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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Wie haben die Gwich’in früher Weihnachten gefeiert?

Die Ältesten sind die respektiertesten Mitglieder der Gemeinschaft hier. Sie kennen alle Geschichten, und indem sie sie erzählen, geben Sie die Kultur der Gwich’in und wichtige Lebenslektionen weiter. Jijuu ist Gwich’in für Oma. Ich fühle mich geehrt, Jijuu Snowshoe getroffen zu haben, und dass sie gerne ihre Geschichten mit mir, und damit auch mit euch allen, teilen will. Früher, als die Gwich’in noch reisend den Karibuherden folgten, und selbst als sie sich schon in Zelten am Ufer des Peel Rivers angesiedelt hatten, war Weihnachten nur ein ganz normaler Tag im Jahr. Aber selbst nachdem die anglikanischen Missionare angekommen waren, und die Tradition des Weihnachtsfestes mitgebracht hatten, war Weihnachten noch nicht das große, eher materielle Fest, das es für die meisten von uns heute ist, wie meine großzügige Gastgeberin Winnie mir mitteilte. Stattdessen besuchten sich die Menschen und brachten einander traditionelles Essen, wie Fisch und Karibufleisch. Sie waren dankbar füreinander, und für das Land, das sie ernährte. Erst in den siebziger Jahren, als mehr und mehr Arbeitsplätze von der Regierung zur Verfügung gestellt wurden, konnten sich die Leute verschiedene Lebensmittel und Geschenke leisten, so dass Weihnachten zu dem Ereignis wurde, welches wir heute kennen.

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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