Stipendienprojekte
Von den sieben aus Dresden und der Umgebung kommenden Stipendiaten führte jeder in Zusammenarbeit mit einem Schüler der Gwich'in ein Projekt durch. Diese reichen von naturwissenschaftlichen Themenbereichen bis hin zur Dokumentation der Expedition und haben jeweils das Ziel, auf diese unberüherte Natur im Nordwesten Kanadas aufmerksam zu machen, ebenso wie auf die sich ergebenden Probleme, wenn es zu Bergbau in dieser betroffenen Region kommt. Des Weiteren soll in diesem Zusammenhang auch das Erarbeiten eines spezifischen Themengebiets nähergebracht werden. So enstanden eine Reihe von wissenschaftlichen Ausarbeitungen, wie auch Tagebücher, Zeitungsartikel und eine Vielzahl an Kurzfilmen, sowie ein Gesamtfilm zur Expedition. Außerdem reiste eine Ausstellung zu Beginn des Jahres 2009 durch Dresdener Schulen, welche ebenfalls durch Vorträge begleitet wurden.
Im folgenden finden Sie eine Zusammenstellung der Expeditionsergebnisse in Form von PDF-Dokumenten und Verlinkungen.
Wenn Sie Anregungen und Fragen zu den Projekten haben, würden wir uns sehr über Ihre Kontaktaufnahme freuen.

Dieses Projekt beschäftigt sich mit der Flora der Westarktis. So besitzen Pflanzen neben ihrer Ästhetik auch vielerlei heilende Wirkstoffe, welche von den dort lebenden First Nations, seit vielen Generationen erfolgreich eingesetzt werden. Mithilfeeiner Pflanzenextraktion während der Expedition und einer anschließenden Untersuchung zusammen mit dem Krebsforschungsinstitut Heidelberg und der TU Graz wurden gesammelte Pflanzen auf ihre Wirksamkeit gegen Krebszellen untersucht,wobei erstaunliche Ergebnisse zu Tage traten. Diese lassen sich unter folgendem Link finden:
PDF-Dokument

Bergbau ist ein großer Geldbringer für den Nordwesten Kanadas, weshalb man sich auf diesen einlässt, ohne wirklich die andere Medaille - die Zerstörung der Natur - zu bedenken. Hinzu kommt noch, dass bei der Bevölkerung oftmals nur ein geringer Teil des Geldes ankommt.
Um die Natur zu schützen und dennoch finanziell nicht den Boden unter den Füßen zu verlieren, lohnt es, nach anderen Alternativen zu suchen, was sich dieses Stipendienprojekt zur Aufgabe gesetzt hat.
So kann eine Teillösung der Ökotourismus sein, welcher ein Konzept darstellt, bei dem Tourismus und Naturschutz im Einklang miteinander stehen.
Wie dies funktionieren kann, möchte dieses Projekt zeigen:
Link zum PDF-Dokument

Das Wasser des Snake River, auf welchem wir unsere Expedition durchführten, könnte kaum klarer sein - die Elbe kann mit solch einem natürlichem Fluss keinesfalls konkurrieren.
Dieses Projekt möchte zum einen diese Unterschiede in der Wasserqualität deutlich machen, zum anderen, welche Folgen der Bergbau auf diese hätte, denn durch die dabei hervorgehenden teils radioaktiv verseuchten Abwässer, kommt es zu einer nicht rückgängig zu machenden Zerstörung dieses Ökosystems.
Link zum PDF-Dokument

In diesem Projekt spielt besonders die Luftqualität eine wichtige Rolle, denn auch diese kann durch den Bergbau stark beeinflusst werden.
Die Fragestellung war hierbei, welche Unterschiede der Luftinhaltsstoffe sich zwischen Dresden in dem Yukon-Territorium finden lassen bzw. ob sich eventuell bereits Anzeichen für eine zunehmende Luftverschmutzung selbst in solch einem Gebiet finden lassen.
Des Weiteren ist eine Analyse der Wetterlage während der Expedition ein Bestandteil der Projektarbeit.
Link zum PDF-Dokument
Des Weiteren finden Sie auf der Website
www.die-meteorologie.de weitere Informationen sowie auch einige Animationen zum Projekt.

Wie verlief die Expedition? Welche Höhepunkte gab es? Wie fühlten sich die Expeditionsteilnehmer und wie wurde der Expeditionsalltag sowie die Projekte bewältigt? Und: Wie haben alle den Bärenbesuch heil überstanden?
All diesen Fragen widmet sich dieses Projekt in Form eines Tagebuchs, welches hier abrufbar ist:
Expeditionstagebuch

Das durchreiste Gebiet besitzt eine unglaubliche Schönheit, welche auf Film gebannt auch allen ersichtlich wird, welche diese Natur nicht selbst vor Ort erleben können.
Des Weiteren zeigt die Kamera Szenen des Expeditionsalltags sowie der Stipendienprojekte, sodass eine große Zahl an Filmen entstand, darunter auch ein Expeditionsfilm, welcher auch im Fernsehen ausgestrahlt wird.
Das Filmmaterial enstand durch Karl Schiebe und den Filmer Robert Morgenstern in Zusammenarbeit.
Einige Kurzfilme finden Sie unter
Medien auf der Internetpräsenz von Wilderness International.