Blog
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Willkommen und Abschied

Das Gefühl, nach einem kleinen Abenteuer frisch geduscht im weichen Bett aufzuwachen, begleitet uns den ganzen Morgen. Klar ist die Freude in jedes Gesicht geschrieben: Freude auf den Tag Verschnaufpause in der wunderschönen Strathcona Lodge, Freude auf das, was vor uns liegt und ganz klar die Freude auf das Frühstücksbuffet. 😀 Es ist deutlich zu merken, wie sehr unsere gemeinsamen Erlebnisse am Elk River Spuren hinterlassen haben und wie viel enger wir nun zusammengewachsen sind. Unsere Gruppe hat neuen Zuwachs bekommen. David, der Leiter von Wilderness International Canada, ist am Morgen zu uns gestoßen und sofort wieder mit Kai, Jette und Tobi nach Campbell River gefahren, um einzukaufen und so unsere Nahrungsversorgung im Tobatal sicherzustellen. Nachdem wir die inzwischen nicht mehr ganz so frische Wäsche unserer gütigen Expeditions-Mutti Brigitte zum Waschen überlassen hatten, war es schon an der Zeit, mit Tina unsere geliebten Trommeln zu bemalen. Auch wenn Jorge aufgrund von Krankheit leider nicht mitkommen kann, haben wir viel Spaß dabei, die Trommeln mit dem wundervollen, von seiner Frau entworfenen, Bärentatzen-Motiv zu schmücken. Am Nachmittag müssen wir schweren Herzens von Tina Abschied nehmen. Wir können so dankbar sein, in den letzten Tagen von ihr so viele neue Dinge über die Kultur der First Nation erfahren zu haben. Da wir danach bis zum Abendessen noch ein wenig Zeit haben, springen Julius, Henri und ich noch ein letztes Mal in die Fluten des Upper Campbell Lake. Dieses einzigartige Gefühl von Freiheit, während man mit Blick auf eine so atemberaubende Berglandschaft der Sonne entgegen schwimmt, werde ich wahrscheinlich nie vergessen. In mein neues Strathcona Lodge T-Shirt gewickelt, trete ich dann den Weg zum Buffet an. Trotz aller schönen Erfahrungen ist der heutige Tag vor allem geprägt von Abschieden: Abschied von Valerie und Savannah, unseren so lieb gewonnen Guides, von der Strathcona Lodge, von unseren kuschelig weichen Betten und von Euch Wildblog-Lesern, da wir die nächsten zwei Wochen wahrscheinlich kaum Kontakt zur Außenwelt haben werden… Während ich hier auf dem Balkon sitze und die Wolken an den Bergen über dem See hängen sehe, steigt die Vorfreude auf unsere Zeit im Tobatal immer mehr. Jetzt bleibt uns nur noch übrig, den Tag ausklingen zu lassen, unsere Sachen fertig zu packen und zu warten, was uns erwartet… Caro

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

  • Empfehlungen






















    Jahre