Die Stiftung

Die Stiftung
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Wilderness International

Angefangen hat alles mit der Begeisterung für Wälder mit riesigen Bäumen – heute ist Wilderness International eine gemeinnützige Stiftung mit einem großen Ziel: Wir möchten einzigartige Wildnisgebiete für nachkommende Generationen bewahren. Seit unserer Gründung 2008 konnten wir so mit Schulen, Unternehmen und Privatpersonen 3,16 Millionen Quadratmeter besonders wertvollen und gefährdeten Regenwald in Kanada per Grundbucheintrag kaufen und unter Schutz stellen. Unsere Forschungsprojekte zur CO2-Speicherung und Biodiversität der Küstenregenwälder werden von zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen unterstützt.

Wir sind eine kleine und flexible Organisation – immer bestrebt, unsere Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen. Spenden, Fördermittel und ehrenamtliches Engagement stützen die Stiftungsarbeit. Unsere partizipative Struktur ermöglicht es, sich generationsübergreifend auszutauschen und mit immer wieder neuen Ideen zu wachsen.

Unsere Motivation

Warum engagieren wir uns für intakte Natur? Vom Menschen wenig beeinflusste Naturgebiete werden immer seltener und damit zu unersetzlichen Schätzen. Einmal durch Kahlschlag, Bergbau oder Zersiedlung veränderte Natur ist entweder gar nicht oder nur mit langwieriger Arbeit und hohen Kosten reparabel. Daher ist die effektivste Art des Umweltschutzes die Bewahrung intakter Naturräume. Die geschützten Gebiete ermöglichen das Überleben bedrohter Tier- und Pflanzenarten und tragen zum Erhalt einzigartiger Ökosysteme bei.

Wildnisgebiete sind Ausdruck von Natur in ihrer ursprünglichen Form, sie sind für uns Menschen Urheimat und Inspiration zugleich. Nur dort ist alles in einem natürlichen Gleichgewicht miteinander verbunden – wird dieses durch industrielle Abholzung gestört, ist das Netz des Lebens unterbrochen. Wir kaufen besonders wertvolle und akut bedrohte Flächen per Grundbucheintrag.

Unter Einbindung der lokalen Bevölkerung realisieren wir außerdem Austausch- und Forschungsprojekte und bringen engagierte Jugendliche, Forscher und Unternehmen zusammen. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten können.

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Unsere Idee vom Naturschutz

Erfolgreicher Naturschutz funktioniert nur mit direktem Engagement. Wir wollen es jedem Einzelnen ermöglichen, Regenwald zu schützen. Das Herzstück unserer Projekte bilden unsere Patenschaften und Wildnisläufe – damit können alle Generationen Verantwortung übernehmen und den persönlichen Naturverbrauch ausgleichen. Auf Forschungsreisen erleben engagierte Jugendliche die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt unserer Schutzgebiete. So werden sie zu Botschaftern für die Wildnis.

Warum engagieren wir uns in Kanada?

Uralte Baumriesen. Mysteriöse Geisterblumen. Glasklare Flüsse. Kreisende Adler. Der temperierte Regenwald Westkanadas ist ein Wunder der Natur. Und doch verbleiben nur noch 25% dieses beeindruckenden Ökosystems. Der Schutz der verbleibenden Urwälder ist essentiell, denn von ihren positiven Auswirkungen profitieren wir weltweit. Mehr dazu erfahren Sie hier:

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Organisation

Team

Stiftungsrat

Umweltbotschafter

Vorstand

Gründer / Zustifter

Ehrenamtliche

Brigitte Heyduck
Umweltpädagogik
Beruf / Werdegang
Dipl.-Geographin mit Schwerpunkt Ökologie; Universität Würzburg Geographielehrerin an der Deutschen Botschaftsschule Peking; ehrenamtlich aktiv in Naturschutz und Umweltbildung
Warum Wilderness International
Üppig grüne und verwunschene, lebendige Wälder sind mir seit meiner Kindheit ein lebensnotwendiger Rückzugsort. Die noch älteren und vielfältigeren Urwaldflächen an der Westküste Kanadas werden durch den Kauf dauerhaft erhalten. Meine Begeisterung für die Vielfalt und Schönheit dieses Lebensraumes will ich gerne an die folgende Generation weitergeben. Der Austausch mit den First Nations, der Dialog der Kulturen, ist dabei immer wieder neu inspirierend.
Tobias Hürten
Key Account Manager
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2014, nach dem Abitur zwei Jahre Freiwilligendienst bei WI, weiterführende Tätigkeit für Wilderness International
Warum Wilderness International
Als ich in der 5. Klasse von Bäumen gehört habe, die mehr als hundertmal älter sind als ich, beschloss ich beim Wildnislauf teilzunehmen. Es war ein gutes Gefühl, aktiv etwas für den internationalen und regionalen Wildnisschutz tun zu können. Die Möglichkeit, in der 11. Klasse auf Expedition nach Westkanada zu fahren, war für mich ein absoluter Knackpunkt, denn ich konnte die einzigartige Natur im Toba Valley nun mit allen Sinnen erleben. Die Weite und Unberührtheit der Wildnis berührten mich so sehr, dass ich mich zukünftig weiter für die Stiftung engagieren wollte. Durch die Organisation von Wildnisläufen und vor allem als Koordinator für die Wilderness Team Challenge konnte ich mich weiterentwickeln und neue Ideen verwirklichen. Eine zweite Expedition in unsere Wildnisgebiete und in die Westarktis haben mir erneut die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit vor Augen geführt – und meine handwerklichen und kulturellen Fähigkeiten erweitert.
Henriette Wessel
Koordination
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2014, nach dem Abitur zwei Jahre Bundesfreiwilligendienst bei WI, weiterführende Tätigkeit für Wilderness International
Warum Wilderness International
Bereits seit der 5. Klasse habe ich begeistert an den Regenwaldläufen teilgenommen und den Vorträgen über uralte Riesenwälder gelauscht. Als ich später von der Expedition ins Toba Valley las, sah ich meine Chance gekommen, diese wundervolle fremde Welt mit eigenen Augen sehen und erforschen zu können. Die Menschen und Erfahrungen während der Expedition waren derartig positiv beeindruckend, dass ich beschloss, ein Jahr Freiwilligendienst zu machen, aus dem inzwischen zwei geworden sind. In dieser Zeit entwickelte sich ein außergewöhnlicher Projektschwerpunkt: Die Vorbereitung einer Kultur- und Naturschutzexpedition mit Deutschen und Gwich’in First Nations in der kanadischen Westarktis!
Henri Bisch-Chandaroff
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2016; 2018 Abitur in Dresden; ab September 2018 ÖBFD bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Im Jahr 2016 bewarb ich mich als Umweltbotschafter bei der Stiftung Wilderness International. Ich wollte die Wildnis, welche ich nur aus Erzählungen kannte, hautnah erleben, erforschen und vor allem langfristig schützen! Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen in Kanada, insbesondere die aus dem Toba Valley, haben mich nicht mehr losgelassen und entscheidend geprägt. Daher engagierte ich mich auch über den üblichen Rahmen des Umweltbotschafterprogramms hinaus, denn ich wollte nachhaltig etwas in unserer Welt verändern. Diese Grundeinstellung ist bis heute erhalten geblieben, sie hat sich sogar weiter gefestigt und verstärkt! Deshalb habe ich mich auch entschlossen, ab September 2018 ganz offiziell ein Teil dieses großartigen Teams zu werden und ein ÖBFD zu absolvieren. Auf die kommenden Herausforderungen freue ich mich schon und hoffe, zusammen mit der Stiftung Wilderness International die Projekte im Internationalen Wildnisschutz weiter voranzutreiben und mich nebenbei persönlich weiterzuentwickeln. Denn die Temperierten Regenwälder in Westkanada mit ihren unglaublich alten Baumriesen und der enorm hohen Artenvielfalt sind ein ein Naturjuwel unseres Planeten, welches unbedingt bewahrt werden muss!
Ronny Scholz
Fotograf
Beruf / Werdegang
Pharmazeutisch Technischer Assistent
Warum Wilderness International
Natur ist für mich unersetzlicher Raum für Kraft und Meditation. Das kann man nicht nachbauen, nur erhalten. In meiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit für den WI hat sich diese Überzeugung immer mehr gefestigt ebenso wie das Bedürfnis, meine Begeisterung weiterzutragen. Mit Bildern der mich so beeindruckenden Urwaldriesen, Fotos vom Leben in dem durch zivilisatorische Zerstörung gefährdeten Ökosystem und von all den unbezahlbaren Momenten, die die Stipendiaten in ihren Projekten haben. Mit ihnen in Kontakt zu kommen und sie konstruktiv bei ihren Erfahrungen zu begleiten ist ein weiteres befriedigendes Erlebnis, das ich auch als Fotograf bei verschiedenen Begleitprojekten schätze.
Natalie Reichelt
Freiwilligendienst Öffentlichkeitsarbeit
Beruf / Werdegang
2018: Abitur in Dresden; seit September 2018: Freiwilliges Ökologisches Jahr bei WI
Warum Wilderness International
Schon von klein auf schlummerte in mir ein Interesse an der Natur und später in der Schule am Fach Biologie. Nach der 10. Klasse beschloss ich einen Schulwechsel durchzuführen, um mein Abitur mit einer Vertiefung im Bereich der Biotechnologie zu machen. Allerdings erfüllte mich dieses Fachgebiet nicht so stark, wie erhofft. Jedoch nahm das Thema Nachhaltigkeit und mein Gefallen am Erhalt unserer Natur immer mehr einen Platz in meinem Leben ein. Um diesem Interesse nachzugehen, beschloss ich ein FÖJ zu machen. Auf der Suche nach einer geeigneten Einsatzstelle für mich schoss mir Wilderness International sofort ins Auge. Ich hatte in der 6. und 7. Klasse voller Euphorie an den Wildnisläufen teilgenommen und war begeistert von dem Konzept. Ich freue mich sehr dieses nun mit meiner Arbeit unterstützen zu können.
Frauke Behrens
Freiwillige
Beruf / Werdegang
Abitur 2014 in Burgdorf (Region Hannover), anschließend Biologiestudium in Göttingen, seit November 2018 Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Ich war schon immer leidenschaftlich an Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit interessiert. Aus diesem Grund beschloss ich nach meinem Abitur Biologie zu studieren. Während des Studiums vertiefte sich dieses Interesse und ich ging für drei Monate zur Freiwilligenarbeit nach Südafrika. Die Tiere und die Natur zu erleben, bestärkten mich in meiner Entscheidung. Nach Abschluss meines Biologiestudiums entschied ich mich ein Jahr Pause zu machen und mich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen. Dies führte mich zum Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International, auf den ich mich sehr freue und gespannt bin.
Lisa Gabriel
Freiwillige
Beruf / Werdegang
Nach dem Abitur 2017 zwei Semester Wirtschaftsingenieursstudium, seit Oktober 2018 Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Terra X und ein fantastischer Biologie-Lehrer sind wahrscheinlich die Hauptursachen meiner frühen Begeisterung für die Umwelt. Mehr ein glücklicher Zufall als vorausschauende Planung führte mich schließlich zu Wilderness. Nachdem ich festgestellt habe, dass das Wirtschaftsingenieurwesen nicht richtig zu mir passt, brauchte ich zum einen Zeit, um nach Alternativen zu suchen, zum anderen wollte ich aber auch nicht tatenlos rumsitzen und abwarten, sondern einen Zweck erfüllen und etwas bewirken. Auf der Website der LaNU habe ich die Stiftung entdeckt, weiter recherchiert und wollte schließlich unbedingt einen ÖBFD bei Wilderness machen. Das Team, die Veranstaltungen und natürlich auch der Zweck der Stiftung sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich bin froh, ein Teil dessen geworden zu sein.
Tom Andersch
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Bachelor of International Business, HTW Dresden; Bachelor of Economics, Plekhanov Russian Academy of Economics, Moskau; Master of Sustainable Tourism Management, Fachhochschule Eberswalde; Derzeit tätig als Produktleiter Radtourismus bei Lernidee Erlebnisreisen, Berlin
Warum Wilderness International
Ich engagiere mich ehrenamtlich bei Wilderness International, weil mir der Schutz der Natur und die Bewahrung indigener Kultur für unsere Kinder und Kindeskinder am Herzen liegt. Die Regenwälder Kanadas sind ein Wildnisgebiet unter vielen auf unserem Planeten, welches es zu retten gilt, denn viele der derzeitigen globalen Konflikte sind auf ein weltweit gestörtes Ökosystem und daraus resultierende Ressourcenknappheiten zurückzuführen. Wenn wir Menschen unsere Umwelt nicht bewahren und schützen, wird dies gravierende Folgen für die Natur und Kultur haben. Ich verbürge mich für Wilderness International, weil ich hier weiß, dass mein Engagement für den Schutz der Natur und der Bevölkerung vor Ort auch dort ankommt.
Stephan Hürten
Präsident Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium der Biologie mit Hauptfach Naturschutz in Marburg; ab 1994 gutachterliche Tätigkeit in der Umweltplanung in Frankfurt und Dresden; 1995 bis 2011 selbstständig im Bereich Umweltplanung; seit August 2011 Lehrer für Biologie am Evangelischen Kreuzgymnasium in Dresden; von 2008 bis 2014 Finanzvorstand bei der Stiftung Wilderness International
Warum Wilderness International
Als Schüler wurde ich mit der rasanten Zerstörung des tropischen Regenwaldes in Südamerika konfrontiert. Alle für mich damals unvorstellbaren Prognosen der Flächenverluste haben sich trotz bester Argumente für die Erhaltung der Wälder bewahrheitet. Das Engagement von Wilderness International erlöst mich aus der Ohnmacht, nichts für die Erhaltung unserer Erde tun zu können. Durch den spendenfinanzierten Kauf der Flächen bleiben bedrohte Wälder dauerhaft erhalten und nebenbei verbessere ich meine Klimabilanz – ein Weg, der durch Wilderness International jedem Menschen offen steht. Konkreter und einfacher geht es nicht.
Thomas Kimmel
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Koch mit Abitur BWL Studium Dresden, Abschluss Diplom Touristikwirt Breitenbrunn; Derzeit tätig als Geschäftsführer/Inhaber DIAMIR Erlebnisreisen GmbH, Dresden; Geschäftsführer/Inhaber 7o7 Marketing GmbH und DIAMIR Reisebüro GmbH
Warum Wilderness International
Mit der Gründung des Reiseveranstalters DIAMIR Erlebnisreisen habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Unser oberstes Anliegen ist der Schutz von natürlichen, intakten Lebensräumen, welche die Grundlage für unsere Naturreisen sind. Ich bereiste bereits mit meinen Kindern die Regenwälder Westkanadas und habe somit hautnah Bezug zu den von Wilderness International geschützten Gebieten. Während dieser Reise habe ich aber auch die riesigen abgeholzten Gebiete erlebt – genau das gilt es mit unserem Engagement zu verhindern! Im Regenwald Westkanadas schützen wir intakte Natur mit Großsäugern und tausend Jahre alten Bäumen. Mit Wilderness International wird Naturschutz für mich greifbar und ich bin überzeugt, dass wir die letzten übrig gebliebenen Urwälder unserer Erde retten sollten.
Dr. med. Steffen Kolschmann
Vizepräsident Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium Humanmedizin Universitäten Leipzig und Bergen/Norwegen; Aktuell als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Dresden tätig
Warum Wilderness International
Ein wesentlicher Baustein beim „Natur schützen“ ist für mich die Sensibilisierung junger Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein. Natur aktiv erleben und die Erfahrung, durch eigenes Engagement aus vielen kleinen Dingen Großes entstehen zu sehen – diese Erkenntnis möchte ich weitergeben. Wilderness International bietet hierfür die Möglichkeit. Wenn wir uns wünschen, dass unsere Kinder auch zukünftig auf den Rückhalt und das Potential intakter, großflächig unberührter Natur bauen können, so müssen wir ihnen heute lehren, wie diese zu schützen sind.
Vera Philipps
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Regionalwissenschaften China, Volkswirtschaft und Internationale Politik, Universität zu Köln und Chongqing University; Derzeit tätig als Referatsleiterin Ostasien (Director East Asia) beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, Berlin
Warum Wilderness International
Draußen war ich schon immer gern, das habe ich auch meinen Eltern zu verdanken. Im Laufe meines bisherigen Lebens ist mir privat, im Studium und auch durch meines berufliches Engagement für den Klimaschutz immer deutlicher vor Augen geführt worden, wie kostbar das Geschenk Natur ist und wie wenig der Mensch es oft zu schätzen weiß – obwohl er davon abhängt. Deshalb bin ich von Anfang an als ehrenamtliches Mitglied dabei. Die schützenswerte Vielfalt und fragile Einzigartigkeit von Wildnis wurde mir dann bei einem Besuch auf einem von WI geschützten Landstück im Jahr 2011 nochmal stärker vor Augen geführt. Dieses Bewusstsein und den Schatz Natur möchte ich gern für die bewahren helfen, die nach uns kommen. WI leistet genau das: Umweltbildung und verlässlichen Schutz durch den abgesicherten Kauf von Landstücken.
Marit Richter
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Bauingenieur, Techn. Universität Dresden; Derzeit tätig als Projektleiterin für Revitalisierungsprojekte von Flüssen und Hochwasserschutzmassnahmen, Eichenberger Revital SA, Chur, Schweiz
Warum Wilderness International
Paddeln kann man am besten auf sauberen unverbauten Flüssen. Wo gibt es die noch? In Deutschland, China und der Schweiz erlebte ich hautnah wie der Umgang mit unserer Umwelt unser Leben prägt. In dieser Zeit lernte ich Ellen und Kai und ihre Begeisterung für die kanadischen Regenwälder kennen. Mit ihrem Elan und ihrem Ehrgeiz habe ich mich gern überzeugen lassen, dass wir mit dem Schutz der Wälder, aber auch vor allem mit der Bildung der Kinder und Jugendlichen in eine Zukunft investieren, die es auch unseren Kindern und Kindeskindern noch erlaubt, wahre Natur zu erleben.
Charlotte Voigt
Beruf / Werdegang
2012: Internationales Baccalaureate von Frankfurt International School. Zwei Jahre Studium “Natural Resources Conservation” in Vancouver, danach Wechsel zu Umwelt- und Bioressourcen Management in Wien.
Warum Wilderness International
Nach meinem ersten Besuch in den Urwäldern von Britisch Kolumbien wusste ich, dass ich an diesem Ort eine Ruhe und Verbindung spüre, die ich sonst nirgends finden werde. In meinen letzten zwei Schuljahren begann ich freiwillig mit Wilderness International zu arbeiten, um meine MitschülerInnen für dieses einzigartige Ökosystem zu begeistern. Nach dem Schulabschluss zog ich zwei Jahre lang nach Vancouver, um ein Studium im Umweltschutz zu beginnen. Während dieser Zeit hatte ich auch die Möglichkeit, auf zwei Expeditionen mitzufahren und zu sehen, wie dieser Ort seine magische Wirkung auf andere entfaltet, ähnlich wie es schon mir passierte. Ich freue mich sehr diese Erfahrungen mit anderen teilen zu können, indem ich bei den Projekten von Wilderness International mitarbeite.
Sandra Zügge
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium der Humanmedizin an den Universitäten Freiburg und Innsbruck; Facharztausbildung für Neurologie in Karlsruhe; Facharztausbildung für Psychiatrie und Tätigkeit als Oberärztin in Arnsdorf bei Dresden
Warum Wilderness International
Mich beeindruckte die wilde, unberührte Natur während eines Westkanada-Urlaubes 2004 und wurde seither für mich zum Sehnsuchtsort. Ich wünsche mir sehr, dass auch meine Kinder und möglichst viele andere Menschen nachfolgender Generationen noch intakten, gesunden Primärwald mit seiner einzigartigen Flora und Fauna kennenlernen können. In der Umweltbildung von WI an Schulen sehe ich dafür einen hoffnungsvollen Ansatz. Die Gesundheit des Menschen hängt auch von der Gesundheit der Natur ab!
Carina Büder
Beruf / Werdegang
nach dem Abitur 1,5 Jahre Freiwilligendienst in Costa Rica, Februar 2018-September 2018 Bundesfreiwilligendienst bei WI
Warum Wilderness International
Bereits seit meiner Kindheit bin ich ein Naturmensch und fasziniere mich für unsere Umwelt, die darin lebenden Tiere und die unterschiedlichsten Prozesse der Natur. Durch meinen Aufenthalt in Costa Rica wurde dies weiter ausgeprägt und mein Bewusstsein, sich aktiv für den Schutz von unberührter Natur einzusetzen hat sich ins Unermessliche gesteigert. So freute ich mich sehr, als mir ein Freund von der Möglichkeit erzählte, einen ökologischen Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International machen zu können und so direkt dort zu helfen wo unberührte Natur langfristig geschützt wird. Für mich ist es selbstverständlich im Alltag umweltbewusst zu leben. Dann auch noch die Möglichkeit zu haben, eine Arbeit zu finden, wo ich den Ort schützen kann, in dem ich mich in meiner Freizeit am liebsten Aufhalte, war für mich die perfekte Lösung.
Egon Höfgen
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2012, Lößnitzgymnasium Radebeul
Warum Wilderness International
Hallo, mein Name ist Egon. Am Wochenende gehe ich gerne Klettern oder übernachte in Höhlen in der Sächsischen Schweiz. Deshalb wollte ich auch die Natur in Kanada kennen lernen und helfen, sie zu schützen. Mein Patenorganismus ist die Bartflechte.
Max Kaltofen
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2018, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Eigentlich sollte ich jetzt ein neues Shithole graben. Aber ich will einmal den Wald bei Regen spüren und gehe deshalb noch etwas tiefer hinein. Ich setze mich auf einen Baumstamm. Nur mit Badehose bekleidet, fühle ich die Regentropfen auf meiner Haut. Ich höre, wie sie auf die Blätter treffen und rieche den frischen Duft der Luft. Für einen Moment habe ich das Gefühl, kein Fremdkörper mehr zu sein, sondern ein Teil des Waldes. Ich bin froh, nicht in Regenkleidung verpackt in den Wald gekommen zu sein.
Maria Kielb
Beruf / Werdegang
Praktikum bei Wilderness, aktuell Studentin der Medieninformatik an der TU Dresden und nebenbei freischaffende Mediengestalterin
Warum Wilderness International
Für mich ist die Natur ein wichtiger Rückzugsort und Ausgleich zum Alltag, wo ich abschalten und neue Energie sammeln kann. Nach dem Abitur konnte ich während meines Aufenthaltes in Südafrika eine Menge an wunderschöner Natur und Artenvielfalt erfahren, wie ich nie geglaubt hätte. Dabei ist mir klar geworden, wie wichtig Nachhaltigkeit und Umweltschutz ist und es am Handeln jedes Einzelnen liegt, was man den nachfolgenden Generationen hinterlässt. Umso mehr war ich vom Konzept dieser Stifung angetan, praktisch, direkt und auf einfache Art und Weise zum Naturschutz beizutragen. Ich freue mich mit WI regional und global aktiv mitzuwirken.
Titus Prescher
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2018, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
In der Dämmerung liefen wir zu unserem Camp zurück. Da machten wir eine unglaubliche Erfahrung: wir hörten Wölfe heulen! Erst einer, dann zwei, dann stimmte das ganze Rudel ein. Für mich war das das schönste Geräusch, das ich je gehört habe. Es hat mich zutiefst berührt und mich darin bestärkt, mich für den Schutz dieses einzigartigen Waldes und seiner Bewohner einzusetzen. Ich bin unglaublich dankbar dafür, diese Gelegenheit gehabt haben zu dürfen.
Antonia Seifert
Beruf / Werdegang
