Blog
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Tag 5 – 14.07. – Der schwarze Wolf

Dem morgendlichen traditionellen Bannockfrühstück, zubereitet von unseren Gwich’in Teammitgliedern folgt am frühen Abend ein 15 Liter Gulasch. Dies ist die Belohnung für einen Tag erfüllt von Lichtstimmungen wie von einem anderen Stern: Die zarte Morgensonne lockt das Medienteam aus dem Zelt. Eine dunkle Wolkenwand zieht sich am Mittag durch das Tal und am Nachmittag reißen die bienenwabenförmigen Wolken auseinander. Als abends beim Gruppenspiel die Älteste namens May bei der Entscheidungsfindung zwischen Skydiving und Elchbullenreiten feststeckt, erschallt ein Ruf durch das Tal: ein schwarzer Wolf! Auf der gegenüberliegenden Bergseite schleicht er an den Duo Lakes lang. Immer wieder schaut er zu uns herüber. Wir sind wie versteinert, setzen uns hin und genießen den Moment. Die Wildheit der Natur wird uns wieder umso mehr bewusst. Johannes und Tobi laufen vorsichtig zum Schlauchboot und setzen Richtung Uferseite über. Sie versuchen näher an den Wolf zu kommen, aber der Wolf entfernt sich stetig. Die von Ronny und Kai geschossenen Bilder halten die Erinnerung fest: Ein schwarzer Wolf beobachtet uns. Wir sind hier nur Gäste. Im größten Wildnisgebiet der Erde.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

  • Empfehlungen






















    Jahre