Reduktionsmöglichkeiten CO2-Fußabdruck

Reduziere Deinen CO2-Fußabdruck

Tipps und Ideen

Hier findet Ihr Tipps und Ideen, wie Ihr Euren CO2-Fußabdruck verringern könnt, für:

  • Einzelpersonen und Familien
  • Unternehmen
  • Schulen und Klassen
  • Reisen

Tipps für Einzelpersonen und Familien

  • Zu Ökostrom wechseln. Manchmal kannst Du sogar wählen, mit welchem Energieträger der Strom erzeugt werden soll.
  • Energiesparende Geräte nutzen, die beispielsweise mit A++/A+++ Energielabel ausgestattet sind. Beachte, dass die Aussage der Labels je Produkt unterschiedlich ist. Bei Kühlschränken beispielsweise ist die effizienteste Gruppe A+++ und die ineffizienteste A+. Das Label wird zudem 2021 überarbeitet.
  • Mehrfachsteckdosen mit Schalter verwenden, die bei Nichtbenutzung ausgeschaltet werden können.
  • LEDs nutzen.
  • Junk Mail Reduction Party
  • Informier dich über alternative Heizmöglichkeiten, die umweltfreundlicher (und zumeist auch kostengünstiger und zukunftsorientierter) sind und steige um (Beispiele: Hybridheizungen, Holzpellets, Geothermie, Solar).
  • Mit elektronischen Thermostatventilen können individuelle Heizzeiten eingestellt werden.
  • Außenisolierung überprüfen
  • Wenn Du im Herbst mit dem heizen beginnst, prüfe vorher Dein Thermostat und entlüfte die Heizung, damit sie effizient funktioniert.
  • Bei Neu- oder Umbau vielleicht in eine wasserführende Fußbodenheizung mit Wärmepumpe investieren.
  • Stoßlüften ist am effizientesten, dabei wird am meisten Luft und am wenigsten Wärme ausgetauscht
  • Grüne Wände kühlen Deine Wohnung im Sommer.
  • Kurze Wege mit dem Rad oder zu Fuß zurücklegen.
  • Öffentliche Verkehrsmittel nutzen
  • Wenn Du ein Auto benötigst, entlasten Dich Carsharing Angebote von viel Verantwortung und Kosten.
  • Bus- und Bahnangebote als Alternative zu Kurzstreckenflügen prüfen (bspw. rail&fly).
  • Direktflüge buchen.
  • Strom für Elektrofahrzeuge aus nachhaltigen Quellen beziehen.
  • Kraftstoffeffiziente Autos nutzen
  • Ein Auto möglichst lange fahren; der Kauf eines neuen Autos bedeutet sehr hohe CO2-Emissionen bei der Herstellung, selbst wenn es effizienter ist.
  • Geschäftsreisen durch zoom meetings ersetzen und mehr Freizeit gewinnen.
  • Bei allen vorhanden Wasserhähnen darauf acht, dass sie nicht tropfen (ansonsten Wasserverluste von bis zu ca. 5.500 l)
  • Mit energieeffizienten Geschirrspülern die vollbeladen sind kann man gegenüber der Handwäsche durchschnittlich 50% Wasser und 28% Strom sparen.
  • Sparspülkästen und Spartaster an der Toilette in Bad und WC können den Wasserverbrauch um bis zu einem Drittel reduzieren.
  • Saisonale und regionale Produkte bevorzugen.
  •  Eine pflanzliche Ernährung hat zwar generell einen geringeren CO2-Fußabdruck, aber gerade bei Ersatzprodukten wie Soja müssen viele Dinge beachtet werden, wenn man nicht andere schwerwiegende Umweltschäden verantworten will.
  • Fleischliebhaber wissen, dass ein hochwertiges Stück Fleisch von einem Bio-Tier, das 1-2 Mal pro Woche oder pro Monat zubereitet wird, der größte Genuss ist.
  • Bioprodukte erhöhen das Tierwohl, und es werden weniger Pestizide verwendet
  • Buche Reisen über Anbieter, die auf Nachhaltigkeit achten.
  • CO2-Kompensationsangebote nutzen. Aber Achtung, diese sollten gut geprüft werden: Macht das Kompensationsprojekt Sinn? Ist es langfristig, handfest, nachvollziehbar?
  • Wer nicht aufs Fliegen verzichten möchte, kann mit Direktflügen CO2 einsparen und so entspannter ankommen.
  • Direktflüge buchen
  • Eine eigene Unterkunft oder ein idyllischer Naturcampingplatz bieten Dir mehr Individualität, Ruhe und Freiheit und vermeiden viel CO2, Müll und andere Naturbelastungen.
