Die Stiftung

Die Stiftung
In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Wilderness International

Angefangen hat alles mit der Begeisterung für Wälder mit riesigen Bäumen – heute ist Wilderness International eine gemeinnützige Stiftung mit einem großen Ziel: Wir möchten einzigartige Wildnisgebiete für nachkommende Generationen bewahren. Seit unserer Gründung 2008 konnten wir so mit Schulen, Unternehmen und Privatpersonen 3,16 Millionen Quadratmeter besonders wertvollen und gefährdeten Regenwald in Kanada per Grundbucheintrag kaufen und unter Schutz stellen. Unsere Forschungsprojekte zur CO2-Speicherung und Biodiversität der Küstenregenwälder werden von zahlreichen wissenschaftlichen Institutionen unterstützt.

Wir sind eine kleine und flexible Organisation – immer bestrebt, unsere Mittel so effektiv wie möglich einzusetzen. Spenden, Fördermittel und ehrenamtliches Engagement stützen die Stiftungsarbeit. Unsere partizipative Struktur ermöglicht es, sich generationsübergreifend auszutauschen und mit immer wieder neuen Ideen zu wachsen.

Unsere Motivation

Warum engagieren wir uns für intakte Natur? Vom Menschen wenig beeinflusste Naturgebiete werden immer seltener und damit zu unersetzlichen Schätzen. Einmal durch Kahlschlag, Bergbau oder Zersiedlung veränderte Natur ist entweder gar nicht oder nur mit langwieriger Arbeit und hohen Kosten reparabel. Daher ist die effektivste Art des Umweltschutzes die Bewahrung intakter Naturräume. Die geschützten Gebiete ermöglichen das Überleben bedrohter Tier- und Pflanzenarten und tragen zum Erhalt einzigartiger Ökosysteme bei.

Wildnisgebiete sind Ausdruck von Natur in ihrer ursprünglichen Form, sie sind für uns Menschen Urheimat und Inspiration zugleich. Nur dort ist alles in einem natürlichen Gleichgewicht miteinander verbunden – wird dieses durch industrielle Abholzung gestört, ist das Netz des Lebens unterbrochen. Wir kaufen besonders wertvolle und akut bedrohte Flächen per Grundbucheintrag.

Unter Einbindung der lokalen Bevölkerung realisieren wir außerdem Austausch- und Forschungsprojekte und bringen engagierte Jugendliche, Forscher und Unternehmen zusammen. Wir sind überzeugt, dass wir gemeinsam eine lebenswerte Zukunft gestalten können.

weiterlesen

Unsere Idee vom Naturschutz

Erfolgreicher Naturschutz funktioniert nur mit direktem Engagement. Wir wollen es jedem Einzelnen ermöglichen, Regenwald zu schützen. Das Herzstück unserer Projekte bilden unsere Patenschaften und Wildnisläufe – damit können alle Generationen Verantwortung übernehmen und den persönlichen Naturverbrauch ausgleichen. Auf Forschungsreisen erleben engagierte Jugendliche die einzigartige Pflanzen- und Tierwelt unserer Schutzgebiete. So werden sie zu Botschaftern für die Wildnis.

Warum engagieren wir uns in Kanada?

Uralte Baumriesen. Mysteriöse Geisterblumen. Glasklare Flüsse. Kreisende Adler. Der temperierte Regenwald Westkanadas ist ein Wunder der Natur. Und doch verbleiben nur noch 25% dieses beeindruckenden Ökosystems. Der Schutz der verbleibenden Urwälder ist essentiell, denn von ihren positiven Auswirkungen profitieren wir weltweit. Mehr dazu erfahren Sie hier:

Mehr erfahren

Organisation

Team

Stiftungsrat

Umweltbotschafter

Vorstand

Gründer / Zustifter

Ehrenamtliche

Kai Andersch
Vorstandsvorsitzender
Beruf / Werdegang
Diplom Forstwissenschaftler; 21 Jahre Projektarbeit in Kanada; 8 Jahre Projektarbeit im Amazonasgebiet
Warum Wilderness International
Wilde Natur ist für mich Quelle von Inspiration und ich fühle mich dort zu Hause. Neben einem riesigen Baum im Urwald, am nebeligen Flussufer oder auf einem Berg sitzend – Natur hilft Kraft zu tanken und kleine und große Wunder zu erleben. In den letzten 20 Jahren habe ich ganze Waldlandschaften verschwinden sehen, Städte und Straßen haben Seen und Täler überdeckt. Ursprüngliche Natur wird von Jahr zu Jahr seltener – mit erschreckender, zum Handeln zwingender Geschwindigkeit. Ich liebe Natur und möchte als Teil von Wilderness International dafür kämpfen, dass unsere Erde auch in Zukunft noch eines sein wird: Wild und wunderschön.
Jürgen Thiele
Finanzvorstand
Beruf / Werdegang
Dipl.-Ing.(FH) Elektrotechnik; wiss. Mitarbeiter im Forschungszentrum MLW; Klinikingenieur Zahnklinik Med. Akademie Dresden; Geschäftsführer Dentaldepot Anton Gerl Dresden
Warum Wilderness International
Als junger Mann und aktiver Wintersportler habe ich den 1970/80er Jahren das große Waldsterben im Osterzgebirge miterlebt. Dazu kam 1986 noch der Reaktorunfall Tschernobyl. Diese Ereignisse haben bei mir bereits zu DDR-Zeiten ein starkes Umweltbewusstsein geprägt. Kai Andersch inspirierte mich später im internationalen Naturschutz aktiv zu werden: zunächst als begeisterter Sponsor mit der Fa. Gerl für die Wildnisläufe der Dresdner Schulen, dann intensiver ab 2008 als Gründungsstifter. Heute arbeite ich im Bereich Finanzen als Vorstand ehrenamtlich im Stiftungsbüro mit.
Hans Dierstein
Vorstand Projekte
Beruf / Werdegang
Versicherungsfachmann, BWV Köln; Fachberater für Finanzdienstleistungen, IHK Passau; derzeit tätig als freier Makler für Finanzdienstleistungen und Büroleiter eines Mitgliedes des Abgeordnetenhauses von Berlin
Warum Wilderness International
Schon bei der Gründung von WI gefiel mir besonders die Idee, dass hier jeder einzelne Spender die Möglichkeit hat, sein ganz persönliches Stück Land für immer unter Naturschutz zu stellen. Durch meine Tätigkeit für Wilderness International konnte ich immer wieder erleben, wie sich die unterschiedlichsten Menschen für den Umweltschutz begeistern lassen, um sich dann ganz konkret zu engagieren. Diese Freude und Begeisterung für den Umweltschutz zu erleben ist wunderbar und es spornt mich immer wieder an, die Erfahrung zu teilen, dass man durch sein persönliches Tun etwas ganz konkret zum Positiven verändern kann.
Brigitte Heyduck
Umweltpädagogik
Beruf / Werdegang
Dipl.-Geographin mit Schwerpunkt Ökologie; Universität Würzburg Geographielehrerin an der Deutschen Botschaftsschule Peking; ehrenamtlich aktiv in Naturschutz und Umweltbildung
Warum Wilderness International
Üppig grüne und verwunschene, lebendige Wälder sind mir seit meiner Kindheit ein lebensnotwendiger Rückzugsort. Die noch älteren und vielfältigeren Urwaldflächen an der Westküste Kanadas werden durch den Kauf dauerhaft erhalten. Meine Begeisterung für die Vielfalt und Schönheit dieses Lebensraumes will ich gerne an die folgende Generation weitergeben. Der Austausch mit den First Nations, der Dialog der Kulturen, ist dabei immer wieder neu inspirierend.
Tobias Hürten
Projektmanager
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafter, nach dem Abitur zwei Jahre Freiwilligendienst bei WI
Warum Wilderness International
Als ich in der 5. Klasse von Bäumen gehört habe, die mehr als hundertmal älter sind als ich, beschloss ich beim Wildnislauf teilzunehmen. Es war ein gutes Gefühl, aktiv etwas für den internationalen und regionalen Wildnisschutz tun zu können. Die Möglichkeit, in der 11. Klasse auf Expedition nach Westkanada zu fahren, war für mich ein absoluter Knackpunkt, denn ich konnte die einzigartige Natur im Toba Valley nun mit allen Sinnen erleben. Die Weite und Unberührtheit der Wildnis berührten mich so sehr, dass ich mich zukünftig weiter für die Stiftung engagieren wollte. Durch die Organisation von Wildnisläufen und vor allem als Koordinator für die Wilderness Team Challenge konnte ich mich weiterentwickeln und neue Ideen verwirklichen. Eine zweite Expedition in unsere Wildnisgebiete und in die Westarktis haben mir erneut die Sinnhaftigkeit meiner Arbeit vor Augen geführt – und meine handwerklichen und kulturellen Fähigkeiten erweitert.
Henriette Wessel
Koordination
Beruf / Werdegang
Umweltbotschafterin, nach dem Abitur zwei Jahre Bundesfreiwilligendienst bei WI
Warum Wilderness International
Bereits seit der 5. Klasse habe ich begeistert an den Regenwaldläufen teilgenommen und den Vorträgen über uralte Riesenwälder gelauscht. Als ich später von der Expedition ins Toba Valley las, sah ich meine Chance gekommen, diese wundervolle fremde Welt mit eigenen Augen sehen und erforschen zu können. Die Menschen und Erfahrungen während der Expedition waren derartig positiv beeindruckend, dass ich beschloss, ein Jahr Freiwilligendienst zu machen, aus dem inzwischen zwei geworden sind. In dieser Zeit entwickelte sich ein außergewöhnlicher Projektschwerpunkt: Die Vorbereitung einer Kultur- und Naturschutzexpedition mit Deutschen und Gwich’in First Nations in der kanadischen Westarktis!
Henri Bisch-Chandaroff
Beruf / Werdegang
2016 Umweltbotschafterexpedition nach Kanada; 2018 Abitur in Dresden; ab September 2018 ÖBFD bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Im Jahr 2016 bewarb ich mich als Umweltbotschafter bei der Stiftung Wilderness International. Ich wollte die Wildnis, welche ich nur aus Erzählungen kannte, hautnah erleben, erforschen und vor allem langfristig schützen! Die gesammelten Eindrücke und Erfahrungen in Kanada, insbesondere die aus dem Toba Valley, haben mich nicht mehr losgelassen und entscheidend geprägt. Daher engagierte ich mich auch über den üblichen Rahmen des Umweltbotschafterprogramms hinaus, denn ich wollte nachhaltig etwas in unserer Welt verändern. Diese Grundeinstellung ist bis heute erhalten geblieben, sie hat sich sogar weiter gefestigt und verstärkt! Deshalb habe ich mich auch entschlossen, ab September 2018 ganz offiziell ein Teil dieses großartigen Teams zu werden und ein ÖBFD zu absolvieren. Auf die kommenden Herausforderungen freue ich mich schon und hoffe, zusammen mit der Stiftung Wilderness International die Projekte im Internationalen Wildnisschutz weiter voranzutreiben und mich nebenbei persönlich weiterzuentwickeln. Denn die Temperierten Regenwälder in Westkanada mit ihren unglaublich alten Baumriesen und der enorm hohen Artenvielfalt sind ein ein Naturjuwel unseres Planeten, welches unbedingt bewahrt werden muss!
Natalie Reichelt
Freiwilligendienst Öffentlichkeitsarbeit
Beruf / Werdegang
2018: Abitur in Dresden; seit September 2018: Freiwilliges Ökologisches Jahr bei WI
Warum Wilderness International
Schon von klein auf schlummerte in mir ein Interesse an der Natur und später in der Schule am Fach Biologie. Nach der 10. Klasse beschloss ich einen Schulwechsel durchzuführen, um mein Abitur mit einer Vertiefung im Bereich der Biotechnologie zu machen. Allerdings erfüllte mich dieses Fachgebiet nicht so stark, wie erhofft. Jedoch nahm das Thema Nachhaltigkeit und mein Gefallen am Erhalt unserer Natur immer mehr einen Platz in meinem Leben ein. Um diesem Interesse nachzugehen, beschloss ich ein FÖJ zu machen. Auf der Suche nach einer geeigneten Einsatzstelle für mich schoss mir Wilderness International sofort ins Auge. Ich hatte in der 6. und 7. Klasse voller Euphorie an den Wildnisläufen teilgenommen und war begeistert von dem Konzept. Ich freue mich sehr dieses nun mit meiner Arbeit unterstützen zu können.
Frauke Behrens
Freiwillige
Beruf / Werdegang
Abitur 2014 in Burgdorf (Region Hannover), anschließend Biologiestudium in Göttingen, seit November 2018 Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Ich war schon immer leidenschaftlich an Natur, Umwelt und Nachhaltigkeit interessiert. Aus diesem Grund beschloss ich nach meinem Abitur Biologie zu studieren. Während des Studiums vertiefte sich dieses Interesse und ich ging für drei Monate zur Freiwilligenarbeit nach Südafrika. Die Tiere und die Natur zu erleben, bestärkten mich in meiner Entscheidung. Nach Abschluss meines Biologiestudiums entschied ich mich ein Jahr Pause zu machen und mich aktiv für den Umweltschutz einzusetzen. Dies führte mich zum Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International, auf den ich mich sehr freue und gespannt bin.
Lisa Gabriel
Freiwillige
Beruf / Werdegang
Nach dem Abitur 2017 zwei Semester Wirtschaftsingenieursstudium, seit Oktober 2018 Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Terra X und ein fantastischer Biologie-Lehrer sind wahrscheinlich die Hauptursachen meiner frühen Begeisterung für die Umwelt. Mehr ein glücklicher Zufall als vorausschauende Planung führte mich schließlich zu Wilderness. Nachdem ich festgestellt habe, dass das Wirtschaftsingenieurwesen nicht richtig zu mir passt, brauchte ich zum einen Zeit, um nach Alternativen zu suchen, zum anderen wollte ich aber auch nicht tatenlos rumsitzen und abwarten, sondern einen Zweck erfüllen und etwas bewirken. Auf der Website der LaNU habe ich die Stiftung entdeckt, weiter recherchiert und wollte schließlich unbedingt einen ÖBFD bei Wilderness machen. Das Team, die Veranstaltungen und natürlich auch der Zweck der Stiftung sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen und ich bin froh, ein Teil dessen geworden zu sein.
