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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Super Regen – trotzdem geil

Tobi Erster Gedanke am Morgen: „Ich will weiter schlafen.“. Zweiter Gedanke gleich danach: „Ich will in unser neues Camp.“ Ich stehe also voller Motivation auf und verbrenne mir in meinem Elan zuerst meine Finger am Feuer. Stopp. Ich muss klarer denken, egal wie sehr ich mich freue. Nach dem Frühstück packe ich den Rest und verabschiede mich im Silent Spot von unserem Land. Kathi gibt uns auf den Weg, dass man sich bei den First Nations von einem Platz mit einem Geschenk, das man da lässt, verabschiedet. Ich werfe eines von zwei selbst geschnitzten Zeichen, welches mir persönlich sehr wichtig ist, ins Wasser. Damit verabschiede ich mich und sage Danke für die wundervolle Zeit, die ich hier im ersten Camp genießen durfte. Die wundervolle Landschaft lässt mich ruhig werden. Ich lasse meinen Blick schweifen und schließe für mich innerlich mit dem Ort ab. Doch nicht alle nehmen wir mit in unser neues Camp: Robert und Charlotte verlassen uns. Ein letztes Foto, eine Umarmung. Die Wanderung zum zweiten Camp ist deutlich kürzer als gedacht, und als wir den ersten Blick auf unser neues Zuhause werfen, stockt mir der Atem. Unser Camp liegt auf einer lang gestreckten Sandbank, die mit Büschen und weiter hinten auch mit kleineren Bäumen bewachsen ist. Der Fluss schlängelt sich daran vorbei, hinter uns eine Steilwand, rechts und links ragen die Berge hoch. Doch mein persönliches Highlight ist im Hintergrund zu sehen. Es sind zwei große Berge, die von einem Gletscher und unglaublich viel Schnee bedeckt sind. Ich bleibe stehen, die anderen lasse ich vorbei. Mein Traum ist vollkommen. Ich habe ein Faible für Gletscher und schneebedeckte Gipfel und in diesem Moment bin ich völlig im Einklang mit der Natur um mich herum. Es berührt mich tief im Herzen, der Anblick ist für mich unglaublich. Ich schaue hin, will den perfekten Moment mit meinem Blick einfangen, dann weitergehen, doch als ich wegschaue muss ich sofort wieder hinschauen, es ist zu schön. Doch auch der schönste Moment geht irgendwann vorbei und so betrete ich nun das Camp. Gerade kommen auch unsere drei neuen Gesellen für die restlichen Tage an. Es sind Bernd (Kathis Ehemann), Klaus (Globetrotterchef Köln) und Christian (Nachhaltigkeitsbeauftragter Wikinger Reisen). Nach kurzer Begrüßung baue ich mit den anderen unser Camp auf, wobei ich mich verstärkt dem Zeltaufbau widme. Da wir jedoch nicht alle unsere Sachen auf einmal tragen konnten, gehen wir nach dem Mittagessen nochmals zu viert zu unserem alten Camp zurück. Als wir dort ankommen sind, hat es angefangen zu regnen es und es ist gespenstisch. Man sieht unsere Spuren, aber keine Menschen. Man hat morgens schon Abschied genommen, aber ist nun wieder da. Aber diese Stimmung hält nicht lange, weil wir uns schon wieder auf den Rückweg machen. Der Regen dauert an und somit beenden wir unseren Tag im Regen unter unserer großen Küchenplane. Müde und glücklich gehe ich in mein Zelt – die Natur berührt mich immer noch. #1 Tobi – super Regen – trotzdem Geil – aufräumen und Abschied nehmen von Camp 1 – Silent spot – Flusslauf – endlich wieder ein ordentliches Stück Fleisch http://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2014/07/DSC06755.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2014/07/DSC06662.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2014/07/DSC06649.jpg

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre