „Fika“ machen die Schweden je nach Arbeit und Stress sehr häufig am Tag und es ist eine wunderbare Sache. Ich hab mich also mit meinem Mentor nett unterhalten und danach bin ich Einkaufen gewesen. Zu meinem großen Glück habe ich 200 m von meiner Wohnung entfernt ein kleines Einkaufszentrum.
Schweden, insbesondere Göteborg, hat sich für mich in die Schönsten Gewänder gekleidet und keine Kosten und Mühen gescheut mir zu gefallen und so war just in der Woche vom 9 – 16 das Göteborg-Festival. Und da ging es drunter und drüber, die Stadt war voll mit Menschen und überall ertönte Musik aus den Straßen, Scharlatane, Seiltänzer, Break-Dancer und das Orchester von Göteborg gaben ihre Kunst zum besten. Ich genoss die Stadt in vollem Umfang. Danach verschaffte ich mir noch einen Überblick von einem Aussichtspunkt. Ich will diese Stadt in meinem kommenden Jahr aber auch in meiner Erinnerung nicht missen müssen.
17.8: Johan hat mich am Morgen wieder abgeholt und wir sind zusammen in die Kirche gefahren. Dort habe ich nun ein paar weitere Team-Mitglieder der Kirche kennengelernt. Mit dem Pfarrer hab ich mich auf sofort gut verstanden und auch der Rest an Mitarbeitern war sehr nett und wir haben viel gelacht und geredet ( natürlich beim „fika“ machen“). Dann musste Johan was mit dem Pfarrer bereden und ich sollte mit Hilfe einer Karte von der Kirche aus nach Hause laufen und mit dem Fahrrad wieder zurückkommen. Das war ein kleines Abenteuer für sich. Ich hab natürlich nur 5 Minuten gebraucht um die Flasche Richtung einzuschlagen, aber als mir das etwas komisch vorkam hab ich einen älteren Herren der in seinem Garten beschäftigt war angesprochen. Auf Schwedisch:
Ursäkta, jag kommer fran Tyskland och jag söker Norra Klöverstigen. Kan du hjälpar mig?
Das Gespräch gestaltete sich aber dann doch als schwieriger als gedacht, weil er mich irgendwo langschicken wollte, wo ich nicht lang wollte. Aber ich hab seinen Ratschlag „Tillbaka“ = Zurück, angenommen und bin umgekehrt. Nicht lange, dann habe ich ein paar kleiner Jungs angesprochen diese haben aber nur mit den Schultern gezuckt und sind gegangen. Und dann hab ich ein älteres Ehepaar getroffen, die sich meinem Problem angenommen haben und dann nur meinten, dass ich ihnen folgen soll sie müssten auch dort lang. Dann bin ich mit denen eine ganze Weile gelaufen und hab mich mit ihnen nett unterhalten. Auf Schwedisch !
Ich fand also nach Hause, nahm mein Fahrrad und fuhr den Weg wieder zur Kirche. Ich benötige dafür im gemütlichen Tempo ca. 10 Minuten und es ist ein wundervoller Weg, immer entlang der Waldgrenze und dann vorbei an einer kleinen Ortschaft mit roten, blauen, gelben Häuschen.
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Am 01.09.2010 hat Tim geschrieben:
Hey Walter! |
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Am 14.11.2010 hat Lisanne geschrieben:
hallo du stück weißes papier, |
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Am 12.07.2011 hat Steffi Steffi (aohnsman@bloomberg.net) geschrieben: Articels like this really grease the shafts of knowledge. Homepage: http://www.google.com/ |
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Am 12.07.2011 hat jdyvbpd jdyvbpd (diujup@idhvyf.com) geschrieben: XNwAx2 ahnsyypzycpt Homepage: http://jpfeguyobiso.com/ |
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Am 15.07.2011 hat absolutap absolutap (sales@r-net.co.jp) geschrieben: cheap health insurance student :OO health insurance small business =DD Homepage: http://www.wtpis.org/ |
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