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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Weihnachten unter Palmen

Es sind 30 Grad, die Sonne scheint den ganzen Tag und die Tagesbeschäftigungen bestehen überwiegend aus Yoga und Schnorcheln. Und hier soll man Weihnachten feiern? Ich habe es zumindest versucht. Doch vorher noch eine kleine Zusammenfassung der letzten Tage: In Pai traf ich glückerlicherweise ein paar Freunde aus Chiang Mai und wir beschlossen gemeinsam auf die angekündigte Raftingtour zu gehen. Insgesamt war das eine super Sache auf den Wildwasserfluß zwischen Pai und Mae Hon Son. Generell sind die Tourismusangebote in Thailand sehr gut und auch relativ umweltschonend aufgebaut, da sie immer in ähnlichen Gebieten stattfinden und nicht jede Organisation/Firma ein eigenes Territorium beansprucht, allerdings gibt es dabei auch nicht besonders viel Auswahl in den Programmen. Meistens unterscheidet sich dann nur der Preis. Nach einem weiteren Tag in Chiang Mai begann ich dann meine 36-stündige Reise Richtung Koh Tao. Dazwischen hatte ich noch einmal 15 Stunden in Bangkok, in denen ich mit Rosa aus Hamburg noch den unglaublich steilen Wat Arun besuchte und wir uns im Königspalast die Ehre gaben. Am Abend stieg ich dann in den laut ratternden und kalten Nachtzug Richtung Chumphon. Und ab da waren es nur noch 2 Stunden mit dem High-Speed-Katamaran und ich war endlich angekommen auf Koh Tao. Koh Tao ist die kleinste Insel der Samui-Inselkette, zu der auch Koh Phagnan und Koh Samui gehören. Mit dem Moped kann man die Insel in 15 Minuten abfahren und auch zu Fuß braucht man von Ost nach West nicht Länge als 30 Minuten. Hier bin ich jetzt also seit dem 23. Dezember und mein Tag besteht wie schon erwähnt zum großen Teil aus Yoga, Sonne, Obst essen und ab und zu Schnorcheln. Und dann war Weihnachten. Lustigerweise ist man als Deutscher in einer Gruppe von Kanadiern, Engländern und Amerikanern, der Einzige der Weihnachten am 24. feiert. So durfte ich an Heiligabend alleine mein mitgebrachtes Geschenk auspacken und die darin verpackten Räucherkerzen im Sand anzünden. Von allen anderen durfte ich mir am nächsten Morgen dann ein fröhliches „Merry Christmas“ anhören. Um diese Weihnachtsstimnung zu verstärken trägt hier so ziemlich jeder 2. eine rot-weiße Weihnachtsmütze. Abends ging es dann zum „Christmas Dinner“ in ein mexikanisches Restaurant. Es muss ja nicht immer eine fettige Gans sein. Bis zum 2.1 bleibe ich noch hier bevor es dann per Bus nach Penang/Malaysia geht und am 6.1 nach Kambodscha. Dann gibt es auch Neuigkeiten.

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre