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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Generation Nachhaltigkeit – Weil morgen gestern wird

Aktuell läuft die dritte studentische Konferenz „Generation Nachhaltigkeit“ an der Humboldt Universität zu Berlin, welche sich mit aktuellen Themen rund um die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft auseinandersetzt. Aus gegebenen Anlass ein Auszug aus dem Blog zur Konferenz, der ständig aktualisiert wird und hier zu finden ist: Link zum Blog >> Der Anfang ist gemacht! Die dritte Konferenz der Generation Nachhaltigkeit startet mit Musik, vielen Ideen und gewinnbringenden Diskussionen! Unter dem Thema „Zukunft 2033“ stehen die ersten Vorträge der diesjährigen Konferenz. Wie diese Zukunft aussieht, ist die Frage, die alle beschäftigt. Und die Antwort reicht vom Postwachstum bis zur Wissenschaft mit Visionen. Antje Bruns, Professorin für Klimawandel und Nachhaltige Entwicklung am Geographischen Institut der Humboldt Universität zu Berlin, eröffnete die Konferenz mit einer Warnung vor einer Grenzüberschreitung. Sie spricht von den Grenzen der Regulationsfähigkeit unseres Planeten. Mehr als genug Forschungsergebnisse kommen zum Schluss, dass wir so, wie wir jetzt leben, nicht weiterleben können – der Ressourcenverbrauch ist riesig, der Verlust der Biodiversität beängstigend. Und gerade aus diesem Grund sieht sie die Gesellschaft als entscheidenden Faktor für den Wandel zur Nachhaltigkeit und Umweltgerechtigkeit. Um diesen Wandel zu gestalten, braucht es natürlich viel Kraft und Mut. Doch mit diesem lässt sich viel verändern. Wie solch eine Veränderung aussehen kann, zeigt Nico Paech, Professor am Lehrstuhl für Produktion und Umwelt an der Universität Oldenburg, in seinem Vortrag auf beeindruckende und mitreißende Weise. Er rüttelt wach und entwickelt sehr anschauliche Gegenkonzepte zur üblichen Rhetorik. Kein Wort wird mit dem Klimawandel mehr in Zusammenhang gebracht als „Kohlenstoffdioxid“, denn dieses ist es, welches es zu reduzieren gilt. Wissenschaftler nennen die Grenze von 2,7 Tonnen, die ein Mensch pro Jahr verbrauchen darf, um halbwegs klimafreundlich zu leben. Und darin ist noch nicht das Bevölkerungswachstum mit eingerechnet. Auf der anderen Seite lässt allein ein Flug von Europa nach Sydney die CO2-Bilanz einer Person um sechs Tonnen steigen! Doch über solche Fakten sprechen wir sehr ungern, denn das Leben radikal zu verändern, erfordert viel Kraft. Dies ist der Grund, weshalb wir eine „globalisierte Lebensweise“ kultivieren. Paech ist in seinen Aussagen drastisch… weiter lesen << Noch mehr über die Konferenz findet ihr bald auch auf dem Wildblog. ______ (c) auf alle Bilder: Josef Kaiser

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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