Blog
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Tag 9 – 18.07. – Vom Reptile Creek zum Milky Creek

Raus aus dem Bett, rauf auf den Fluss. Der dunkel dreinblickende Snake River nimmt unsere drei Rafts in seine Hauptströmung auf und leitet uns in einem Labyrinth aus Flussarmen hinab. Mit geübter Intuition steuert Jette ihr Boot den wasserreichsten Flussarm hinab. An den Außenkurven drohen ins Wasser ragende Pappeln und Schwarzfichten das Boot zu touchieren, doch wir können wieder und wieder ausweichen. Das Wetter wechselt stündlich zwischen Regen und Sonne, doch Teams und Guides lassen sich davon nicht beeindrucken: Im breiten, von majestätischen Bergketten umrahmten Tal treiben wir unserem Ziel entgegen. Immer wieder tritt plötzlich Stille ein, wenn wir die Bewohner der Wildnis zwischen Sträuchern, an Büschen oder Berghängen entdecken: Weißkopfseeadler, Bergziegen und Karibu. Eine unscheinbare Sandbank verwandelt sich in eine Bühne für ein wildes Spektakel: Ein Barren Ground Grizzlybär stellt sich auf die Hinterbeine und beschnuppert neugierig das vorbeiziehende Expeditionsteam, bevor er mit langen Sätzen im Wald verschwindet, während unseren Kameramännern der Puls ins unermessliche steigt. Bei der Ankunft am Milky Creek sind wir uns alle bewusst: Die Wildnis, die wir heute wieder erlebt haben, ist absolut einzigartig und schützenswert!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

  • Empfehlungen






















    Jahre