nach dem Abitur 15 Monate Freiwilligendienst in Nicaragua; Februar 2018-September 2018 Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Während meines Aufenthaltes in Mittelamerika hatte ich die Möglichkeit, artenreiche alte Wälder zu sehen. Gleichzeitig war ich auch mit Umweltzerstörung und ihren verheerenden Folgen konfrontiert. Mir wurde durch diese Erlebnisse umso eindringlicher bewusst, warum intakte Natur so schützenswert ist. Da mir auch die Tragweite von ökologischer Verantwortung mehr vor Augen rückte, wollte ich mich auch weiter in diesem Bereich engagieren. Als ich bei der Suche nach einer Bundesfreiwilligendienststelle WI entdeckte, gefiel mir ihre Idee mit Patenschaften und Wildnisläufen einzigartige Gebiete kanadischer Wildnis dauerhaft zu erhalten und Menschen auf diese Weise einen persönlichen Bezug zu dem von ihnen Geschützten zu geben.
Luisa Zornemann
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2018, Humboldt-Gymnasium Radeberg
Warum Wilderness International
Was ist groß, was ist klein? Das ist relativ. Denn was für eine Ameise riesig scheint, ist für uns winzig. Unter den Urwaldriesen habe ich mich genauso gefühlt: klein und unbedeutend. Es ist unvorstellbar, auf welche Größenverhältnisse man in der kanadischen Wildnis trifft. Aber mit diesem Größenunterschied ist kein Gefühl von Eingrenzung oder Einengung verbunden, im Gegenteil. Ich fühlte mich in diesem Moment erst richtig frei und gelöst. Erst in der Wildnis habe ich gelernt, was der Begriff Wildnis wirklich bedeutet.
Kai Andersch
Vorstandsvorsitzender
Beruf / Werdegang
Diplom Forstwissenschaftler; 21 Jahre Projektarbeit in Kanada; 8 Jahre Projektarbeit im Amazonasgebiet
Warum Wilderness International
Wilde Natur ist für mich Quelle von Inspiration und ich fühle mich dort zu Hause. Neben einem riesigen Baum im Urwald, am nebeligen Flussufer oder auf einem Berg sitzend – Natur hilft Kraft zu tanken und kleine und große Wunder zu erleben. In den letzten 20 Jahren habe ich ganze Waldlandschaften verschwinden sehen, Städte und Straßen haben Seen und Täler überdeckt. Ursprüngliche Natur wird von Jahr zu Jahr seltener – mit erschreckender, zum Handeln zwingender Geschwindigkeit. Ich liebe Natur und möchte als Teil von Wilderness International dafür kämpfen, dass unsere Erde auch in Zukunft noch eines sein wird: Wild und wunderschön.
Tom Andersch
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Bachelor of International Business, HTW Dresden; Bachelor of Economics, Plekhanov Russian Academy of Economics, Moskau; Master of Sustainable Tourism Management, Fachhochschule Eberswalde; Derzeit tätig als Produktleiter Radtourismus bei Lernidee Erlebnisreisen, Berlin
Warum Wilderness International
Ich engagiere mich ehrenamtlich bei Wilderness International, weil mir der Schutz der Natur und die Bewahrung indigener Kultur für unsere Kinder und Kindeskinder am Herzen liegt. Die Regenwälder Kanadas sind ein Wildnisgebiet unter vielen auf unserem Planeten, welches es zu retten gilt, denn viele der derzeitigen globalen Konflikte sind auf ein weltweit gestörtes Ökosystem und daraus resultierende Ressourcenknappheiten zurückzuführen. Wenn wir Menschen unsere Umwelt nicht bewahren und schützen, wird dies gravierende Folgen für die Natur und Kultur haben. Ich verbürge mich für Wilderness International, weil ich hier weiß, dass mein Engagement für den Schutz der Natur und der Bevölkerung vor Ort auch dort ankommt.
Hans Dierstein
Vorstand Projekte
Beruf / Werdegang
Versicherungsfachmann, BWV Köln; Fachberater für Finanzdienstleistungen, IHK Passau; derzeit tätig als freier Makler für Finanzdienstleistungen und Leiter des Büros Wilderness International Hamburg
Warum Wilderness International
Schon bei der Gründung von WI gefiel mir besonders die Idee, dass hier jeder einzelne Spender die Möglichkeit hat, sein ganz persönliches Stück Land für immer unter Naturschutz zu stellen. Durch meine Tätigkeit für Wilderness International konnte ich immer wieder erleben, wie sich die unterschiedlichsten Menschen für den Umweltschutz begeistern lassen, um sich dann ganz konkret zu engagieren. Diese Freude und Begeisterung für den Umweltschutz zu erleben ist wunderbar und es spornt mich immer wieder an, die Erfahrung zu teilen, dass man durch sein persönliches Tun etwas ganz konkret zum Positiven verändern kann.
Sissel Hammerstrøm
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Master in Chinese, University of Oslo; Executive MBA, BI Norwegian Business School; Derzeit tätig als Director, China Programmes & Business Development Manager, South East Asia, BI Norwegian Business School, Oslo
Warum Wilderness International
Für mich sind das Bewusstsein über die Existenz des Klimawandels und die Notwendigkeit, ursprüngliche Natur zu bewahren, sehr wichtig. Durch Wilderness International werden die First Nations unterstützt, das zu bewahren, was rechtsmäßig ihnen gehört. Der Bildungsaspekt von Wilderness International ist auch einer der Gründe, warum ich die Arbeit dieser Organisation für so wichtig befinde. Die Bewusstseinsbildung durch ganz praktische Ausbildung bei Forschungsexpeditionen in Kanada bringt eine gut informierte neue Generation hervor, die die Wildnis und Natur bewahren wird und Kurzsichtigkeit sowie Zerstörung des wertvollen Urwaldes auf dieser Erde nicht mehr zulassen wird.
Stephan Hürten
Präsident Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium der Biologie mit Hauptfach Naturschutz in Marburg; ab 1994 gutachterliche Tätigkeit in der Umweltplanung in Frankfurt und Dresden; 1995 bis 2011 selbstständig im Bereich Umweltplanung; seit August 2011 Lehrer für Biologie am Evangelischen Kreuzgymnasium in Dresden; von 2008 bis 2014 Finanzvorstand bei der Stiftung Wilderness International
Warum Wilderness International
Als Schüler wurde ich mit der rasanten Zerstörung des tropischen Regenwaldes in Südamerika konfrontiert. Alle für mich damals unvorstellbaren Prognosen der Flächenverluste haben sich trotz bester Argumente für die Erhaltung der Wälder bewahrheitet. Das Engagement von Wilderness International erlöst mich aus der Ohnmacht, nichts für die Erhaltung unserer Erde tun zu können. Durch den spendenfinanzierten Kauf der Flächen bleiben bedrohte Wälder dauerhaft erhalten und nebenbei verbessere ich meine Klimabilanz – ein Weg, der durch Wilderness International jedem Menschen offen steht. Konkreter und einfacher geht es nicht.
Thomas Kimmel
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Koch mit Abitur BWL Studium Dresden, Abschluss Diplom Touristikwirt Breitenbrunn; Derzeit tätig als Geschäftsführer/Inhaber DIAMIR Erlebnisreisen GmbH, Dresden; Geschäftsführer/Inhaber 7o7 Marketing GmbH und DIAMIR Reisebüro GmbH
Warum Wilderness International
Mit der Gründung des Reiseveranstalters DIAMIR Erlebnisreisen habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Unser oberstes Anliegen ist der Schutz von natürlichen, intakten Lebensräumen, welche die Grundlage für unsere Naturreisen sind. Ich bereiste bereits mit meinen Kindern die Regenwälder Westkanadas und habe somit hautnah Bezug zu den von Wilderness International geschützten Gebieten. Während dieser Reise habe ich aber auch die riesigen abgeholzten Gebiete erlebt – genau das gilt es mit unserem Engagement zu verhindern! Im Regenwald Westkanadas schützen wir intakte Natur mit Großsäugern und tausend Jahre alten Bäumen. Mit Wilderness International wird Naturschutz für mich greifbar und ich bin überzeugt, dass wir die letzten übrig gebliebenen Urwälder unserer Erde retten sollten.
Dr. med. Steffen Kolschmann
Vizepräsident Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium Humanmedizin Universitäten Leipzig und Bergen/Norwegen; Aktuell als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Dresden tätig
Warum Wilderness International
Ein wesentlicher Baustein beim „Natur schützen“ ist für mich die Sensibilisierung junger Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein. Natur aktiv erleben und die Erfahrung, durch eigenes Engagement aus vielen kleinen Dingen Großes entstehen zu sehen – diese Erkenntnis möchte ich weitergeben. Wilderness International bietet hierfür die Möglichkeit. Wenn wir uns wünschen, dass unsere Kinder auch zukünftig auf den Rückhalt und das Potential intakter, großflächig unberührter Natur bauen können, so müssen wir ihnen heute lehren, wie diese zu schützen sind.
Vera Philipps
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Regionalwissenschaften China, Volkswirtschaft und Internationale Politik, Universität zu Köln und Chongqing University; Derzeit tätig als Referatsleiterin Ostasien (Director East Asia) beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, Berlin
Warum Wilderness International
Draußen war ich schon immer gern, das habe ich auch meinen Eltern zu verdanken. Im Laufe meines bisherigen Lebens ist mir privat, im Studium und auch durch meines berufliches Engagement für den Klimaschutz immer deutlicher vor Augen geführt worden, wie kostbar das Geschenk Natur ist und wie wenig der Mensch es oft zu schätzen weiß – obwohl er davon abhängt. Deshalb bin ich von Anfang an als ehrenamtliches Mitglied dabei. Die schützenswerte Vielfalt und fragile Einzigartigkeit von Wildnis wurde mir dann bei einem Besuch auf einem von WI geschützten Landstück im Jahr 2011 nochmal stärker vor Augen geführt. Dieses Bewusstsein und den Schatz Natur möchte ich gern für die bewahren helfen, die nach uns kommen. WI leistet genau das: Umweltbildung und verlässlichen Schutz durch den abgesicherten Kauf von Landstücken.
Marit Richter
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Bauingenieur, Techn. Universität Dresden; Derzeit tätig als Projektleiterin für Revitalisierungsprojekte von Flüssen und Hochwasserschutzmassnahmen, Eichenberger Revital SA, Chur, Schweiz
Warum Wilderness International
Paddeln kann man am besten auf sauberen unverbauten Flüssen. Wo gibt es die noch? In Deutschland, China und der Schweiz erlebte ich hautnah wie der Umgang mit unserer Umwelt unser Leben prägt. In dieser Zeit lernte ich Ellen und Kai und ihre Begeisterung für die kanadischen Regenwälder kennen. Mit ihrem Elan und ihrem Ehrgeiz habe ich mich gern überzeugen lassen, dass wir mit dem Schutz der Wälder, aber auch vor allem mit der Bildung der Kinder und Jugendlichen in eine Zukunft investieren, die es auch unseren Kindern und Kindeskindern noch erlaubt, wahre Natur zu erleben.
Jürgen Thiele
Finanzvorstand
Beruf / Werdegang
Dipl.-Ing.(FH) Elektrotechnik; wiss. Mitarbeiter im Forschungszentrum MLW; Klinikingenieur Zahnklinik Med. Akademie Dresden; Geschäftsführer Dentaldepot Anton Gerl Dresden
Warum Wilderness International
Als junger Mann und aktiver Wintersportler habe ich den 1970/80er Jahren das große Waldsterben im Osterzgebirge miterlebt. Dazu kam 1986 noch der Reaktorunfall Tschernobyl. Diese Ereignisse haben bei mir bereits zu DDR-Zeiten ein starkes Umweltbewusstsein geprägt. Kai Andersch inspirierte mich später im internationalen Naturschutz aktiv zu werden: zunächst als begeisterter Sponsor mit der Fa. Gerl für die Wildnisläufe der Dresdner Schulen, dann intensiver ab 2008 als Gründungsstifter. Heute arbeite ich im Bereich Finanzen als Vorstand ehrenamtlich im Stiftungsbüro mit.
Charlotte Voigt
Beruf / Werdegang
2012: Internationales Baccalaureate von Frankfurt International School. Zwei Jahre Studium “Natural Resources Conservation” in Vancouver, danach Wechsel zu Umwelt- und Bioressourcen Management in Wien.
Warum Wilderness International
Nach meinem ersten Besuch in den Urwäldern von Britisch Kolumbien wusste ich, dass ich an diesem Ort eine Ruhe und Verbindung spüre, die ich sonst nirgends finden werde. In meinen letzten zwei Schuljahren begann ich freiwillig mit Wilderness International zu arbeiten, um meine MitschülerInnen für dieses einzigartige Ökosystem zu begeistern. Nach dem Schulabschluss zog ich zwei Jahre lang nach Vancouver, um ein Studium im Umweltschutz zu beginnen. Während dieser Zeit hatte ich auch die Möglichkeit, auf zwei Expeditionen mitzufahren und zu sehen, wie dieser Ort seine magische Wirkung auf andere entfaltet, ähnlich wie es schon mir passierte. Ich freue mich sehr diese Erfahrungen mit anderen teilen zu können, indem ich bei den Projekten von Wilderness International mitarbeite.
Ellen Weiland
Präsidentin Stiftungsrat (2008-2017)
Beruf / Werdegang
Dipl. Regionalwissenschaftlerin China und Volkswirtin, Universität Köln und University of Chongqing, China; Master in Responsible Management, Steinbeis Hochschule Berlin
Warum Wilderness International
Schon mit 16 Jahren verliebte ich mich während eines Austauschjahres in Seattle in die Küstenregenwälder Kanadas. Ich wurde über Jahrzehnte Zeugin, wie dieses einmalige Wildnisgebiet mehr und mehr zum Opfer von Abholzung und Kahlschlag wurde. Seit der Gründung von Wilderness International im Jahr 2008 konnten wir schon 1,6 km2 Wildnis schützen. Es ist meine stärkste Motivation und Antrieb, diesen einmaligen Naturschatz mit vielen Gleichgesinnten überall auf der Welt für nachkommende Generationen zu bewahren.
Sandra Zügge
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium der Humanmedizin an den Universitäten Freiburg und Innsbruck; Facharztausbildung für Neurologie in Karlsruhe; Facharztausbildung für Psychiatrie und Tätigkeit als Oberärztin in Arnsdorf bei Dresden
Warum Wilderness International
Mich beeindruckte die wilde, unberührte Natur während eines Westkanada-Urlaubes 2004 und wurde seither für mich zum Sehnsuchtsort. Ich wünsche mir sehr, dass auch meine Kinder und möglichst viele andere Menschen nachfolgender Generationen noch intakten, gesunden Primärwald mit seiner einzigartigen Flora und Fauna kennenlernen können. In der Umweltbildung von WI an Schulen sehe ich dafür einen hoffnungsvollen Ansatz. Die Gesundheit des Menschen hängt auch von der Gesundheit der Natur ab!
Kai Andersch
Vorstandsvorsitzender
Beruf / Werdegang
Diplom Forstwissenschaftler; 21 Jahre Projektarbeit in Kanada; 8 Jahre Projektarbeit im Amazonasgebiet
Warum Wilderness International
Wilde Natur ist für mich Quelle von Inspiration und ich fühle mich dort zu Hause. Neben einem riesigen Baum im Urwald, am nebeligen Flussufer oder auf einem Berg sitzend – Natur hilft Kraft zu tanken und kleine und große Wunder zu erleben. In den letzten 20 Jahren habe ich ganze Waldlandschaften verschwinden sehen, Städte und Straßen haben Seen und Täler überdeckt. Ursprüngliche Natur wird von Jahr zu Jahr seltener – mit erschreckender, zum Handeln zwingender Geschwindigkeit. Ich liebe Natur und möchte als Teil von Wilderness International dafür kämpfen, dass unsere Erde auch in Zukunft noch eines sein wird: Wild und wunderschön.
Hans Dierstein
Vorstand Projekte
Beruf / Werdegang
Versicherungsfachmann, BWV Köln; Fachberater für Finanzdienstleistungen, IHK Passau; derzeit tätig als freier Makler für Finanzdienstleistungen und Leiter des Büros Wilderness International Hamburg
Warum Wilderness International
Schon bei der Gründung von WI gefiel mir besonders die Idee, dass hier jeder einzelne Spender die Möglichkeit hat, sein ganz persönliches Stück Land für immer unter Naturschutz zu stellen. Durch meine Tätigkeit für Wilderness International konnte ich immer wieder erleben, wie sich die unterschiedlichsten Menschen für den Umweltschutz begeistern lassen, um sich dann ganz konkret zu engagieren. Diese Freude und Begeisterung für den Umweltschutz zu erleben ist wunderbar und es spornt mich immer wieder an, die Erfahrung zu teilen, dass man durch sein persönliches Tun etwas ganz konkret zum Positiven verändern kann.
David MacDonald
Vorstandsvorsitzender Wilderness International (Canada)
Beruf / Werdegang
Wirtschaftsstudium; 11 Jahre Projektarbeit in Kanada
Warum Wilderness International
Ich liebe und respektiere Natur zutiefst. Die Schönheit und Kraft dieser wilden Orte ist etwas, das wir gerade erst beginnen zu verstehen. Leider ist die Geschwindigkeit, mit der diese Orte verschwinden, höchst besorgniserregend. Wenn wir nichts tun, werden viele von ihnen für immer verloren gehen! Die Leidenschaft und der Einsatz aller Beteiligten bei Wilderness International ist unheimlich inspirierend. Ihr Engagement, Bewusstseinsbildung und Umweltbildung zu fördern ist die Richtung, die wir einschlagen müssen, wenn wir wollen, dass diese wilden Orte für die Zukunft erhalten bleiben.
Jürgen Thiele
Finanzvorstand
Beruf / Werdegang
Dipl.-Ing.(FH) Elektrotechnik; wiss. Mitarbeiter im Forschungszentrum MLW; Klinikingenieur Zahnklinik Med. Akademie Dresden; Geschäftsführer Dentaldepot Anton Gerl Dresden
Warum Wilderness International
Als junger Mann und aktiver Wintersportler habe ich den 1970/80er Jahren das große Waldsterben im Osterzgebirge miterlebt. Dazu kam 1986 noch der Reaktorunfall Tschernobyl. Diese Ereignisse haben bei mir bereits zu DDR-Zeiten ein starkes Umweltbewusstsein geprägt. Kai Andersch inspirierte mich später im internationalen Naturschutz aktiv zu werden: zunächst als begeisterter Sponsor mit der Fa. Gerl für die Wildnisläufe der Dresdner Schulen, dann intensiver ab 2008 als Gründungsstifter. Heute arbeite ich im Bereich Finanzen als Vorstand ehrenamtlich im Stiftungsbüro mit.
Cornelius Laag
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2018, Hebel-Gymnasium Pforzheim
Warum Wilderness International
Im Tobatal angekommen, konnten wir bei Sonnenschein Strumpfbandnattern beobachten. Für mich sind diese Schlangen nicht nur wunderschöne Tiere, sie sind auch ein wichtiger Teil eines faszinierenden Ökosystems, das ich in der Wildnis Kanadas kennen und verstehen lernte. Und nicht nur theoretisch, ich konnte das Geben und Nehmen des Urwalds auch erspüren. Dabei fühlte ich mich zum ersten Mal als Teil eines großen Ganzen, in dem alles so läuft, wie es laufen sollte. Diese großartige Natur sollten wir unbedingt erhalten!
Raphael Möschner
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2018, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Wir laufen durch das Unterholz. Oder eher: kraxeln. Alles ist voller Sträucher, Totholz und umgeknickten Bäumen, die ihre Äste wie Stolperfallen ausstrecken. Sehr erschöpft und mit Blättern, Disteln und Mückenstichen übersät, kommen wir schließlich wieder im Lager an. Ich habe das Gefühl, mindestens 15 Kilometer gelaufen zu sein, aber es war eine viel kürzere Strecke. Hier im Regenwald hat Entfernung eine andere, ganz andere Dimension als in der Zivilisation. Hier werden Meter zu Kilometern. Hier wird die Schönheit der Natur nicht zu verwaschenen Schlieren hinter einem Autofenster. Hier kann man sie noch unmittelbar erleben.
Karol Kielb
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2018, St. Benno-Gymnasium Dresden
Warum Wilderness International
An einem Abend im Tobatal wärme ich mich noch an der letzten Glut und bestaune die in der Dunkelheit glitzernden Sterne im wolkenlosen Himmel. In diesem wunderschönen und zeitlosen Moment fasse ich einen Entschluss: Von diesem Glück, einer der wenigen Menschen auf der Welt zu sein, der diese einzigartige Natur hautnah erleben kann, will ich erzählen. Ich möchte meinen Mitmenschen die Schönheit der Wildnis, die Vielfalt der Arten und die Wichtigkeit dieses Ökosystems vermitteln und so zu dessen Schutz beitragen.
Titus Prescher
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2018, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
In der Dämmerung liefen wir zu unserem Camp zurück. Da machten wir eine unglaubliche Erfahrung: wir hörten Wölfe heulen! Erst einer, dann zwei, dann stimmte das ganze Rudel ein. Für mich war das das schönste Geräusch, das ich je gehört habe. Es hat mich zutiefst berührt und mich darin bestärkt, mich für den Schutz dieses einzigartigen Waldes und seiner Bewohner einzusetzen. Ich bin unglaublich dankbar dafür, diese Gelegenheit gehabt haben zu dürfen.
Max Kaltofen
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2018, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Eigentlich sollte ich jetzt ein neues Shithole graben. Aber ich will einmal den Wald bei Regen spüren und gehe deshalb noch etwas tiefer hinein. Ich setze mich auf einen Baumstamm. Nur mit Badehose bekleidet, fühle ich die Regentropfen auf meiner Haut. Ich höre, wie sie auf die Blätter treffen und rieche den frischen Duft der Luft. Für einen Moment habe ich das Gefühl, kein Fremdkörper mehr zu sein, sondern ein Teil des Waldes. Ich bin froh, nicht in Regenkleidung verpackt in den Wald gekommen zu sein.
Hannah Büttner
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2018, Immanuel-Kant-Gymnasium Leipzig
Warum Wilderness International
Es kostet Mut, sich in die Wildnis zu wagen. Es ist so ganz anders dort. Wild, gigantisch, wunderschön und geheimnisvoll. Es war ein schwieriger, nicht enden wollender Weg, um ins Tobatal zu gelangen. Ich brauchte ein wenig Zeit, um schließlich wirklich anzukommen. Und dann fand ich in der Wildnis eine Ruhe, die es sonst kaum noch gibt. Das eiskalte Wasser des Toba River spülte alle Gedanken fort. Nun vermisse ich die Nächte, in denen der Fluss murmelt, und man all das Leben um sich herum spürt. Auch so fühlt sich „zu Hause“ an!
Katerina Schiffnederova
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2018, Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna
Warum Wilderness International
Wir saßen auf einer Sandbank und schauten auf den Fluss. Da bemerkten wir einen Ast, der gegen den Strom schwamm. Jedoch war es ein braunes, haariges Tier. Otter? Biber? Plötzlich schauten wir einem Bären in die Augen! Der überraschte Riese hat uns bemerkt und schwamm lieber wieder weg. Diese Situation führte uns unsere Winzigkeit vor Augen. Was sind wir schon im Gegensatz zur Größe der Natur?! Den Bären in seinem Lebensraum zu erleben, war für mich ein unvergessliches Erlebnis.
Anna-Sophie Busch
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2018, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Ich liebe es zu schwimmen. Aber von 8° C kaltem Wasser umspült zu sein und von der Flussströmung mitgerissen zu werden – alles mitten in der grandiosen Wildnis Kanadas – war eine vollkommen neue Erfahrung für mich. Die Kraft ungezähmten Wassers wurde mir bewusst, als die Flut die Sandbank verschwinden ließ, auf der wir campten, oder der prasselnde Regen alle eng unter einem Tarp versammelte. Das ganze Ökosystem des temperierten Waldes braucht Regen, entsteht aus dem Regen, verändert sich unter Regen. Ich bin sehr dankbar, eine Zeit lang durchnässter, tropfender Teil dieser grandiosen Natur gewesen zu sein.
Luisa Zornemann
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2018, Humboldt-Gymnasium Radeberg
Warum Wilderness International
Was ist groß, was ist klein? Das ist relativ. Denn was für eine Ameise riesig scheint, ist für uns winzig. Unter den Urwaldriesen habe ich mich genauso gefühlt: klein und unbedeutend. Es ist unvorstellbar, auf welche Größenverhältnisse man in der kanadischen Wildnis trifft. Aber mit diesem Größenunterschied ist kein Gefühl von Eingrenzung oder Einengung verbunden, im Gegenteil. Ich fühlte mich in diesem Moment erst richtig frei und gelöst. Erst in der Wildnis habe ich gelernt, was der Begriff Wildnis wirklich bedeutet.
Henri Bisch-Chandaroff
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2016; 2018 Abitur in Dresden; ab September 2018 ÖBFD bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Im Jahr 2016 bewarb ich mich als Umweltbotschafter bei der Stiftung Wilderness International. Ich wollte die Wildnis, welche ich nur aus Erzählungen kannte, hautnah erleben, erforschen und vor allem langfristig schützen! Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen in Kanada, insbesondere die aus dem Toba Valley, haben mich nicht mehr losgelassen und entscheidend geprägt. Daher engagierte ich mich auch über den üblichen Rahmen des Umweltbotschafterprogramms hinaus, denn ich wollte nachhaltig etwas in unserer Welt verändern. Diese Grundeinstellung ist bis heute erhalten geblieben, sie hat sich sogar weiter gefestigt und verstärkt! Deshalb habe ich mich auch entschlossen, ab September 2018 ganz offiziell ein Teil dieses großartigen Teams zu werden und ein ÖBFD zu absolvieren. Auf die kommenden Herausforderungen freue ich mich schon und hoffe, zusammen mit der Stiftung Wilderness International die Projekte im Internationalen Wildnisschutz weiter voranzutreiben und mich nebenbei persönlich weiterzuentwickeln. Denn die Temperierten Regenwälder in Westkanada mit ihren unglaublich alten Baumriesen und der enorm hohen Artenvielfalt sind ein ein Naturjuwel unseres Planeten, welches unbedingt bewahrt werden muss!
Clara Julia Lampe
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2016, Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium Leipzig
Warum Wilderness International
Ich bin fasziniert davon, in der Wildnis zu forschen und zu leben, neue Pflanzen zu entdecken und Tiere zu beobachten, die ich noch nie gesehen habe. Während der Expedition wurde mein Forschergeist geweckt, welcher mich motiviert und mir die Natur auf eine neue Weise zugängig gemacht hat. Außerdem habe ich gelernt, Fische zu fangen, unbekannte Pflanzen zu bestimmen und ohne viel Materielles zu leben.
Emilia Kloß
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2016, St. Benno-Gymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Ich war im kanadischen Regenwald, um mich für die Natur zu engagieren, sie zu entdecken und anderen verständlich zu machen. Es war schön, Kolibris zu sehen, den Lakritzfarn kennenzulernen und unsere eigenen Projekte zu verfolgen. Der Regenwald schien mir so vollkommen und ausbalanciert, an manchen Stellen mystisch, an anderen einladend, dass ich mich auf die Sandbank zurückwünsche.
Antonia Schurig
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2016, Lößnitzgymnasium Radebeul
Warum Wilderness International
Bereits als kleines Kind habe ich mir gewünscht, später einmal in einen Regenwald zu reisen, First Nations zu treffen und ihren Umgang mit der Natur kennenzulernen. Mich sollten gute Freunde begleiten, mit denen ich Abenteuer erleben und Dinge ausprobieren würde. Wilderness International hat diesen und viele weitere Träume wahr werden lassen und ich bin sehr dankbar dafür!
Caroline Knop
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2016, achtmonatiger Work & Travel Aufenthalt in Neuseeland nach dem Abitur im Juni 2018, Mai 2019- Juli 2019 Praktikum bei WI
Warum Wilderness International
Wilderness International hat mich schon in der fünften Klasse im Rahmen der Wildnisläufe verzaubert. Die Bilder von uralten, riesigen Bäumen, wunderschönen Pflanzen und eindrucksvollen Tieren haben sich seit jeher in mein Gedächtnis gebrannt. Als ich dann im Rahmen des Umweltbotschafterprogramms 2016 die Möglichkeit bekam, diese unglaubliche Wildnis mit eigenen Augen zu sehen, konnte ich mein Glück kaum glauben! Der Wald hat mich verändert und ist der Grund, warum ich auch Jahre später noch immer wieder an die Expedition zurückdenke und WI mit all meinen Kräften unterstütze.
Julius Steltzner
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2016, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Wenn ich an Kanada zurückdenke, erinnere ich mich an den glitzernden Toba River in der Morgensonne, die riesigen Bäume, deren Wipfel man nicht ausmachen kann, das Angeln im Fluss und die kleinen und großen Abenteuer, die jeder von uns erlebt hat. Es war eine ganz besondere Zeit und ich werde mich weiter dafür einsetzen, diese einmalige Natur auch für künftige Generationen zu erhalten.
Jannis Ballmann
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2016, Friedrich-Schiller-Gymnasium Pirna
Warum Wilderness International
Eine der schönsten Zeiten in meinem Leben war die unglaubliche Expedition in die Wildnis nach Kanada. Diese unberührte Natur zu erleben und mit allen Sinnen wahrzunehmen, werde ich nie vergessen. Fern von der Zivilisation fühlte ich mich wohl. Weißkopfseeadler und andere Vögel haben mich fasziniert, dies machte mich sehr glücklich. Ich werde das Tobatal vermissen.
Henriette Wessel
Koordination
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2014, nach dem Abitur zwei Jahre Bundesfreiwilligendienst bei WI, weiterführende Tätigkeit für Wilderness International
Warum Wilderness International
Bereits seit der 5. Klasse habe ich begeistert an den Regenwaldläufen teilgenommen und den Vorträgen über uralte Riesenwälder gelauscht. Als ich später von der Expedition ins Toba Valley las, sah ich meine Chance gekommen, diese wundervolle fremde Welt mit eigenen Augen sehen und erforschen zu können. Die Menschen und Erfahrungen während der Expedition waren derartig positiv beeindruckend, dass ich beschloss, ein Jahr Freiwilligendienst zu machen, aus dem inzwischen zwei geworden sind. In dieser Zeit entwickelte sich ein außergewöhnlicher Projektschwerpunkt: Die Vorbereitung einer Kultur- und Naturschutzexpedition mit Deutschen und Gwich’in First Nations in der kanadischen Westarktis!
Tobias Hürten
Key Account Manager
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2014, nach dem Abitur zwei Jahre Freiwilligendienst bei WI, weiterführende Tätigkeit für Wilderness International
Warum Wilderness International
Als ich in der 5. Klasse von Bäumen gehört habe, die mehr als hundertmal älter sind als ich, beschloss ich beim Wildnislauf teilzunehmen. Es war ein gutes Gefühl, aktiv etwas für den internationalen und regionalen Wildnisschutz tun zu können. Die Möglichkeit, in der 11. Klasse auf Expedition nach Westkanada zu fahren, war für mich ein absoluter Knackpunkt, denn ich konnte die einzigartige Natur im Toba Valley nun mit allen Sinnen erleben. Die Weite und Unberührtheit der Wildnis berührten mich so sehr, dass ich mich zukünftig weiter für die Stiftung engagieren wollte. Durch die Organisation von Wildnisläufen und vor allem als Koordinator für die Wilderness Team Challenge konnte ich mich weiterentwickeln und neue Ideen verwirklichen. Eine zweite Expedition in unsere Wildnisgebiete und in die Westarktis haben mir erneut die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit vor Augen geführt – und meine handwerklichen und kulturellen Fähigkeiten erweitert.
Johannes Kaul
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2014, Gymnasium Dresden-Bühlau
Warum Wilderness International
Für mich war die Expedition einmalig. Wir standen auf einem Fleck Erde, wo niemand zuvor stand, nur Bären oder vielleicht Wölfe. Ich habe in der Zeit der Expedition gemerkt, wie wichtig es ist, solche Regionen für immer zu schützen, da die Wälder einmalig sind und die Artenvielfalt so groß ist. Für mich ist es im Nachhinein noch wichtiger mit Wilderness International weiterhin viel zusammen zu arbeiten, um weitere Quadratmeter solch einmaliger Natur für immer zu schützen. Wir waren eine tolle Expeditionsgruppe, jeder übernahm seine Aufgabe und so konnten wir auch Grenzerfahrungen gemeinsam meistern.
Felix Büttner
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2014, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Ich beschäftigte mich in Kanada mit den Lachsen und deren Lebensraum. Kristallklares Gletscherwasser strömt reißend durch fast unberührte Natur. Unter einem tausend Jahre alten Riesenlebensbaum zu stehen, dessen Wipfel man nicht sehen kann, ist genial. Allein der Gedanke, was der Baum schon alles miterlebt haben muss, fasziniert mich. Wenn man dann am Abend den sternklaren Himmel betrachtet und die Milchstraße über einem ruht, dann spürt man andere Dimensionen. Im Toba Valley fühlt man sich winzig, wie auf einem neuen Planeten und doch geborgen.
Lina Von Wedel
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2014, Humboldt-Gymnasium Radeberg
Warum Wilderness International
Ein mächtiger Weißkopfseeadler zieht über unseren Köpfen seine Bahnen. Überall tummeln sich die kuriosesten Heilpflanzen für unser Projekt. Eiskaltes Gletscherwasser strömt über meine nackten Füße – Willkommen im Toba-Valley. All diese unzähligen, kleinen Wunder spielen hier Tag für Tag mit uns verstecken. Ich bin hergekommen, um sie zu finden. Und das habe ich. Mehr als je zuvor wurde mir bewusst, wie wunderschön Natürlichkeit sein kann.
Pascale Emondt
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2014, Frankfurt International School
Warum Wilderness International
Mein schönstes Kanada-Erlebnis ist der Abend, an dem wir das Heulen der Wölfe gehört haben. Bis zu diesem Zeitpunkt hatten wir noch keine richtige „Begegnung“ mit einem der Großsäugetiere. Natürlich hatten wir Spuren, wie zum Beispiel Kot, Fußabdrücke und Haare, gefunden. Obwohl wir die Wölfe nie zu Gesicht bekommen haben, kam es mir fast so vor, als würden sie uns willkommen heißen. In diesem Moment wurde mir erst richtig klar, dass wir hier nicht alleine sind, dass es noch Gebiete gibt, über die der Mensch keine Kontrolle hat, und dass dieses einzigartige Stück Land wesentlich wilder ist, als ich es mir jemals hätte vorstellen können.
Thekla Trausel
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2014, Evangelisches Gymnasium Tharandt
Warum Wilderness International
Durch diese Expedition habe ich viele neue gute Freunde gewonnen. Unter anderem die Natur, die ich plötzlich mit ganz anderen Augen wahrnehmen durfte und ich weiß, gute Freunde lässt man nicht im Stich.
Pia Schirrmeister
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2014, Thomasschule – Gymnasium der Stadt Leipzig
Warum Wilderness International
Nichts hat mich so sehr beeindruckt, wie die Schönheit und Kraft der kanadischen Wildnis – morgendliche Sonnenstrahlen über dem Toba Fluss, bemooste Baumriesen, die nächtliche Flut. Es war ein unheimlich schönes Gefühl, diese Natur auf sich wirken zu lassen und zu wissen: Hierhin wird nie eine Loggingmaschine vordringen können. Ich denke oft an die Erlebnisse auf der Expedition zurück und bin glücklich, so viele lustige und spannende Momente mit einer tollen Wildnisschützer-Gruppe zu teilen.
Egon Höfgen
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2012, Lößnitzgymnasium Radebeul
Warum Wilderness International
Hallo, mein Name ist Egon. Am Wochenende gehe ich gerne Klettern oder übernachte in Höhlen in der Sächsischen Schweiz. Deshalb wollte ich auch die Natur in Kanada kennen lernen und helfen, sie zu schützen. Mein Patenorganismus ist die Bartflechte.
Miriam Fabian Heyduck
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2012, Lößnitzgymnasium Radebeul
Warum Wilderness International
Ich liebe Wälder, Regen, Sturm und hasse Shopping. Mein Patentier ist der Rote Seeigel, der wunderschön ist und stachliger aussieht, als er in Wirklichkeit ist. Ich habe mich besonders darauf gefreut, Bäume zu sehen, die so alt sind, dass sie Geschichten erzählen können – nicht solche 50 Jahre alten Zahnstocher wie in Deutschland. Mit meinem Engagement will ich helfen, alte Bäume zu schützen, damit auch künftige Generationen ihren Geschichten lauschen können.
Jenin Ziemens
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2012, Gymnasium Dresden-Bühlau
Warum Wilderness International
Meine Patentiere sind die Kegelrobbe und der Buckelwal, weil mich Meeressäuger schon lange interessieren und faszinieren. Ich bin Umweltbotschafterin geworden, weil das Wisdom Seekers – Knowledge Keepers-Programm mir die Möglichkeit bietet, aktiv zu werden. Durch das Projekt kann ich auf Probleme aufmerksam machen und etwas bewegen.
Lynn Stute
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2012, Lößnitzgymnasium Radebeul
Warum Wilderness International
Ich habe bei der Kanada-Expedition 2012 von Wilderness International mitgemacht. In diesem Rahmen habe ich Krebse und Krabben gefangen und untersucht und einige Wasserqualitätstests durchgeführt. Dies tat ich zusammen mit Anton und Finn, gemeinsam bildeten wir das Team Holy Crab. Ich hatte aber auch ein eigenes Patentier, den Sonnenseestern, oder wie er auf Englisch heißt, Sun Starfish, welcher mit bis zu 18 (!) Tentakeln oder Armen einen eher exotischen kanadischen Meeresbewohner darstellt.
Christina Armstrong
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2012, Frankfurt International School
Warum Wilderness International
Ich bin in der Canadian Cooks Gruppe und hatte das Glück, viele neue Sachen zu erleben und Essbares zu kosten! Es gab faszinierende Hintergrundgeschichten zu Zutaten und Traditionen der Cowichan, welche Respekt und Interesse in mir weckten. Das Erlebnis in Kanada war so einzigartig für mich, dass ich nicht versuchen werde, es in Wörtern zu beschreiben. Mein Patentier ist die Purple Shore Crab und die Nodding Onion (nickende Zwiebel), eine Sorte der wilden Zwiebel, welche gekennzeichnet ist durch ihre Blütenform, die aussieht, als würde sie nicken.
Finn von Maltzahn
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2012, Anton-Philipp-Reclam-Gymnasium, Leipzig
Warum Wilderness International
Für mich stand bei dieser Reise vor allem im Vordergrund, dass ich die kanadische Wildnis auf Vancouver Island kennenlernen wollte. Aber auch sich mit mir noch unbekannten Menschen auf so ein Abenteuer einzulassen und Freunde zu finden, ist eine tolle Erfahrung gewesen. Wie jeder andere aus unserer Gruppe hatte ich ein Patentier: die Anthopleura elegantissima (lat.), eine »elegante« Anemonenart. Und mit der Red Huckleberry hatte ich auch noch eine Patenpflanze, die sehr häufig zu finden gewesen ist und außerdem echt gut geschmeckt hat.
Theresa Naacke
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2012, Gymnasium Dresden-Klotzsche
Warum Wilderness International
Andere Länder, Kulturen und Welten zu entdecken, ist mein Lebenstraum. Damit auch noch andere die Chance haben, sich diesen Traum zu erfüllen, muss all das bewahrt werden. Deshalb bin ich Umweltbotschafterin bei Wilderness International geworden. Als Patenorganismus für diese Reise habe ich die Echte Lungenflechte gewählt. Sie ist ein Indikator für sehr hohe Luftqualität und auf Vancouver Island weit verbreitet.
Jamie Sommer
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2012, Frankfurt International School
Warum Wilderness International
Am meisten gefiel mir auf unserer Kanada-Reise, das Schnitzen zu lernen und auf Birthday Island zu Hwientums morgendlichem Singen und dem Meeresrauschen aufzuwachen. Mein Patentier war der Buckelwal, eine Walart, die kein ständiger Bewohner an der Küste Westkanadas ist. Doch glücklicherweise konnten wir einen dieser Art auf seinem Weg in die Nahrungsgebiete im Norden beobachten.
Ronja Zabel
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2012, Humboldt-Gymnasium Leipzig
Warum Wilderness International
Mich faszinierte an dem Projekt die Möglichkeit, mit den Cowichan in Kontakt zu kommen, direkt mitzuerleben, wie sie die Natur wahrnehmen und mich für die Erhaltung ihrer natürlichen Umwelt einzusetzen. Als Patentier hatte ich mir den Seeotter ausgesucht. Dieser ist leider sehr scheu und nicht oft anzutreffen, doch wir hatten Glück und haben ein Tier kurz gesehen. Außerdem habe ich mir die Douglasie als Patenpflanze ausgesucht, auch weil der größte Baum Deutschlands eine Douglasie ist.
Johanna Klauer
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Geschwister Scholl Gymnasium Taucha
Warum Wilderness International
In meiner Projektarbeit habe ich mich mit den Algen von British Columbia beschäftigt. Ich habe sehr viele verschiedene gefunden, winzig kleine und faszinierend große! Einige habe ich gesammelt und gepresst. Außerdem habe ich versucht, so viel wie möglich über die traditionelle Nutzung durch die Indianer herauszufinden. In Kanada hat mir besonders die Stille und tiefe Ruhe der Wildnis gefallen.
Uta Vogtmann
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Gymnasium Engelsdorf, Leipzig
Warum Wilderness International
Hi, ich bin Uta Vogtmann, ehemalige Schülerin am Gymnasium Engelsdorf in Leipzig. Die Stipendiatenreise nach Kanada war bisher das beeindruckendste Erlebnis in meinem Leben, die Natur mit ihrer einzigartigen Vielfalt hat mich sehr fasziniert und ich konnte daraus sehr viel auch für mich persönlich schöpfen.
Gina Dreyer
