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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

9. + 10. Tag Samstag + Sonntag 28. + 29.06.:Kanutour zu den Sansum Narrows und Wanderung in den Koksilah River Provincial Park

Das Wetter hat sich gebessert und auch die Aussichten für die nächsten Tage sind so, dass wir heute mit der Kanu-Tour starten können. Leider müssen wir wieder auf die Ebbe mit abfließendem Wasser also bis zum Nachmittag warten. Den Vormittag nutzen einige um das „Forest Discovery Centre“ von Britisch Columbia, welches direkt gegenüber dem Hotel ist, zu besuchen. Dieses ist ein erst vor drei Jahren eröffnetes großartiges Museum über die sehr interessante Forstgeschichte von Westkanada. Gegen 15.00 Uhr besteigen wir dann an der Cowichan Bay mit unserem Gepäck ein Ozeankanu der Indianer vom Stamm der Cowichen und unternehmen eine 1-tägige Kanutour in die Sansum Narrows, eine romantische Inselgruppe vor der Ostküste von Vancouver Island. Hwiemtun Fred Roland unser indianischer Freund begleitet uns wieder und zeigt uns die historischen Fischgründe. Heute übernachten wir in Zelten in der einmaligen Natur. Für die Cowichan First Nations haben die Inseln eine große Bedeutung und der Regenwald ist für die Kultur der Ureinwohner unersetzbar. Am Lagerfeuer werden frischer Lachs, sowie speziell mit Seetang zubereitete Kartoffeln gegrillt und wir lauschen den uralten Gesängen der Cowichan Indianer. Die Nacht wird kühl und feucht, aber alle kommen beim Zelten in der freien Natur ausgesprochen gut zurecht. Nach einem einfachen Frühstück geht es zurück über das Wasser mit gemeinsamer Schlagzahl beim Paddeln nach Duncan. Von der Kanutour aus fahren wir am Nachmittag gleich weiter in den Koksilah River Provincial Park. Nach einer kleinen Stärkung kommen zunächst noch einmal alle mit auf eine Wanderung in den Koksilah Regenwald, aber nur eine kleine Gruppe Übernachtet auch in der Natur. Der Rest fährt am Abend noch zurück ins Hotel. Der „Harte Kern“ erlebt dann Natur pur. Da sich das Wetter wieder gebessert hat, verzichtet die Gruppe sogar auf das Schlafen im Zelt und nutzt das weiche Moos als Bett. Auch das Essen ist einfach, muss aber im Buschcamp besonders geschützt werden. Unsere Begleiter von Wilderness International haben dafür eine verschließbare Tonne mitgenommen. Schlafplatz und Essenplatz sind mindestens 150m voneinander getrennt. Am nächsten Morgen baden wir im Fluss. Gegen 11.00 Uhr Rückmarsch und Fahrt zurück nach Duncan. Photos (c): Jürgen Thiele
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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre