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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Der erste Tag in Koksilah

16.07.12 Hallo all ihr Blogger, nachdem wir an diesem Morgen alle zusammen verschlafen hatten, machte sich unsere Gruppe, nach einem stärkendem Frühstück und einer schnellen Pack-Aktion, auf den Weg zum Superstore, um für die nächsten zwei Tage in der Wildnis für Nervennahrung zu sorgen. Zur Verfügung stand ein Budget in der Höhe von 200 kanadischen Dollar, jedoch kauften wir voller Eifer für ungefähr 220 Dollar ein, was zu einem ungemein peinlichen Durcheinander führte, doch das Problem konnte durch Einsparen an Luxusgütern gelöst werden, und so befanden wir uns schon bald danach auf dem Weg nach Koksilah, wie auch die Stipendiaten der vorherigen Jahre. Die lustig besungene Holperfahrt über Schotter und Stein, unterbrochen durch ein sehr krümeliges besser-als-Subway-Baguette-Lunch, endete nach ungefähr 45 Minuten Fahrzeit in einem engen Tal, welches reich bewachsen zu sein schien. Angeführt von Hwiemtun begannen wir den Aufstieg zum Ziel. Zwischendurch erklärte er uns die Bedeutung einiger Markierungen an den Bäumen, denn wir befanden uns technisch gesehen auf einem Gelände, dass, wohlgemerkt noch, den Abholzgesellschaften gehörte. Die Berge werden dort jeden Tag von diesen ununterbrochen abgeholzt, durch zwei Maschinen, welche in einer Woche circa 150 Hektar Fläche von jeglichem Leben „befreien“ können! Jedenfalls endete der 3Km-Marsch in einem Reich der Giganten! Man hatte uns zwar gesagt, dass es in Koksilah sehr, sehr, SEHR große Bäume gibt, aber vor diesen zu stehen, ist nochmals eine ganz andere Sache. Auch wenn dort nicht allzu viele Riesenbäume standen, war der Anblick auf jene massiven Stämme atemberaubend und auch irgendwie erhaben. Um den Boden und den Platz dort nicht zu zerstören, zogen viele unserer Teammitglieder ihre Schuhe und Socken aus, auch um den weichen Grund zu fühlen und so wurde die Umwelt Schritt für Schritt erkundet. Die Gefühle jedes Einzelnen waren beim Betreten des Waldes doch sehr unterschiedlich. Der Großteil fühlte sich neben diesen bis zu 90 Meter hohen Bäumen klein bis winzig und auch unbedeutend, und da die Bäume unter anderem auch 1000 Jahre alt waren, kam auch das Gefühl auf, unerfahren und natürlich auch jung dagegen zu sein. Andere sahen den Wald schon als ein zweites Zuhause an, sie verbanden Geborgenheit und Sicherheit mit den Bäumen. Wiederum fühlten sich einige in diesem Stück Land zerstörerisch, denn mit jedem getanen Schritt würden sie irgendetwas schädigen. Nach einer B-Day-Überraschung und einem Schwimmgang im privaten Naturpool, kam Arbeit auf uns zu, in Form eines (fast) professionellen Foto-Shootings, mit allen möglichen Positionen auf umgestürzten Bäumen, von zusammengekuschelten Gruppenbildern zu verrückten Über-Kopf-Fotos, alles was cool schien, wurde ausprobiert! Am Abend, nachdem jeder seinen Schlafplatz gefunden hatte, manche schliefen im Freien, was allerdings etwas ungemütlich wurde, durch die monströsen Schwärme von Minimücken, wurde sich erschöpft auf die Matte gehauen und die Äuglein geschlossen, zum Summen eben jener Mücken -.- Der nächste Morgen erwartet viel Mückenspray! LG Lynn P.S.: Viele liebe, nachträgliche und herzliche Geburtstagswünsche an eine besondere Person, welcher ich Glück, viel Liebe und Spaß im neuen Lebensjahr wünsche!!! HAPPY BIRTHDAY Mehr Berichte und Bilder vom Fotografen-Team auf www.reinis-blue-box.blogspot.de und http://www.samifayed.de/blog. www.facebook.com/wildernessinternational  Unsere aktuellen Koordinaten: N 48°38.510 W123°49.044

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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