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Faszination Natur. Faszination Kanada. Ein scheinbar unermesslich großes Land. Wald, soweit das Auge reicht. Doch das Auge reicht nicht in alle Ecken des Waldes. Erst aus der Luft sieht man die weißen Flecken am Boden. Live durfte ich das sehen, doch was ist mit all den anderen, die in dem Glauben leben, Kanada habe schon immer eine intakte Natur und das würde auch so bleiben? Genau diesen Menschen will ich die Augen öffnen. Alle sollen daran teilhaben. An der Faszination Natur. An der Faszination Kanada.
Claudia Brandt
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Geschwister-Scholl-Gymnasium Taucha
Warum Wilderness International
»Nimm niemals, ohne etwas zurückzugeben!« Dieser Satz enthält einen wichtigen Teil der Philosophie der Cowichan, mit welcher ich mich bei meiner Reise in die wunderschönen Regenwälder Kanadas auseinandergesetzt habe. Er beschreibt am besten, wie die absolute Zerstörung in den kanadischen Regenwäldern in den letzten Jahren hätte verhindert werden können. Die atemberaubende und schützenswerte, wilde Seite Kanadas zu erfahren und die Kultur der Cowichan kennenzulernen, waren für mich sehr prägende Erlebnisse.
Momo Paula Lühmann
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Dresden International School
Warum Wilderness International
Ich bin Momo Paula Lühmann, besuche die Dresden International School und habe 2011 an der »Wisdom Seekers – Knowledge Keepers« Expedition in die Regenwälder Kanadas teilgenommen. Neugierig, engagiert und interessiert wie ich bin, trifft man mich überall dort an, wo das Abenteuer, die Herausforderung und die Natur nicht weit sind, deshalb auch mein Engagement bei Wilderness International.
Hannes
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2011, Humboldt-Gymnasium Radeberg
Warum Wilderness International
Ich bin Hannes und besuche das Humboldt-Gymnasium Radeberg. Im Sommer 2011 hieß es für mich: raus aus dem Schulalltag und rein ins Abenteuer Kanada. Im Rahmen meines Projektes beschäftigte ich mich während der Expedition mit Ethnobotanik, weil ich den Zusammenhang zwischen Natur und Kultur sehr spannend finde. Die Zeit in Kanada war unglaublich intensiv und mein 16. Geburtstag, den ich dort feiern durfte, wird unvergesslich bleiben!
Blanka
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Romain-Rolland-Gymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Eine Expedition an das andere Ende der Welt, in eine fremde Kultur eintauchen, Jahrhunderte alte Urwälder sehen und aktiv etwas zum Umweltschutz beitragen – die Beschreibung von „Wisdom Seeker – Knowledge Keeper“ klang wie gemacht für mich. Vor Ort habe ich dann versucht so viel wie möglich über den Lebensraum Regenwald und die Kultur der Cowichan herauszufinden, was unglaublich interessant war. Am meisten beeindruckt hat mich die Stille der Natur, die man in Deutschland so nirgendwo findet.
Luka Büttner
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Mein Name ist Luka Büttner, ich bin 17 Jahre alt und besuche das Evangelische Kreuzgymnasium in Dresden. Mich interessieren Pflanzen und deren Bedeutung sowie verschiedene Kulturen, weshalb ich mich auf der Stipendiatenreise 2011 mit dem Thema Ethnobotanik befasst habe, was mir sehr viel Spaß gemacht hat. Die teilweise noch unberührte Natur in Kanada zu sehen, in ihr und mit den Cowichan zu leben, etwas über ihre Kultur zu erfahren und mich dabei für die Erhaltung einzigartiger Regenwälder einzusetzen, war der Anspruch der Reise und hat mich begeistert.
Kristin Lehrer
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2011, Gustav-Hertz-Gymnasium Leipzig
Warum Wilderness International
Mein Name ist Kristin. Da ich gern reise, neue Kulturen kennen lerne und mich für die Umwelt interessiere, nutzte ich die Gelegenheit dieser Reise, um meine drei Leidenschaften zu verbinden. Auf Vancouver Island haben mich die Baumriesen mit ihren moosverwachsenen Ästen und der Umgang der Cowichan mit der Natur sehr beeindruckt. Den Leitgedanken, dass man für alles, was man sich nimmt, auch etwas gibt, trage ich heute noch mit mir. Der Monat in Kanada war für mich eine der prägendsten Reisen meines Lebens, ich habe in dieser Zeit nicht nur sehr viel über mich selber gelernt, sondern noch einiges mehr über die Natur und welchen Schutzes sie bedarf.
Florian Reza
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2010, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Jeder Tag der Expedition brachte neue Erfahrungen, die man ein Leben lang behalten wird.
Mareike Böttcher
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2010, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Am Fuße eines Baumes zu stehen, dessen Größe nicht einmal erahnbar, dessen Umfang mit zehn Menschen nicht fassbar und dessen Alter das unsere um ein Hundertfaches übersteigt – dieses Gefühl kann nur derjenige nachvollziehen, der es selbst erlebt hat.
Astrid Gläsel
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2010, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Wenn man der Stille im kanadischen Regenwald lauscht, lernt man, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden. Wichtig ist mir geworden, dass dies später auch einmal die Kinder unserer Kinder erleben können.
Alexander Klemm
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2010, Dresden International School
Warum Wilderness International
Die Schönheit der Wildnis kann nur bedingt beschrieben oder wiedergegeben werden.
Sophie Krone
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2010, Dresden International School
Warum Wilderness International
Nach der Expedition sehe ich das Leben, die Welt, die Gesellschaft und die Natur mit ganz anderen Augen. Ich verstehe plötzlich, was die wirklich wichtigen Elemente des Lebens sind und spüre den Drang danach, etwas zu verändern und zu schützen, was uns langsam verloren geht.
Ulrich Leo
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2010, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Wer einmal unter einem 90 Meter großen Baum den Kopf in den Nacken gelegt hat, der weiß, was die Menschheit durch die Abholzung solcher Giganten verliert.
Karl Friedrich Schiebe
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2008, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Das von uns bereiste Gebiet besitzt eine unglaubliche Schönheit, die wir, auf Film gebannt, allen vermitteln wollen, die sie nicht vor Ort erleben können. Des Weiteren zeigt die Kamera Szenen des Expeditionsalltags, sowie der Stipendiatenprojekte, sodass eine große Zahl an Beiträgen entstand, darunter ein Expeditionsfilm, der auch im Fernsehen ausgestrahlt wird.
Josef Kaiser
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2008, Marie-Curie-Gymnasium Dresden
Warum Wilderness International
In meinem Projekt spielt die Luftqualität eine wichtige Rolle, denn auch die kann durch den Bergbau stark beeinflusst werden. Die Frage ist, welche unterschiedlichen Luftinhaltsstoffe sich in Dresden und dem Yukon-Territorium finden lassen, bzw. ob sich eventuell bereits Anzeichen für eine zunehmende Luftverschmutzung selbst in solch einem Gebiet finden lassen. Desweiteren war die Analyse der Wetterlage während der Expedition ein Bestandteil der Projektarbeit.
Jonas Hennig
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2008, Gymnasium Dresden Klotzsche
Warum Wilderness International
Das Wasser des Snake River, auf dem wir unterwegs waren, könnte kaum klarer sein – die Elbe kann mit solch einem natürlichen Fluss keinesfalls konkurrieren. Mein Projekt möchte zum einen diese Unterschiede in der Wasserqualität deutlich machen, zum anderen aufzeigen, welche zerstörerischen Folgen der Bergbau und die daraus folgenden, teils radioaktiv verseuchten Abwässer auf das empfindliche Ökosystem haben würden.
Lisanne Hölting
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2008, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Bergbau ist ein großer Geldbringer für den Nordwesten Kanadas, weshalb man sich darauf einlässt, ohne die andere Seite der Medaille – die Zerstörung der Natur – zu bedenken. Um die Natur zu schützen und dennoch Einnahmen zu generieren, lohnt es sich, nach Alternativen zu suchen. Das hat sich mein Stipendiatenprojekt zur Aufgabe gesetzt. Eine Teillösung kann Ökotourismus sein, der Tourismus und Naturschutz verbindet.
Julia Schuler
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2008, Evangelisches Kreuzgymnasium Dresden
Warum Wilderness International
Unser Projekt beschäftigt sich mit der Flora der Westarktis. So besitzen Pflanzen neben ihrer Ästhetik auch vielerlei heilende Wirkstoffe, welche von den dort lebenden First Nations seit vielen Generationen erfolgreich eingesetzt werden. Mithilfe einer Pflanzenextraktion während der Expedition und einer anschließenden Untersuchung zusammen mit dem Krebsforschungsinstitut Heidelberg und der TU Graz wurden gesammelte Pflanzen auf ihre Wirksamkeit gegen Krebszellen untersucht, wobei erstaunliche Ergebnisse zu Tage traten.
Jakob Winter
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter 2008, Humboldt-Gymnasium Radeberg
Warum Wilderness International
Ein Fußabdruck bleibt 100 Jahre sichtbar, erklären uns die Elders der Gwich’in. Wir bewegen uns vorsichtig während wir die Pflanzenproben für unser Projekt sammeln. Frosch-Orchideen, wilde Lupinen, leuchtende Flechten – die Natur der North West Territories lässt uns immer wieder staunen. Der ewige Kreislauf des Gebens und Nehmens spielt in der Kultur der Gwich’in eine wichtige Rolle. Deswegen hinterlassen wir an jeder Stelle, an der wir Proben nehmen, etwas Zucker oder Tabak, als Zeichen der Dankbarkeit.
Christin Fuchs
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin 2008, Gymnasium Dresden Cotta
Warum Wilderness International
Wie verlief die Expedition? Welche Höhepunkte gab es? Wie fühlten sich die Teilnehmer und wie haben sie den Alltag sowie die Projekte bewältigt? Und: Haben alle den Bärenbesuch heil überstanden? All diesen Fragen widmet sich mein Projekt in Form eines Expeditionstagebuchs.