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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Die Augen des Waldes – Tag 14

In den frühen Morgenstunden stehen wir mehr oder weniger freiwillig auf. Dies hat auch seinen Grund, heute begeben wir uns nämlich zum Naturschutzgebiet „Land der Geisterblumen“. Um dahin zu gelangen fahren wir zuerst ein Stück den Toba Fluss herunter. Angekommen am Schutzgebiet vermessen wir zunächst einige der riesigen Bäume, begeben uns aber dann auf die Suche nach der namensgebenden Pflanze des Gebietes. Nach einigem Suchen finden wir die Geisterblume: Scheinbar leblos steht die bleiche weiße Blume da und nährt sich am Saft der Urwaldriesen. Gebannt vom Anblick der faszinierenden Schönheit verweilen wir noch ein wenig, machen uns dann aber, beobachtet von einem Wapiti, auf zur nächsten Sandbank flussabwärts. Dort verfällt zunächst der Zauber, da wir mit dem Zeltaufbau beschäftigt sind. Doch plötzlich herrscht Totenstille – ein junger Schwarzbär beäugt skeptisch den Trubel auf der Sandbank. Vorsichtig nähern wir uns uns dem neugierigen Tier und machen einige Aufnahmen aus sicherer Entfernung. Doch natürlich wird das dem Schwarzbär schnell zu viel und er verschwindet wieder in den urigen Wald.
– Cornelius

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