Stephan Hürten
Stiftungsratspräsident
Beruf / Werdegang
Studium der Biologie mit Hauptfach Naturschutz in Marburg; ab 1994 gutachterliche Tätigkeit in der Umweltplanung in Frankfurt und Dresden; 1995 bis 2011 selbstständig im Bereich Umweltplanung; seit August 2011 Lehrer für Biologie am Evangelischen Kreuzgymnasium in Dresden; von 2008 bis 2014 Finanzvorstand bei der Stiftung Wilderness International
Warum Wilderness International
Als Schüler wurde ich mit der rasanten Zerstörung des tropischen Regenwaldes in Südamerika konfrontiert. Alle für mich damals unvorstellbaren Prognosen der Flächenverluste haben sich trotz bester Argumente für die Erhaltung der Wälder bewahrheitet. Das Engagement von Wilderness International erlöst mich aus der Ohnmacht, nichts für die Erhaltung unserer Erde tun zu können. Durch den spendenfinanzierten Kauf der Flächen bleiben bedrohte Wälder dauerhaft erhalten und nebenbei verbessere ich meine Klimabilanz – ein Weg, der durch Wilderness International jedem Menschen offen steht. Konkreter und einfacher geht es nicht.
Tom Andersch
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Bachelor of International Business, HTW Dresden; Bachelor of Economics, Plekhanov Russian Academy of Economics, Moskau; Master of Sustainable Tourism Management, Fachhochschule Eberswalde; Derzeit tätig als Produktleiter Radtourismus bei Lernidee Erlebnisreisen, Berlin
Warum Wilderness International
Ich engagiere mich ehrenamtlich bei Wilderness International, weil mir der Schutz der Natur und die Bewahrung indigener Kultur für unsere Kinder und Kindeskinder am Herzen liegt. Die Regenwälder Kanadas sind ein Wildnisgebiet unter vielen auf unserem Planeten, welches es zu retten gilt, denn viele der derzeitigen globalen Konflikte sind auf ein weltweit gestörtes Ökosystem und daraus resultierende Ressourcenknappheiten zurückzuführen. Wenn wir Menschen unsere Umwelt nicht bewahren und schützen, wird dies gravierende Folgen für die Natur und Kultur haben. Ich verbürge mich für Wilderness International, weil ich hier weiß, dass mein Engagement für den Schutz der Natur und der Bevölkerung vor Ort auch dort ankommt.
Thomas Kimmel
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Koch mit Abitur BWL Studium Dresden, Abschluss Diplom Touristikwirt Breitenbrunn; Derzeit tätig als Geschäftsführer/Inhaber DIAMIR Erlebnisreisen GmbH, Dresden; Geschäftsführer/Inhaber 7o7 Marketing GmbH und DIAMIR Reisebüro GmbH
Warum Wilderness International
Mit der Gründung des Reiseveranstalters DIAMIR Erlebnisreisen habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Unser oberstes Anliegen ist der Schutz von natürlichen, intakten Lebensräumen, welche die Grundlage für unsere Naturreisen sind. Ich bereiste bereits mit meinen Kindern die Regenwälder Westkanadas und habe somit hautnah Bezug zu den von Wilderness International geschützten Gebieten. Während dieser Reise habe ich aber auch die riesigen abgeholzten Gebiete erlebt – genau das gilt es mit unserem Engagement zu verhindern! Im Regenwald Westkanadas schützen wir intakte Natur mit Großsäugern und tausend Jahre alten Bäumen. Mit Wilderness International wird Naturschutz für mich greifbar und ich bin überzeugt, dass wir die letzten übrig gebliebenen Urwälder unserer Erde retten sollten.
Sissel Hammerstrøm
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Master in Chinese, University of Oslo; Executive MBA, BI Norwegian Business School; Derzeit tätig als Director, China Programmes & Business Development Manager, South East Asia, BI Norwegian Business School, Oslo
Warum Wilderness International
Für mich sind das Bewusstsein über die Existenz des Klimawandels und die Notwendigkeit, ursprüngliche Natur zu bewahren, sehr wichtig. Durch Wilderness International werden die First Nations unterstützt, das zu bewahren, was rechtsmäßig ihnen gehört. Der Bildungsaspekt von Wilderness International ist auch einer der Gründe, warum ich die Arbeit dieser Organisation für so wichtig befinde. Die Bewusstseinsbildung durch ganz praktische Ausbildung bei Forschungsexpeditionen in Kanada bringt eine gut informierte neue Generation hervor, die die Wildnis und Natur bewahren wird und Kurzsichtigkeit sowie Zerstörung des wertvollen Urwaldes auf dieser Erde nicht mehr zulassen wird.
