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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

15 Tage in Indien – Teil 1

  Ob 15 Tage ausreichen um Indien als Land zu verstehen oder zu begreifen, ist fraglich, doch ich habe zumindest einen kleinen Eindruck in das Leben bekommen, welches zum einen so laut und hektisch, und auf der anderen Seite, langsam und gemütlich ist. Doch widmen wollen wir uns an dieser Stelle vorallem einer anderen Völkerverständigung. Dem Jugendkongress der SKD in Kolkata. Dieser stand unter dem Thema der Veränderung von Kultuinstitutionen im Laufe der Zeit, vorallem in Großstädten wie London, Accra und Kolkata. Dafür trafen für 4 Tage ca. 20 Jugendliche aus eben diesen Städten im Goethe Institut in Kolkata zusammen, um neue spannende Konzepte für Kulturinstitutionen zu entwickeln, welche vorallem Jugendliche anspricht und interessiert. Diese wurden am Ende des Kongresses mit führenden Kulturexperten aus der ganzen Welt, wie z.B. Dr. Martin Roth vom V&A Museum, ausgewertet. Einige Ideen waren ein ökonomisch-nachhaltiges Musik + Kunstfestival an den Stränden Accras oder Museumsworkshops für Jugendliche in den heiligen Hallen des V&A. Dabei waren vorallem die vielen unterschiedlichen Ansichten und Charaktere aus 4 Nationen maßgeblich für den Erfolg. Um während dieser Zeit auch einen gewissen Eindruck von der geschichtsträchtigen Stadt Kolkata zu bekommen, standen bsw. das „Indian Museum“ oder ein Stadtrundgang auf dem Plan. Für diesen Stadtrundgang wurden 3 Gruppen auf die Reise geschickt, jeweils einen ganz bestimmten Stadtteil unter die Lupe zu nehmen. Zum einen gibt es einen Teil großer, alter Kolonialbauten aus der Zeit als Kolkata noch Calcutta hieß und Hauptstadt Britisch-Indiens war, zum anderen gibt es einen Teil der traditionellen, bengalischen Einwohner, die in verwinkelten Gassen und kleinen Häusern und Tempeln wohnt und arbeitet. Die 3. Gruppe verschlug es in den Zwischenbereich, die sog. „Greyzone“, wo über die Jahre beide Historien mit einander verflochten sind. All diese Eindrücke flossen so natürlich auch in die Projektarbeit des Kongresses ein. Wie eine Backpackergeschichte weitergeht und Indien tickt, lest ihr in Teil 2.

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre