CO₂-Kompensation

CO₂ kompensieren

Der Natur Danke sagen

CO2-Fußabdruck berechnen und mit Urwaldschutz kompensieren

Wir haben einen CO2-Rechner entwickelt, der es Ihnen so einfach wie möglich machen soll, Ihren jährlichen ökologischen Fußabdruck zu berechnen.

Im Anschluss haben Sie die Möglichkeit, die CO2-Emissionen direkt durch den Schutz der entsprechenden Fläche Regenwald auszugleichen.

Denn in Urwäldern sind riesige Mengen Kohlenstoff gespeichert. Indem wir sie handfest und dauerhaft schützen, verhindern wir die Freisetzung von gespeichertem CO2. Gleichzeitig bewahren wir Lebensräume und Artenvielfalt und sichern wichtige Funktionen des Waldes, die das Klima stabil halten.

Direkt zum CO2-Rechner

Mehr Informationen finden Sie hier auf der Seite.

Sie erhalten eine Urkunde über ihr geschütztes Waldstück

Die Vorteile unseres Rechners

  • Transparenz & Nachvollziehbarkeit Nutzung öffentlich zugänglicher Daten, Offenlegung Berechnungsgrundlage
  • Ganzheitlichkeit soweit es die Datenlage erlaubt: gesamter Lebenszyklus eines Produktes bzw. einer Aktivität fließt in CO2-Berechnung ein
  • Gründlichkeit sorgfältige & objektive Auswahl der Faktoren anhand zahlreicher Qualitätskriterien aus relevanten wissenschaftlichen Quellen; regelmäßige Aktualisierung, Optimierung und Erweiterung
  • Berechnung und Kompensation in einem Möglichkeit zur Kompensation im Anschluss durch handfesten Schutz von Primärregenwald

Der ökologische Fußabdruck

Wir verbrauchen Strom, sind mobil und heizen – dabei verursachen wir derartig viele Emissionen, dass sie unsere Atmosphäre beeinflussen und das Klima belasten. Sie können berechnet und in CO2-Äquivalenten ausgedrückt werden. Mit dem CO2-Fußabdruck werden alle Emissionen einer bestimmten Einheit zusammengefasst, bspw. einer Person, Institution oder eines Produkts. Dabei fließen alle Emissionen des Lebenszyklus ein, also nicht nur die der Nutzung, sondern bspw. auch die von Herstellung und Entsorgung.

1Methan bspw. ist ein weiteres Treibhausgas. 1g Methan ist ungefähr 25-mal klimawirksamer als 1g CO2 und ergibt daher 25g CO2-Äquivalente.

Was können wir tun?

Nicht alle Emissionen sind vermeidbar. Sie lassen sich jedoch kompensieren, indem wir in Maßnahmen investieren, die das Klima stabil halten. Doch nicht alle derzeitig verfügbaren Kompensationsprojekte sind gleich wirksam darin, wie sie das Klima erhalten. Oft liegt der Fokus nur auf der Vermeidung oder Reduktion von CO2-Emissionen. CO2 ist der bisher am konkretesten greifbare und am genauesten berechenbare Teil unseres ökologischen Fußabdrucks. Dabei dürfen wir aber nicht vergessen, dass das nur ein Teil der Rechnung ist. Unser Klima als Ganzes ist in Gefahr, und damit das Leben auf unserer Erde. Die globale Erwärmung durch Treibhausgasemissionen wie CO2 ist nur eine Konsequenz unserer Eingriffe ins ökologische Gleichgewicht. Der menschenverursachte Klimawandel hat aber noch viele weitere Konsequenzen, wie extreme Trockenheit, Fluten, Stürme und andere Wetterextreme, die ganze Landstriche für Menschen, Tiere und Pflanzen unbewohnbar machen. Es reicht also nicht, allein das CO2 in der Atmosphäre zu verringern. Selbst wenn wir keine fossilen Brennstoffe mehr verbrauchen, könnten wir den Klimawandel nicht aufhalten, wenn wir weiterhin kohlenstoffreiche Ökosysteme und wichtige Lebensräume zerstören. Wir brauchen einen echten Retter des Klimas und der Artenvielfalt. Das beste daran – wir haben ihn schon. Und wir können es uns nicht leisten, ihn zu verlieren: Den Wald.

Wald als Klimaschutzgarant

Stehende Wälder haben viele wichtige Funktionen für Klima und Umgebung. Bäume produzieren weltweit betrachtet den Großteil des für uns Menschen lebenswichtigen Sauerstoffs, sie sichern also unsere Lebensgrundlage. Zudem filtern sie Feinstaub wie Schwermetalle, Stickoxide und Rußpartikel aus Industrie- und Autoabgasen aus der Atmosphäre und reinigen das Wasser in den Bächen und Flüssen. Wälder verhindern die Abtragung von nährstoffreichem Boden. Außerdem speichern sie riesige Wassermengen, und durch die ständige Verdunstung der Vegetation sorgen sie für stabile Niederschläge und damit für ein feuchtes, kühles Mikroklima. Wälder binden in ihrer Biomasse, ihren Böden und Waldmooren mehr CO2 als in der gesamten Atmosphäre vorhanden ist. Wird der Wald abgeholzt, werden die in ihm gespeicherten Kohlenstoff–Vorräte durch die Nutzung des Holzes und das Verrotten der Äste, Blätter und Wurzeln freigesetzt und gelangen als CO2 zurück in die Atmosphäre, wo es in diesen großen Mengen als Treibhausgas die Erderwärmung beschleunigt. Die Artenvielfalt geht verloren und es wird aufgrund der fehlenden Baumvegetation deutlich trockener und heißer. Wenn kohlenstoffreiche Ökosysteme wie Wälder und Moore zerstört werden, setzen sie mehr CO2 frei, als in einer für Menschen relevanten Zeitspanne je wieder zu binden möglich wäre. Aus diesem Grund sind Wälder, vor allem alte Urwälder, weltweit betrachtet unser wichtigster Puffer gegen den menschenverursachten Klimawandel. Und nicht zuletzt sind sie Orte der Ruhe und Erholung.

Warum Abholzung das Klima beeinflusst

Jeder Baum, der aus dem Wald herausgenommen wird, verrottet früher oder später oder wird verbrannt; egal, ob als siebenfach recyceltes Papier oder jahrelang vererbtes Möbelstück. Ein Kohlenstoffvorrat, der sich über Jahrtausende in der Biomasse des Waldes aufgebaut hat, gelangt so innerhalb kürzester Zeit wieder als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Abholzung von Wäldern hat nicht nur einen riesigen CO2-Ausstoß zur Folge, der die Klimaerwärmung beschleunigt. Wälder haben noch viele weitere wichtige Funktionen für unser Weltklima, die durch Abholzung nicht nur verloren gehen, sondern das Klima sogar zusätzlich negativ beeinflussen. Die auf Waldverlust folgende Trockenheit und Hitze wirkt sich wiederum negativ auf die Wälder selbst aus: Wissenschaftler schätzen bspw., dass bei einem Temperaturanstieg von zwei bis drei Grad Celsius der Amazonas-Regenwald großflächig versteppen würden. Da als Folge der Entwaldung außerdem auch nährstoffreicher Mutterboden abgetragen wird und Arten unwiederbringlich verdrängt werden, kann selbst eine Wiederbepflanzung nie die ursprünglichen Zustände wiederherstellen. 1/8 bis 1/6 aller jährlichen Emissionen werden durch Waldzerstörung und die Trockenlegung von Waldmooren verursacht – damit hat der Verlust von Waldfläche einen größeren Einfluss als der weltweite Transportsektor. Und das schlimmste daran: Für jeden Baum, den wir fällen, stoßen wir nicht nur mehr CO2 in die Atmosphäre aus, sondern wir vernichten vor allem auch unseren größten Verbündeten im Kampf gegen den Klimawandel. Doch jährlich verschwinden 13 Millionen Hektar Wald, eine Fläche, die der Größe Griechenlands entspricht. Ohne den Wald wäre unsere Luft zu verschmutzt zum Atmen, es gäbe nicht genügend verlässlichen Regen, unsere Böden wären ausgewaschen und nährstoffarm, unsere Wasserquellen würden versiegen, und Trockenheit und Hitze uns belasten. Deshalb finden wir, es ist Zeit Danke zu sagen an die Natur für all die kostenlosen Leistungen, mit denen sie uns täglich beschenkt und ohne die das Leben unmöglich wäre. Wenn wir das Klima als Ganzes und das Leben auf unserer Erde retten wollen, reicht es nicht aus, CO2 in Neupflanzungen zu binden oder durch innovative Technologien zu verringern. Wir müssen Danke sagen und all die noch bestehenden, intakten, hoch-kohlenstoffhaltigen und biodiversen Ökosysteme bewahren, die uns jeden Tag “beschenken”.

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Immer mehr Firmen übernehmen Verantwortung für ihren Naturverbrauch. Durch den Schutz einzigartiger Wildnis kompensieren Sie CO₂-Emissionen, die im Zusammenhang mit Ihrem Kerngeschäft nicht vermieden werden können.