Vera Philipps
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Regionalwissenschaften China, Volkswirtschaft und Internationale Politik, Universität zu Köln und Chongqing University; Derzeit tätig als Referatsleiterin Ostasien (Director East Asia) beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, Berlin
Warum Wilderness International
Draußen war ich schon immer gern, das habe ich auch meinen Eltern zu verdanken. Im Laufe meines bisherigen Lebens ist mir privat, im Studium und auch durch meines berufliches Engagement für den Klimaschutz immer deutlicher vor Augen geführt worden, wie kostbar das Geschenk Natur ist und wie wenig der Mensch es oft zu schätzen weiß – obwohl er davon abhängt. Deshalb bin ich von Anfang an als ehrenamtliches Mitglied dabei. Die schützenswerte Vielfalt und fragile Einzigartigkeit von Wildnis wurde mir dann bei einem Besuch auf einem von WI geschützten Landstück im Jahr 2011 nochmal stärker vor Augen geführt. Dieses Bewusstsein und den Schatz Natur möchte ich gern für die bewahren helfen, die nach uns kommen. WI leistet genau das: Umweltbildung und verlässlichen Schutz durch den abgesicherten Kauf von Landstücken.
Sandra Zügge
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium der Humanmedizin an den Universitäten Freiburg und Innsbruck; Facharztausbildung für Neurologie in Karlsruhe; Facharztausbildung für Psychiatrie und Tätigkeit als Oberärztin in Arnsdorf bei Dresden
Warum Wilderness International
Mich beeindruckte die wilde, unberührte Natur während eines Westkanada-Urlaubes 2004 und wurde seither für mich zum Sehnsuchtsort. Ich wünsche mir sehr, dass auch meine Kinder und möglichst viele andere Menschen nachfolgender Generationen noch intakten, gesunden Primärwald mit seiner einzigartigen Flora und Fauna kennenlernen können. In der Umweltbildung von WI an Schulen sehe ich dafür einen hoffnungsvollen Ansatz. Die Gesundheit des Menschen hängt auch von der Gesundheit der Natur ab!
Marit Richter
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Bauingenieur, Techn. Universität Dresden; Derzeit tätig als Projektleiterin für Revitalisierungsprojekte von Flüssen und Hochwasserschutzmassnahmen, Eichenberger Revital SA, Chur, Schweiz
Warum Wilderness International
Paddeln kann man am besten auf sauberen unverbauten Flüssen. Wo gibt es die noch? In Deutschland, China und der Schweiz erlebte ich hautnah wie der Umgang mit unserer Umwelt unser Leben prägt. In dieser Zeit lernte ich Ellen und Kai und ihre Begeisterung für die kanadischen Regenwälder kennen. Mit ihrem Elan und ihrem Ehrgeiz habe ich mich gern überzeugen lassen, dass wir mit dem Schutz der Wälder, aber auch vor allem mit der Bildung der Kinder und Jugendlichen in eine Zukunft investieren, die es auch unseren Kindern und Kindeskindern noch erlaubt, wahre Natur zu erleben.
Dr. med. Steffen Kolschmann
Vizepräsident Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium Humanmedizin Universitäten Leipzig und Bergen/Norwegen; Aktuell als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Dresden tätig
Warum Wilderness International
Ein wesentlicher Baustein beim „Natur schützen“ ist für mich die Sensibilisierung junger Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein. Natur aktiv erleben und die Erfahrung, durch eigenes Engagement aus vielen kleinen Dingen Großes entstehen zu sehen – diese Erkenntnis möchte ich weitergeben. Wilderness International bietet hierfür die Möglichkeit. Wenn wir uns wünschen, dass unsere Kinder auch zukünftig auf den Rückhalt und das Potential intakter, großflächig unberührter Natur bauen können, so müssen wir ihnen heute lehren, wie diese zu schützen sind.
Carina Büder
Freiwilligendienst Öffentlichkeitsarbeit
Beruf / Werdegang
nach dem Abitur 1,5 Jahre Freiwilligendienst in Costa Rica, seit Februar 2018 Bundesfreiwilligendienst bei WI
Warum Wilderness International
Bereits seit meiner Kindheit bin ich ein Naturmensch und fasziniere mich für unsere Umwelt, die darin lebenden Tiere und die unterschiedlichsten Prozesse der Natur. Durch meinen Aufenthalt in Costa Rica wurde dies weiter ausgeprägt und mein Bewusstsein, sich aktiv für den Schutz von unberührter Natur einzusetzen hat sich ins Unermessliche gesteigert. So freute ich mich sehr, als mir ein Freund von der Möglichkeit erzählte, einen ökologischen Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International machen zu können und so direkt dort zu helfen wo unberührte Natur langfristig geschützt wird. Für mich ist es selbstverständlich im Alltag umweltbewusst zu leben. Dann auch noch die Möglichkeit zu haben, eine Arbeit zu finden, wo ich den Ort schützen kann, in dem ich mich in meiner Freizeit am liebsten Aufhalte, war für mich die perfekte Lösung.
Fabian Kubsch
Freiwilligendienst Öffentlichkeitsarbeit
Beruf / Werdegang
Abitur in Dresden, seit September 2017 Freiwilliges Ökologisches Jahr bei WI
Warum Wilderness International
Als Stadtkind fiel es mir oft schwer, einen direkten Bezug zu den Bildern der Umweltzerstörung aufzubauen, mit denen man unvermeidbar konfrontiert wird. Sie wirkten weit entfernt, so als ob sie mich gar nicht betreffen würden. Erst später verstand ich die globalen Auswirkungen, die unser Umgang mit der Erde hat. Dann war für mich sehr schnell klar: Nach der Schule möchte ich helfen, denn schließlich ist es meine Zukunft und die meiner Kinder, die auf dem Spiel steht. Als ich mich gegen Ende der Schulzeit nach einer Möglichkeit für ein ökologisches Jahr umsah, erfuhr ich zufällig durch Tobias Hürten von Wilderness International. Ich war von dem Konzept sofort angetan und bin froh und auch ein bisschen stolz, nun die Arbeit dieser Stiftung – auch als Stadtmensch – aktiv zu unterstützen.  
Ronny Scholz
Fotograf
Beruf / Werdegang
Pharmazeutisch Technischer Assistent
Warum Wilderness International
Natur ist für mich unersetzlicher Raum für Kraft und Meditation. Das kann man nicht nachbauen, nur erhalten. In meiner langjährigen ehrenamtlichen Tätigkeit für den WI hat sich diese Überzeugung immer mehr gefestigt ebenso wie das Bedürfnis, meine Begeisterung weiterzutragen. Mit Bildern der mich so beeindruckenden Urwaldriesen, Fotos vom Leben in dem durch zivilisatorische Zerstörung gefährdeten Ökosystem und von all den unbezahlbaren Momenten, die die Stipendiaten in ihren Projekten haben. Mit ihnen in Kontakt zu kommen und sie konstruktiv bei ihren Erfahrungen zu begleiten ist ein weiteres befriedigendes Erlebnis, das ich auch als Fotograf bei verschiedenen Begleitprojekten schätze.
Antonia Seifert
Freiwillige
Beruf / Werdegang
nach dem Abitur 15 Monate Freiwilligendienst in Nicaragua; Seit Februar 2018 Bundesfreiwilligendienst bei Wilderness International
Warum Wilderness International
Während meines Aufenthaltes in Mittelamerika hatte ich die Möglichkeit, artenreiche alte Wälder zu sehen. Gleichzeitig war ich auch mit Umweltzerstörung und ihren verheerenden Folgen konfrontiert. Mir wurde durch diese Erlebnisse umso eindringlicher bewusst, warum intakte Natur so schützenswert ist. Da mir auch die Tragweite von ökologischer Verantwortung mehr vor Augen rückte, wollte ich mich auch weiter in diesem Bereich engagieren. Als ich bei der Suche nach einer Bundesfreiwilligendienststelle WI entdeckte, gefiel mir ihre Idee mit Patenschaften und Wildnisläufen einzigartige Gebiete kanadischer Wildnis dauerhaft zu erhalten und Menschen auf diese Weise einen persönlichen Bezug zu dem von ihnen Geschützten zu geben.
Lina Skarabis
Öffentlichkeitsarbeit
Beruf / Werdegang
Abitur in Bielefeld und jetzt FÖJ bei WI
Warum Wilderness International
Ich bin zunächst eher durch Zufall auf WI gestoßen, als ich auf der Suche nach einem FÖJ-Platz war. Nachdem ich mich näher über die Stiftung informiert hatte, war ich sofort begeistert. Schon seit Jahren interessiere ich mich für den Umweltschutz und habe immer nach Möglichkeiten gesucht, mich einzubringen. WI vertritt dabei genau die Art und Weise, wie auch ich gerne Umweltschutz fördern möchte. Durch den Erwerb der Regenwaldflächen erhält WI die Natur nachhaltig für zukünftige Generationen. WI erhebt keine Anklagen oder sucht nach Schuldigen, sondern handelt! Das ist es, was mich von Anfang an begeistert hat und ich bin stolz darauf, während meines FÖJ Teil davon sein zu können.
Charlotte Voigt
Beruf / Werdegang
2012: Internationales Baccalaureate von Frankfurt International School. Zwei Jahre Studium “Natural Resources Conservation” in Vancouver, danach Wechsel zu Umwelt- und Bioressourcen Management in Wien.
Warum Wilderness International
Nach meinem ersten Besuch in den Urwäldern von Britisch Kolumbien wusste ich, dass ich an diesem Ort eine Ruhe und Verbindung spüre, die ich sonst nirgends finden werde. In meinen letzten zwei Schuljahren begann ich freiwillig mit Wilderness International zu arbeiten, um meine MitschülerInnen für dieses einzigartige Ökosystem zu begeistern. Nach dem Schulabschluss zog ich zwei Jahre lang nach Vancouver, um ein Studium im Umweltschutz zu beginnen. Während dieser Zeit hatte ich auch die Möglichkeit, auf zwei Expeditionen mitzufahren und zu sehen, wie dieser Ort seine magische Wirkung auf andere entfaltet, ähnlich wie es schon mir passierte. Ich freue mich sehr diese Erfahrungen mit anderen teilen zu können, indem ich bei den Projekten von Wilderness International mitarbeite.
Kai Andersch
Vorstandsvorsitzender
Beruf / Werdegang
Diplom Forstwissenschaftler; 21 Jahre Projektarbeit in Kanada; 8 Jahre Projektarbeit im Amazonasgebiet
Warum Wilderness International
Wilde Natur ist für mich Quelle von Inspiration und ich fühle mich dort zu Hause. Neben einem riesigen Baum im Urwald, am nebeligen Flussufer oder auf einem Berg sitzend – Natur hilft Kraft zu tanken und kleine und große Wunder zu erleben. In den letzten 20 Jahren habe ich ganze Waldlandschaften verschwinden sehen, Städte und Straßen haben Seen und Täler überdeckt. Ursprüngliche Natur wird von Jahr zu Jahr seltener – mit erschreckender, zum Handeln zwingender Geschwindigkeit. Ich liebe Natur und möchte als Teil von Wilderness International dafür kämpfen, dass unsere Erde auch in Zukunft noch eines sein wird: Wild und wunderschön.
Tom Andersch
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Bachelor of International Business, HTW Dresden; Bachelor of Economics, Plekhanov Russian Academy of Economics, Moskau; Master of Sustainable Tourism Management, Fachhochschule Eberswalde; Derzeit tätig als Produktleiter Radtourismus bei Lernidee Erlebnisreisen, Berlin
Warum Wilderness International
Ich engagiere mich ehrenamtlich bei Wilderness International, weil mir der Schutz der Natur und die Bewahrung indigener Kultur für unsere Kinder und Kindeskinder am Herzen liegt. Die Regenwälder Kanadas sind ein Wildnisgebiet unter vielen auf unserem Planeten, welches es zu retten gilt, denn viele der derzeitigen globalen Konflikte sind auf ein weltweit gestörtes Ökosystem und daraus resultierende Ressourcenknappheiten zurückzuführen. Wenn wir Menschen unsere Umwelt nicht bewahren und schützen, wird dies gravierende Folgen für die Natur und Kultur haben. Ich verbürge mich für Wilderness International, weil ich hier weiß, dass mein Engagement für den Schutz der Natur und der Bevölkerung vor Ort auch dort ankommt.
Sissel Hammerstrøm
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Master in Chinese, University of Oslo; Executive MBA, BI Norwegian Business School; Derzeit tätig als Director, China Programmes & Business Development Manager, South East Asia, BI Norwegian Business School, Oslo
Warum Wilderness International
Für mich sind das Bewusstsein über die Existenz des Klimawandels und die Notwendigkeit, ursprüngliche Natur zu bewahren, sehr wichtig. Durch Wilderness International werden die First Nations unterstützt, das zu bewahren, was rechtsmäßig ihnen gehört. Der Bildungsaspekt von Wilderness International ist auch einer der Gründe, warum ich die Arbeit dieser Organisation für so wichtig befinde. Die Bewusstseinsbildung durch ganz praktische Ausbildung bei Forschungsexpeditionen in Kanada bringt eine gut informierte neue Generation hervor, die die Wildnis und Natur bewahren wird und Kurzsichtigkeit sowie Zerstörung des wertvollen Urwaldes auf dieser Erde nicht mehr zulassen wird.
Stephan Hürten
Stiftungsratspräsident
Beruf / Werdegang
Studium der Biologie mit Hauptfach Naturschutz in Marburg; ab 1994 gutachterliche Tätigkeit in der Umweltplanung in Frankfurt und Dresden; 1995 bis 2011 selbstständig im Bereich Umweltplanung; seit August 2011 Lehrer für Biologie am Evangelischen Kreuzgymnasium in Dresden; von 2008 bis 2014 Finanzvorstand bei der Stiftung Wilderness International
Warum Wilderness International
Als Schüler wurde ich mit der rasanten Zerstörung des tropischen Regenwaldes in Südamerika konfrontiert. Alle für mich damals unvorstellbaren Prognosen der Flächenverluste haben sich trotz bester Argumente für die Erhaltung der Wälder bewahrheitet. Das Engagement von Wilderness International erlöst mich aus der Ohnmacht, nichts für die Erhaltung unserer Erde tun zu können. Durch den spendenfinanzierten Kauf der Flächen bleiben bedrohte Wälder dauerhaft erhalten und nebenbei verbessere ich meine Klimabilanz – ein Weg, der durch Wilderness International jedem Menschen offen steht. Konkreter und einfacher geht es nicht.
Thomas Kimmel
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Koch mit Abitur BWL Studium Dresden, Abschluss Diplom Touristikwirt Breitenbrunn; Derzeit tätig als Geschäftsführer/Inhaber DIAMIR Erlebnisreisen GmbH, Dresden; Geschäftsführer/Inhaber 7o7 Marketing GmbH und DIAMIR Reisebüro GmbH
