Blog
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Tag 7 – 16.07. – Mit gigantischen Rafts durch das Rinnsal des oberen Snakes

Am frühen Morgen geht alles ganz schnell: Zelte zusammenpacken, frühstücken und runter zum Snake River. Wir bepacken die Boote und nach einer ausführlichen Einweisung ins Wildwasser Rafting geht es los auf den Fluss. Doch die erste Etappe bis Reptile Creek wird zur extremen Herausforderung. Ein Labyrinth aus engen Kanälen macht die Wahl des richtigen Flussarmes fasst unmöglich und die von der Uferbank ins Wasser ragende Bäume drohen die Bootsbesatzungen zu verletzen. Zwischendrin verbreitert sich der Fluss und fließt mit geringem Wasserstand durch “Rock Gardens”, Ansammlungen von mittleren und großen Steinen. Diese zwingen uns immer wieder dazu, aus dem Boot zu springen und diese mit riesiger Anstrengung hinüber zu ziehen, schieben und zu heben. Beim Durchqueren der Canyons verklemmen sich die Rafts des Öfteren und erfordern voll Körpereinsatz der Guides und Bootsbesatzungen, welche oft bis zum Hals im eiskalten Gletscherwasser die Boote über die Hindernisse stemmen. Völlig erschöpft erreichen wir nach knapp 8 Stunden Paddelzeit den Campingplatz für die nächsten zwei Nächte: die Uferbank des glasklaren Gletscherflusses Reptile Creek. Den ganzen Tag über hat ein kalter Nieselregen die Luft vom Rauch der Waldbrände gereinigt und gegen Mitternacht reißt die Sommersonne die Wolken auf. Gemeinsam feiern wir Kais Geburtstags und freuen uns auf die folgenden 280 km Paddelstrecke auf dem Snake River. Reptile Creek

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

  • Empfehlungen






















    Jahre