  • In qualitativ hochwertige Produkte investieren, die nicht so schnell kaputt gehen oder repariert werden können. So reduzieren sich Deine Neukäufe, Du sparst auf lange Sicht Geld, es werden Rohstoffe geschont und umweltschädliche Produktionsweisen unter schlechten Arbeitsbedingungen vermieden.
  • Auch Leihen und gebraucht Kaufen schont die Umwelt. Bei E-Bay gibt es manchmal sehr schöne Möbel, die auch noch preiswert sind. Secondhand-Läden für Klamotten sind mittlerweile auch sehr etabliert.
  • Bei Massenware auf Siegel achten, die ökologische Herkunft/Produktion bestätigen (zum Beispiel: IVN Best Siegel für Klamotten, Demeter-Siegel für Nahrung, Blauer Engel für Papier oder Elektrogeräte).
  • Direkt vom Produzenten einkaufen wenn dies möglich ist, z.B. im Hofladen oder beim Tischler im Ort, statt Massenware zu kaufen oder Online zu shoppen.
  • Wenn es doch einmal nicht anders geht: mit WeCanHelp.de beim Online Shopping ohne Mehrkosten an eine gemeinnützige Organisation spenden.
  • Beim Neukauf von Möbeln auf Zertifizierungen und die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe achten, vor allem aus heimischen Hölzern und anderen schadstoffarmen, natürlichen Materialien. Ein einzigartiges, langlebiges Familienerbstück erhält man aber immer noch am beim lokalen Tischler, wo man auch noch selbst das Holz auswählen kann
  • Darauf achten, Produkte mit möglichst wenig Verpackung zu kaufen, und falls verpackt lieber Papierverpackungen wählen
  • Den Müll sorgfältig trennen (falls lokales Abfallunternehmen Müll getrennt behandelt).
  • Verpackungsmüll vermeiden:
    • Alte Tüten oder Verpackungen als Mülltüten verwenden.
    • Für Leichtstoffe braucht man eigentlich keinen Müllbeutel
    • in Unverpackt-Läden einkaufen
    • Leitungswasser trinken (das hat in Deutschland überall eine exzellente und kontrollierte Qualität), statt neue Wasserflaschen zu kaufen. Solls sprudeln, könntest Du einen Wassersprudler testen.
    • Großpackungen sowie Mehrweg- und Nachfüllpackungen nutzen.
  • Eine Wurmbox anlegen, die Deinen Biomüll zu Erde kompostiert.
  • in langlebige, nachhaltig produzierte Produkte mit hoher Energieffizienz investieren
    • dabei helfen Siegel, beispielsweise der “Blaue Engel” und Kennzeichnungen wie das EU-Label A+++
    • bei Herstellern kaufen, die auf fairen, nachhaltigen Rohstoffabbau bzw. -recycling Wert legen
  • Verwende deine Geräte bis sie wirklich kaputt sind und lass sie eventuell nochmal reparieren
    • in Reparaturcafes helfen Dir Ehrenamtliche Dein kaputtes Elektrogerät umsonst oder kostengünstig zu reparieren
  • gebrauchte Geräte kaufen (zum Beispiel bei BackMarket oder rebuy, dort gibt es voll funktionsfähige Laptops und Handys, oft sogar mit Garantie)
  • Geräte bedacht entsorgen, sodass sie möglichst recycled werden können, bspw. beim Hersteller oder Markt zurückgeben
  • bei der Anschaffung eines Haustieres einen Mischling bevorzugen vor einem Rassetier, da diese oftmals wesentlich gesünder sind (das spart zudem Medikamente und Arztbesuche)
  • Im besten Fall holt man das Tier aus dem Tierheim oder von einem Bauernhof.
  • biologisch abbaubares Streu verwenden
  • Beim Gassi gehen mit Hunden biologisch abbaubare Kotsäckchen verwenden
  • Wenn das Futter in großen Mengen gekauft wird, spart man Verpackungsmüll ein. Mittlerweile gibt es auch schon Trockenfutter in Papiertüten.
  • Futter und Leckerlies können sogar selbst gemacht werden.
  • Bei Kleintieren wie Hamstern oder Hasen auf pflanzliche Ernährung achten
  • selbst bei Hunden und Katzen kann der pflanzliche Anteil am Futter erhöht werden; das sollte aber vorher mit einem Tierarzt abgeklärt werden.

Tipps für Unternehmen

  • Zu Ökostrom wechseln oder sogar auf eigene Stromerzeugung umsteigen (Bsp. PV-Anlagen) oder in Photovoltaikanlagen in der Nähe investieren
  • Energiesparende Geräte nutzen, die beispielsweise mit A++/A+++ Energielabel ausgestattet sind. Aber Achtung, die Aussage der Labels ist je Produkt unterschiedlich. Bei Kühlschränken beispielsweise ist die effizienteste Gruppe A+++ und die ineffizienteste A+. Das Label wird zudem 2021 überarbeitet.
  • Mehrfachsteckdosen mit Schalter verwenden, sodass dieser bei Feierabend ausgeschaltet werden kann.
  • LEDs nutzen.
  • Mit elektronischen Thermostatventilen können individuelle Heizzeiten eingestellt werden.
  • Informiert Euch über alternative und effiziente Heizmöglichkeiten, die umweltfreundlicher sind, wie bspw. Hybridheizungen, Holzpellets, Geothermie
  • Isolierung überprüfen
  • Heizungen regelmäßig entflüften und Thermostate prüfen.
  • Wärmeverluste verhindern: Sind die Außenwände und Fenster gut gedämmt?
  • Bei Neubau vielleicht in eine wasserführende Fußbodenheizung mit Wärmepumpe investieren
  • Grüne Wände kühlen Gebäude im Sommer.
  • Zertifiziertes Recyclingpapier benutzen (Bsp. Blauer Engel).
    • ist Frischfaserpapier unbedingt notwendig, sollte auf Gütezeichen Rücksicht genommen werden, die für Holz aus verantwortungsvoller Waldwirtschaft stehen
  • Papier beidseitig nutzen so weit es geht.
  • Druckerpatronen nutzen, die wieder neu befüllt werden können.
  • Online Arbeitsstrukturen etablieren und so ein Zettel-Chaos vermeiden
  • ein Brief erzeugt im Durchschnitt 20 Gramm CO2, daher lohnt es sich, den Briefverkehr auf das notwendigste zu reduzieren
  • Unterschriftenpad einführen und Ausdrucke vermeiden
  • Briefumschläge mit Pergamentpapier-Fenster kaufen.
  • Durch die Nutzung wiederbefüllbarer Druckerpatronen können Kosten und Abfall reduziert werden. Die meisten Firmen nehmen die Patronen auch kostenlos zurück um sie zu recyceln.
  • Versandverpackungen können u.U. für den Rückversand oder andere Sendungen mehrfach genutzt werden. Bei einigen Versandhändlern kann man bereits aktiv veranlassen, dass die Ware in gebrauchten Kartons versendet wird.
  • Bei allen vorhanden Wasserhähnen darauf acht, dass sie nicht tropfen (ansonsten Wasserverluste von bis zu ca. 5.500 l)
  • Mit energieeffizienten Geschirrspülern die vollbeladen sind kann man gegenüber der Handwäsche durchschnittlich 50% Wasser und 28% Strom sparen.
  • Sparspülkästen und Spartaster an der Toilette in Bad und WC können den Wasserverbrauch um bis zu einem Drittel reduzieren.
  • Den Müll sorgfältig trennen, insofern die lokale Abfallentsorgungsfirma den Müll auch getrennt behandelt.
  • Verpackungsmüll vermeiden:
    • Alte Tüten oder Verpackungen als Mülltüten verwenden.
    • Für Leichtstoffe braucht man eigentlich keinen Müllbeutel
    • Auf biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien achten
  • Großpackungen sowie Mehrweg- und Nachfüllpackungen verwenden.
  • biologisch abbaubare Seifen bevorzugen
  • waschbare Stofftücher statt Papierhandtücher zur Verfügung stellen
  • Leitungswasser trinken (das hat in Deutschland überall eine exzellente und kontrollierte Qualität), statt neue Wasserflaschen zu kaufen und ggf. einen Wassersprudler anschaffen.
  • fair produzierte, nachhaltige, regionale, plastikfreie Give aways verschenken
  • Indem ihr Leitungswasser trinkt, das sogar mit einem Wassersprudler aufbereitet werden kann, wird der CO2-Ausstoß von Transport und Verpackung vermieden.
  • losen Kaffee und Tee zur Verfügung stellen statt Kapseln
  • Produkte aus der Region kaufen, am besten auch noch mit Biosiegel.
  • gelegentliches, hochqualitatives Fleisch für den Genuss
  • Einige Bio-Bauernhöfe bieten Biokisten mit Snackgemüse und -obst an, welche ins Büro geliefert werden

 

  • Verschmutzungen von vornherein verhindern spart Emissionen und Kosten- durch die Einrichtung eines Sauberlaufsystems im Eingangsbereich bspw. kommt weniger Schmutz mit nach drinnen
  • bei den verwendeten Reinigungsmitteln auf die richtige Dosierung achten werden. Überdosierungen von über 100% sind leider keine Seltenheit.
  • Lieber auf ökologisch verträglichere Reinigungsmittel oder wenn möglich sogar Hausmittel umsteigen. Dabei tut man neben der Umwelt auch sich selbst etwas Gutes, denn konventionelle Reinigungsmittel haben teils reizende, ätzende oder allergene Wirkungen und können bei regelmäßigem Kontakt sogar gesundheitsschädlich sein.
  • Anreize schaffen: Ein Dienstfahrrad finanzieren oder Unterstützung für die öffentlichen Verkehrsmittel zur Verfügung stellen, bspw. ein Jobticket oder eine Bahncard
  • Geschäftsreisen durch zoom meetings ersetzen und so mehr Freizeit gewinnen
  • Geschäftsmeetings lassen sich im Zug super vor- und nachbereiten. Eine Bahnfahrt lässt sich im Ruheabteil auch effizient zum Arbeiten nutzen.
  • Bus- und Bahnangebote als Alternative zu Kurzstreckenflügen prüfen (bspw. rail&fly, ist oft günstiger als ein normales Bahnticket und oft sogar schneller als Zubringerflüge)
  • Direktflüge buchen und entspannter ankommen
  • Firmenwagen untereinander teilen und gemeinsam mit einem Kollegen zur Arbeit fahren
  • Pflege und Wartung, wie etwa der richtige Reifendruck oder regelmäßige Ölwechsel spielen eine wichtige Rolle für die Kraftstoffeffizienz der Fahrzeuge. Dabei sollten außerdem ökologische Motoröle verwendet werden.
  • Die Fahrweise der Fahrer kann den Kraftstoffverbrauch einer Flotte um bis zu 20 % beeinflussen. Dieser Aspekt hat den größten Einfluss auf einen nachhaltigen Fuhrpark, weshalb sich eine nachhaltige Fahrweise lohnt.
  • Bei einer Neuanschaffung können nachhaltigere Alternativen wie Elektro- und Hybridantriebe in Betracht gezogen werden. Dabei sollte aber auf die richtige Anwendung geachtet werden, denn sonst kann beispielsweise bei Hybridfahrzeugen der Kraftstoffverbrauch wesentlich höher ausfallen als zunächst erhofft.
  • Wenn kein alternativer Antrieb in Frage kommt kann auf ein möglichst kleines, verbrauchsarmes Fahrzeug zurückgegriffen werden.
  • Investieren Sie in qualitativ hochwertiges, langlebiges und nachhaltiges Inventar, das nicht so schnell kaputt gehen oder repariert werden kann. So reduzieren sich Neukäufe,  auf lange Sicht spart man Geld, es werden Rohstoffe geschont und umweltschädliche Produktionsweisen unter schlechten Arbeitsbedingungen vermieden.
  • Achten Sie beim Neukauf von Möbeln auf Zertifizierungen und die Nutzung nachhaltiger Rohstoffe, vor allem aus heimischen Hölzern und anderen schadstoffarmen, natürlichen Materialien.
  • v.a. bei Massenware auf Siegel achten, die ökologische Herkunft/Produktion bestätigen (zum Beispiel: Demeter-Siegel für Nahrung, Blauer Engel für Papier oder Elektrogeräte).
  • Direkt vom Produzenten einkaufen wenn dies möglich ist, z.B. beim Tischler im Ort, statt Massenware zu kaufen oder Online zu shoppen.
  • Wenn es doch einmal nicht anders geht: mit WeCanHelp.de beim Online Shopping ohne Mehrkosten an eine gemeinnützige Organisation spenden.
  • in langlebige, nachhaltig produzierte Produkte mit hoher Energieffizienz investieren
    • dabei helfen Siegel, beispielsweise der “Blaue Engel” und Kennzeichnungen wie das EU-Label A+++
    • bei Herstellern kaufen, die auf fairen, nachhaltigen Rohstoffabbau bzw. -recycling Wert legen
  • gebrauchte Geräte kaufen (zum Beispiel bei BackMarket oder rebuy, dort gibt es voll funktionsfähige Laptops und Handys, oft sogar mit Garantie)
  • Bei Herstellern kaufen, die auf fairen, nachhaltigen Rohstoffabbau bzw. -recycling Wert legen.
  • Geräte möglichst lange verwenden und vor der Entsorgung Reparaturmöglichkeiten prüfen
  • Geräte bedacht entsorgen, sodass sie möglichst recycled werden können, bspw. beim Hersteller oder im Markt zurückgeben

