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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Ein Totempfahl für Köln – Begegnungen am Pfahl

Wind und Regen halten niemanden davon ab, sich persönlich nach dem Fortgang des Totempfahl-Schnitzprokjektes zu erkundigen. Der Kölner Michael war schon ein paar mal mit seiner Kamera vor Ort und hat die einzelnen Phasen des Schnitzens fotografisch dokumentiert. Heute kommt er an den Stand um zwei eigens für die beiden Indianer angefertigte Collagen als Geschenk vorbeizubringen! Auch für die Firma Globetrotter hat er liebevoll Fotos als Collage arrangiert. George Rice ist entzückt und zeigt sich über so viel persönliches Interesse begeistert!

Für ihren Sohn Florian haben sich die Eltern etwas ganz besonderes ausgedacht. An seinem 13. Geburtstag laden sie ihn und seine Freunde zu einem Schnitzworkshop mit Schnitzmeister Harold Joe und George Rice ein. Gebannt schnitzen die 6 Jungen an ihren eigenen kleinen Totempfählen aus Zedernholz nach Muster des großen Pfahls. Glücklich tragen sie ihre geschnitzen Werke nach Hause. Florian darf sich außerdem über seinen eignen Geburtstagswald von 64qm in Kanada freuen, der durch die Schnitzaktion zustande gekommen ist! Vielen Dank!
Überhaupt zeigen immer mehr Menschen Interesse an den Schnitzworkshops. Wann kann man schon einmal selbst Hand an einem Kunstwerk anlegen und sich von zwei erfahrenen Schnitzmeistern Wissen holen? Globetrotter hat für seine Azubis workshops organisiert. Hier lernen die Jugendlichen nicht nur viel über das Schnitzprojekt und dem Regenwaldschutz an sich, sondern wie das gesamte Projekt, d.h. die Zusammenarbeit mit dem Indianervolk der Cowichans, der Stiftung Wilderness International und dem Rautenstrauch-Joest-Museum zu den Werten der Firma Globetrotter passt. Alle Azubis werden nach Teilnahme am Schnitzworkshop Vorträge zu speziellen Punkten des Projektes halten.
Auch die Mitglieder der SDW Dormagen (Schutzgemeinschaft Deutscher Wald Dormagen e.V.) zeigen sich als begeisterte Schnitzer unter patenter Anleitung von Harold Joe und George Rice. Ihnen ist es überhaupt zu verdanken, dass der rotfaule Riesenlebensbaum im Forst Dormagen gefunden und als Spende für das Naturschutz- und Schnitzprojekt zur Verfügung gestellt wurde. Mit dieser Aktion wird das Projekt für alle anfassbar.
Die Arbeit vor Ort zeigt, daß der Totempfahl zum Projekt der Begegnungen wird. Ein Austausch von Kulturen, Kultur und Menschlichkeit. Wir freuen uns auf die noch verbleibenden Wochen bis zur feierlichen Eröffnung am 5.10. und sind auf weitere wunderbare Begegnungen am Pfahl gespannt!
Ellen Weiland
Fotos: (C) Ellen Weiland
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