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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Tag 16 – 25.07. – Zwischen Wollgras und Nebel

Das Meer von Wollgras, was um unsere Zelte steht, ergibt optisch einfach ein wahnsinnig beeindruckendes Bild. Nur der rote Zeltboden hebt sich in diesem weißen Blütenmeer vom leuchtenden Wollgras ab. Wir setzen unsere Reise fort, doch schon nach der ersten Kurve ein Stopp: Unsere Karten sind nass geworden. Verdammt! Wir breiten diese vorsichtig auf der Sandbank zum Trocknen aus, doch eigentlich haben wir keine Zeit darauf zu warten, da noch viele Flusskilometer vor uns liegen. Und in der Not wird man bekanntlich erfinderisch: Achim, Milam und Robert halten die Karten vorsichtig hoch, während Tobi mit genügend Abstand, aber dennoch genügend Hitze, den Gaskocher unterhalb der Karten bewegt. Somit sind innerhalb kürzester Zeit unsere wichtigen Karten wieder benutzbar. Also auf gehts! Es wird ein langer Tag, und teilweise auch bedrückend. Es ist kalt, regnet, und wir frieren. Doch wir müssen weiter. Einmal auf dem Fluss, gibt es kein Zurück mehr. Wir kämpfen für 12 Stunden auf dem Fluss in der Wildnis. Hier. Im größten Wildnisgebiet der Erde – was für eine Vorstellung. Das werden wir unseren Enkeln noch erzählen, wenn wir alt sind. Alles gegeben, für den Schutz dieser Wildnis. Ein tolles Gefühl! Und als wir einschlafen ziehen leichte Nebelschwaden über den Fluss und verwandeln das Flussparadies in ein Märchenland.

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre