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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Drohnen für den transparenten Wildnisschutz – Peru Expedition Juni 2021

Transparent Wald zu schützen, bedeutet für uns: für Euch ist auf den Quadratmeter genau nachvollziehbar, wofür Eure Spende eingesetzt wurde. Dafür erstellen wir Luftbilder unserer Schutzgebiete und verorten die exakten Geokoordinaten. Bisher war das jedoch sehr zeit- und ressourcenaufwändig.

Auf unserer letzten Peru-Reise unterstützten uns erstmalig die beiden Drohnenpiloten Martin Herkommer und Brock Ryder der Münchner Firma Quantum Systems, mit der wir nun zusammenarbeiten.Gemeinsam konnten wir so in kürzester Zeit beispiellos hochaufgelöste Luftaufnahmen von riesigen Waldflächen erstellen.

Weiterhin wurden Flüge mit LIDAR- und Multispektralkameras durchgeführt. Diese erlauben es uns, 3D- und Wärmebilder vom Wald zu erstellen, mit denen CO2-Speicherung und Biodiversität in den Waldgebieten ermittelt werden können.

Das spart uns nicht nur große Mengen Zeit und Spendengelder, die wir sonst für aufwendige und teils gefährliche Begehungen verwendet hätten. Vor allem gibt es uns die Möglichkeit, aktuelle und zukünftige Schutzgebiete erforschen zu können, ohne sie durch Betreten und das Anlegen von Wegen stören zu müssen. Derart große Waldflächen hätten wir mit herkömmlichen Drohnen und einem on the ground team nicht einmal in den nächsten Jahren so exakt und umfangreich erlaufen, erforschen und dokumentieren können.

Der Kaufvertrag für diese Gebiete im Umfang von ca. 3000 Hektar wird in den nächsten Tagen unterschrieben. Wir hoffen also, sie Euch bald auf der Plattform zum Schutz zur Verfügung stellen zu können!

Ein weiterer Vorteil ist die Zusammenarbeit mit der Software-Firma Pix4D, Dank derer die tausenden einzelnen Luftaufnahmen in wenigen Stunden zu einem großen Luftbild zusammengesetzt werden. Diese Arbeit hatte uns in der Vergangenheit bis zu 800 Stunden manuelle Arbeit von Freiwilligen gekostet.

Desweiteren kann uns Quantum Systems potentiell in der Zukunft helfen, die Gebiete in regelmäßigen Abständen zu überwachen, sodass illegales Betreten und Handeln auf unseren Landstücken verhindert werden kann.
Vielen Dank an Martin, Brock, Quantum Systems und Pix4D!

Außerdem haben wir auf der Reise unser Waldhüter*innenprogramm weiterentwickelt, Umweltbildungsvideos gedreht und Kontakte zu potentiellen Mitgliedern für unsere peruanische Stiftung geknüpft. Eindrucksvoll in Erinnerung bleiben werden uns sicher auch die Begegnungen mit einem Baumstachler, einem Ameisenbär, diversen Schlangen sowie vielen Fröschen und Spinnen, Tamarinaffen, Aras, Ameisen, schreienden Pihas, einem Faultier und vielen vielen mehr.

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

  • Jahre