Tipps für Schulen und Klassen

  • Nutzt energiesparende Geräte, die beispielsweise mit A++/A+++ Energielabel ausgestattet sind. Beachtet, dass die Aussage der Labels je Produkt unterschiedlich ist. Bei Kühlschränken beispielsweise ist die Effizienteste Gruppe A+++ und die ineffizienteste A+. Das Label wird zudem 2021 überarbeitet.
  • Wenn Eure Geräte an Mehrfachsteckdosen mit Schalter angeschlossen werden, und diese nach Schulschluss ausgeschaltet wird, verbrauchen die Geräte auch im Standby-Modus keinen Strom mehr.
  • Wechselt wenn möglich zu Ökostrom.
  • Nutzt LEDs.
  • Mit elektronischen Thermostatventilen können individuelle Heizzeiten eingestellt werden.
  • Vielleicht kann man ja eine Photovoltaik Anlage auf dem Schuldach installieren?
  • prüft alternative Heizmöglichkeiten, die umweltfreundlicher (und zumeist auch kostengünstiger und zukunftsorientierter) sind und steigt wenn möglich um (Beispiele: Hybridheizungen, Holzpellets, Geothermie, Solar).
  • Wenn Ihr im Herbst mit dem Heizen beginnt, prüft vorher die Thermostate und entlüftet die Heizungen, damit sie effizient funktionieren.
  • Bei Neu- oder Umbau kann vielleicht in eine wasserführende Fußbodenheizung mit Wärmepumpe investiert werden.
  • Stoßlüften ist am effizientesten, dabei wird am meisten Luft und am wenigsten Wärme ausgetauscht.
  • Zur Kühlung kann auch Wandbegrünung (außen sowie innen) eingesetzt werden, das fördert auch die Lernatmosphäre und das Raumklima allgemein.
  • nutzt am besten zertifiziertes Recyclingpapier (Bsp. Blauer Engel), auch beim Hygienepapier,  das schützt Ressourcen und vermindert Euren CO2-Fußabdruck
  • beschreibt oder bedruckt Papier beidseitig, so weit es geht.
  • wählt Druckerpatronen, die immer neu gefüllt werden können.
  • Können vielleicht online Arbeitsstrukturen für Hausaufgaben, Arbeitsblätter etc. etabliert werden?
  • Briefumschläge mit Pergamentpapier-Fenster kaufen.
  • Schulen verbrauchen in der Regel wenig Wasser. Eine Stellschraube wäre die Effizienz der Toilettenspülungen: ältere Toiletten verbrauchen ca. 9-14 Liter pro Spülung, obwohl 6-9 Liter ausreichend wären.
  • achtet bei allen vorhanden Wasserhähnen darauf, dass sie nicht tropfen (allein in Privathaushalten gibt es dadurch sonst Wasserverluste von bis zu ca. 5.500 l )
  • Sparspülkästen und Spartaster an der Toilette in Bad und WC können den Wasserverbrauch um bis zu einem Drittel reduzieren.
  • Den Müll sorgfältig trennen (falls Euer lokales Abfallunternehmen Müll getrennt behandelt)
  • Verpackungsmüll vermeiden
    • Alte Tüten oder Verpackungen als Mülltüten verwenden.
    • Für Leichtstoffe braucht man eigentlich keinen Müllbeutel
    • auf biologisch abbaubare Verpackungsmaterialien achten
  • Leitungswasser trinken(das hat in Deutschland überall eine exzellente und kontrollierte Qualität) und wiederverwendbare Trinkflaschen nutzen, statt neue Wasserflaschen zu kaufen. Vielleicht können von der Schule hochwertige Trinkflaschen für die Schüler organisiert werden.
  • Trinkbrunnen installieren, damit Schüler*innen ihre Flaschen auffüllen können.
  • Vielleicht kann Eure Schule einen eigenen Kompost anlegen?
  • Mit den Schüler*innen kann eine Pfand-Challenge ausgemacht werden, bei der Flaschen bewusst ordentlich gesammelt werden. Das eingelöste Geld kann bspw. für weitere Umweltprojekte genutzt werden.
  • Der Essensanbieter könnte regionale oder biologisch angebaute Produkte verarbeiten. Bioprodukte erhöhen auch das Tierwohl und es werden weniger Pestizide verwendet. Hochwertiges Fleisch von Bio-Tieren kann man zwar seltener anbieten, erhöht aber den Genuss und ist besser für Gesundheit und Klima
  • vegetarische oder vegane Gerichte geben den Schüler*innen Ideen für fleischloses Kochen. Womöglich lässt es sich auch an einzelnen Tagen in der Woche ganz auf Fleisch verzichten.
  • Durch die Installation von Trinkbrunnen können Schüler*innen ihre Wasserflaschen auffüllen, sodass weniger Abfall anfällt.

 

  • Überlegt Euch Anreize für Schüler*innen- und Lehrer*innen, mit dem Rad zur Schule zu fahren oder den ÖPNV zu nutzen.Das kann beispielsweise im Rahmen einer Projektwoche zum Thema "Gesundheit und Umwelt" behandelt werden oder in Wettbewerben, die messen wie viel Fahrrad jede*r gefahren ist. Das steigert auch den Teamgeist.
  • Prüft, ob der ÖPNV für die Anzahl der Schüler *innen ausgelegt ist und handelt eventuell einen Deal mit den lokalen Verkehrsbetrieben aus
  • Vielleicht könnt Ihr Listen aushängen, in denen sich Schüler*innen zu Fahrgemeinschaften organisieren können
  • Versucht Reiseanbieter zu wählen, die auf Nachhaltigkeit achten
  • zudem könnten CO2-Kompensationsangebote genutzt werden. Aber Achtung, diese sollten gut geprüft werden: Macht das Kompensationsprojekt Sinn? Ist es langfristig, handfest, nachvollziehbar?
  • Wer nicht aufs Fliegen verzichten möchte, kann mit Direktflügen CO2 einsparen und so entspannter ankommen.
  • Dazu tragen auch die günstigen rail&fly Angebote bei, die Euch mit dem ICE direkt zum Flughafen bringen. Das geht oft sogar schneller, als einen Zubringerflug zu nehmen oder im Stau zu stehen.
  • Vielleicht könnt Ihr auf Eurer Reise einen Thementag "Klima" oder aus dem Bereich "Bildung für nachhaltige Entwicklung" einbauen?

Tipps für Reisen & Klassenfahrten

  • Buche Reisen über Anbieter, die auf Nachhaltigkeit achten.
  • CO2-Kompensationsangebote nutzen. Aber Achtung, diese sollten gut geprüft werden: Macht das Kompensationsprojekt Sinn? Ist es langfristig, handfest, nachvollziehbar?
  • Wer nicht aufs Fliegen verzichten möchte, kann mit Direktflügen CO2 einsparen und so auch entspannter ankommen.
  • Bus- und Bahnangebote als Alternative zu Kurzstreckenflügen prüfen (bspw. rail&fly, das ist oft günstiger als normale Bahntickets und geht meist sogar schneller als Zubringerflüge).
  • Bahnangebote oder Mitfahrgelegenheiten nutzen.
  • Der Reisebusverkehr hat sich in den letzten Jahren auch enorm ausgebaut und ist meistens sehr günstig.
  • Eine eigene Unterkunft oder ein idyllischer Naturcampingplatz bieten Dir mehr Individualität, Ruhe und Freiheit und vermeiden viel CO2, Müll und andere Naturbelastungen.
  • Eine eigene Unterkunft oder ein idyllischer Naturcampingplatz bieten Dir mehr Individualität, Ruhe und Freiheit und vermeiden viel CO2, Müll und andere Naturbelastungen.
  • Campen kann man ganz klassisch im Zelt oder auch im Wohnmobil; auf vielen großen Campingplätzen kann man auch Wohnwagen oder kleine Hütten mieten.
  • Schau nach Hotels die Wert auf ökologisches Handeln legen -> für Bio-Hotels/Grüne Hotels existieren auch Umweltsiegel wie Green Globe oder der DEHOGA Umweltcheck.
  • Am besten die regionale Küche probieren. Vielleicht traut ihr Euch dann sogar, selber mit regionalen Lebensmitteln zu kochen?
  • Wer sich am Buffet bewusst auftut, verursacht weniger Lebensmittelabfälle. Je mehr vegetarisches außerdem nachgefragt wird, desto vielfältiger wird die Auswahl fleischloser Lebensmittel.
  • auf Fahrrädern kann man die Gegend im eigenen Tempo und aus nächster Nähe erkunden, die Route selbst bestimmen, man ist zeitlich flexibel und kann jederzeit stoppen
  • in den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß trifft man Locals, lernt Routen abseits der Touristen-Hotspots kennen und erlebt den Lebensalltag am Urlaubsort
  • In den öffentlichen Verkehrsmitteln und zu Fuß trifft man Locals und erlebt den Lebensalltag am Urlaubsort.
  • Auf (Leih)Fahrrädern kann man die Gegend im eigenen Tempo und aus nächster Nähe erkunden, die Route selbst bestimmen.
  • Beim Outdoorsport wird also relativ wenig CO2 emittiert.
  • Restaurant- und Barbesuche gehören zum Reisen dazu. Indem man regionale Gerichte und Getränke wählt, können Emissionen für weite Transportwege vermieden werden.
  • Ski fahren schadet der Natur erheblich, doch kann man immerhin Skigebiete wählen, die sich das Thema zu Herzen nehmen, erneuerbare Energien nutzen und am besten so viel Schneesicherheit bieten, dass keine Schneekanonen zum Einsatz kommen.