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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Chief Seattle und seine Worte

Hallo liebe Wildblog-Leser, lange hab‘ ich nichts mehr geschrieben, aber jetzt hat sich wieder einmal eine Gelegenheit geboten:) gestern, als ich so im Bett lag, sind mir wieder ein paar Bilder aus Kanada in den Kopf gekommen, darunter ein Bild, besser, ein Ereignis, welches mich sehr geprägt hat. Wir saßen in Kanada einmal alle zusammen auf einer Insel, das Wetter wieder mal etwas launisch und haben ( der eine weniger interessiert, der andere mehr…) Keath zugehört, besser gesagt, den Worten, die schon einmal über die Lippen eines Mannes kamen, nämlich über die des Chief Seattle, ein Indianerhäuptling. Er richtete diese Worte an den  Präsidenten der Vereinigten Staaten im Jahre 1885, und Auszüge dieser Rede möchte ich hier gern festhalten: „Die Toten der Weißen vergessen das Land ihrer Geburt, wenn sie fortgehen, um unter den Sternen zu wandeln. Unsere Toten vergessen diese wunderbare Erde nie, denn sie ist des roten Mannes Mutter. Wir sind ein Teil der Erde, und sie ist ein Teil von uns. Die duftenden Blumen sind unsere Schwestern, die Rehe, das Pferd, der große Adler sind unsere Brüder. Die felsigen Höhen, die saftigen Wiesen, die Körperwärme des Ponys und des Menschen – sie alle gehören zur gleichen Familie. Wir wissen, dass der weiße Mann unsere Art nicht versteht. Ein Teil des Landes ist ihm gleich jedem anderen, denn er ist ein Fremder, der kommt in der Nacht und nimmt von der Erde, was immer er braucht. Die Erde ist sein Bruder nicht, sondern Feind, und wenn er sie erobert hat, schreitet er weiter. Er lässt die Gräber seiner Väter zurück und kümmert sich nicht. Er stiehlt die Erde von seinen Kindern und kümmert sich nicht. Seiner Väter Gräber und seiner Kinder Geburtsrecht sind vergessen. Er behandelt seine Mutter, die Erde, und seinen Bruder, den Himmel, wie Dinge zum Kaufen und Plündern, zum Verkaufen wie Schafe oder glänzende Perlen. Sein Hunger wird die Erde verschlingen und nichts zurücklassen als eine Wüste. Das Ansinnen, unser Land zu kaufen, werden wir bedenken, und wenn wir uns entschließen anzunehmen, so nur unter einer Bedingung: Der weiße Mann muss die Tiere des Landes behandeln wie seine Brüder.“ Diese Worte berührten mich sehr, spiegeln sie doch das Verhältnis wieder, welches die Menschheit gegenüber der Natur hat. Doch sie (die Natur) fängt an sich zu wehren, doch da wir, die Bäume, die Flüsse, die Berge, die Tiere, da wir alle zu einem großen Ganzen gehören, zerstören auch wir uns, wenn wir einen Teil dieses Ganzen zerstören… Ich hoffe, dieser Beitrag war nicht zu ermüdend lang und dass einige ihn gern gelesen haben. Bis bald Blanka

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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