Blog
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Raus aus dem Bett – rein in den Bus!

Nach einer kurzen Nacht mit viel Packen sitzen wir im Bus Richtung Mayo. Unser Fahrer Travis ist ein junger Kanadier, dem das Bus fahren im Blut liegt. Wir verlassen Whitehorse und sind auch schon gleich gefühlt in der Wildnis. Keine Häuser, kaum Menschen, und vor allem wenig Verkehr. Natürlich ist dies nichts im Vergleich zu der Wildnis, die wir morgen erleben werden. Als Travis typisch kanadische Roadtrip-Country Musik anmacht, kommt das Gefühl des hohen Nordens auf: lange einsame Strassen, schmale und vor allem nicht sehr grosse Nadelbäume und eine unendliche Weite. Ich liebe es! Wir stoppen bei der Braeburn Lodge. Dort soll es Zimtschnecken geben. Aber was für welche! Die Zimtschnecken sind so gross wie Suppenteller und doppelt so hoch! Wir beißen rein und genießen. Die Fahrt geht schneller vorüber als gedacht. Als wir ankommen regnet es immer noch. Statt die Zelte aufzubauen gehen wir in eine Hütte, die an der Wasserflugzeugstation steht. Nebeneinander auf dem Boden liegend schlafen wir alle gemeinsam schnell ein. Ich freue mich auf morgen: nicht nur, dass wir in die Wildnis einfliegen, sondern auch, dass im Morgengrauen die Gwich’in ankommen um mit uns gemeinsam ihr Heimatland, die Peel Watershed, zu erkunden, und vor allem zu schützen!!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

  • Empfehlungen






















    Jahre