Blog
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Thailands Transportmittel

Nach einer Woche habe ich schon so einige Kilometer zurückgelegt. Bis hier in den Norden nach Pai habe ich mittlerweile schon den Zug, den Nachtbus, den Mini-Bus, ein Fahrrad und ein Moped bemüht. Dabei ist es ziemlich interessant wie sich in jeder Stadt die Transportmöglichkeiten unterscheiden. In Deutschland würden wir wahrscheinlich immer den ÖPNV bemühen, doch das ist hier nicht so einfach. Aber von vorne: Nur 1 Stunde von Bangkok entfernt lag Station 2 meiner Reise: Ayutthaya. Eine Stadt mit viel Wat (Wat=Tempel, Watt=Dreck in der Nordsee), da diese Stadt relativ klein und überschaubar ist, beschloss ich mir für 1 € am Tag ein Fahrrad zu mieten und damit durch die Stadt zu heizen. Auf der anderen Seite hatte ich auch relativ wenig Auswahlmöglichkeiten. Es gibt zwar auch immer Tuk-Tuk und Taxifahrer, doch das ist auf lange Zeit ziemlich anstrengend und auch teurer, da man für jede Strecke auf diese angewiesen ist. Hilfreicher ist es wenn die Städte offizielle Tuk-Tukfahrer bereitstellen mit denen man nicht über Centbeträge verhandeln muss. Auch Busse sind in kleineren Städten nicht anzutreffen, auf langen Strecken sind sie jedoch eine gute, billige Alternative zur Bahn. (Man kommt aus dem ganzen Land für max. 12 € immer wieder nach Bangkok.) Ein Problem, welches aus den fehlenden Bussen resultiert, ist die schlechte Luft, sogar in den kleinen Städten, da fast alle Autos und Mopeds mit Diesel fahren und auch genauso riechen. Mit einem Bus trat ich dann auch die 9-stündige Nachtfahrt nach Chiang Mai an, wo ich in Julie’s Guesthouse residierte. Chiang Mai ist eine sehr schöne, entspannte Stadt, die im inneren von einer quadratischen Stadtmauer mit Kanal begrenzt wird. Als Europäer denkt man sofort, hier waren Ritter und Burgen, hier wurden große Schlachten ausgetragen, das ist aber natürlich totaler Quatsch. Der Transport in Chiang Mai gestaltet sich am einfachsten wenn man sich ein eigenes Moped mietet und sich dann in den wilden Verkehr stürzt. So kann man die etwas größere Stadt und die umliegenden Berge sehr gut erfahren. Dabei stieß ich auf einen sehr schönen Wasserfall und den unglaublichen Tempel Doi Suthep. Und wer sich fragt wo eigentlich sämtliche Goldreserven sind, ich glaube die sind in diesem Tempel verbaut. Doch der Norden war mir noch nicht genug, es ging noch mehr: Pai. In einem Hochtal an einem Fluss gelegen, bin ich nun ein Stück weiter in die Natur geraten. In den nächsten Tagen werde ich mich in den warmen Quellen der Umgebung suhlen und eine Raftingtour machen, wenn sich genügend andere Reisende finden. Bevor es nächste Woche dann in den Süden an den Strand geht.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

  • Empfehlungen






















    Jahre