Warum Wilderness International
Mit der Gründung des Reiseveranstalters DIAMIR Erlebnisreisen habe ich mein Hobby zum Beruf gemacht. Unser oberstes Anliegen ist der Schutz von natürlichen, intakten Lebensräumen, welche die Grundlage für unsere Naturreisen sind. Ich bereiste bereits mit meinen Kindern die Regenwälder Westkanadas und habe somit hautnah Bezug zu den von Wilderness International geschützten Gebieten. Während dieser Reise habe ich aber auch die riesigen abgeholzten Gebiete erlebt – genau das gilt es mit unserem Engagement zu verhindern! Im Regenwald Westkanadas schützen wir intakte Natur mit Großsäugern und tausend Jahre alten Bäumen. Mit Wilderness International wird Naturschutz für mich greifbar und ich bin überzeugt, dass wir die letzten übrig gebliebenen Urwälder unserer Erde retten sollten.
Dr. med. Steffen Kolschmann
Vizepräsident Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium Humanmedizin Universitäten Leipzig und Bergen/Norwegen; Aktuell als niedergelassener Facharzt für Innere Medizin und Kardiologie in Dresden tätig
Warum Wilderness International
Ein wesentlicher Baustein beim „Natur schützen“ ist für mich die Sensibilisierung junger Menschen an der Schwelle zum Erwachsensein. Natur aktiv erleben und die Erfahrung, durch eigenes Engagement aus vielen kleinen Dingen Großes entstehen zu sehen – diese Erkenntnis möchte ich weitergeben. Wilderness International bietet hierfür die Möglichkeit. Wenn wir uns wünschen, dass unsere Kinder auch zukünftig auf den Rückhalt und das Potential intakter, großflächig unberührter Natur bauen können, so müssen wir ihnen heute lehren, wie diese zu schützen sind.
Vera Philipps
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Regionalwissenschaften China, Volkswirtschaft und Internationale Politik, Universität zu Köln und Chongqing University; Derzeit tätig als Referatsleiterin Ostasien (Director East Asia) beim Deutschen Industrie- und Handelskammertag, Berlin
Warum Wilderness International
Draußen war ich schon immer gern, das habe ich auch meinen Eltern zu verdanken. Im Laufe meines bisherigen Lebens ist mir privat, im Studium und auch durch meines berufliches Engagement für den Klimaschutz immer deutlicher vor Augen geführt worden, wie kostbar das Geschenk Natur ist und wie wenig der Mensch es oft zu schätzen weiß – obwohl er davon abhängt. Deshalb bin ich von Anfang an als ehrenamtliches Mitglied dabei. Die schützenswerte Vielfalt und fragile Einzigartigkeit von Wildnis wurde mir dann bei einem Besuch auf einem von WI geschützten Landstück im Jahr 2011 nochmal stärker vor Augen geführt. Dieses Bewusstsein und den Schatz Natur möchte ich gern für die bewahren helfen, die nach uns kommen. WI leistet genau das: Umweltbildung und verlässlichen Schutz durch den abgesicherten Kauf von Landstücken.
Marit Richter
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Bauingenieur, Techn. Universität Dresden; Derzeit tätig als Projektleiterin für Revitalisierungsprojekte von Flüssen und Hochwasserschutzmassnahmen, Eichenberger Revital SA, Chur, Schweiz
Warum Wilderness International
Paddeln kann man am besten auf sauberen unverbauten Flüssen. Wo gibt es die noch? In Deutschland, China und der Schweiz erlebte ich hautnah wie der Umgang mit unserer Umwelt unser Leben prägt. In dieser Zeit lernte ich Ellen und Kai und ihre Begeisterung für die kanadischen Regenwälder kennen. Mit ihrem Elan und ihrem Ehrgeiz habe ich mich gern überzeugen lassen, dass wir mit dem Schutz der Wälder, aber auch vor allem mit der Bildung der Kinder und Jugendlichen in eine Zukunft investieren, die es auch unseren Kindern und Kindeskindern noch erlaubt, wahre Natur zu erleben.
Ellen Weiland
Präsidentin Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Dipl. Regionalwissenschaftlerin China und Volkswirtin, Universität Köln und University of Chongqing, China; Master in Responsible Management, Steinbeis Hochschule Berlin; derzeit tätig als Director Strategy bei der CSR-Kommunikationsagentur NUR BAUTE, Berlin
Warum Wilderness International
Schon mit 16 Jahren verliebte ich mich während eines Austauschjahres in Seattle in die Küstenregenwälder Kanadas. Ich wurde über Jahrzehnte Zeugin, wie dieses einmalige Wildnisgebiet mehr und mehr zum Opfer von Abholzung und Kahlschlag wurde. Seit der Gründung von Wilderness International im Jahr 2008 konnten wir schon 1,6 km2 Wildnis schützen. Es ist meine stärkste Motivation und Antrieb, diesen einmaligen Naturschatz mit vielen Gleichgesinnten überall auf der Welt für nachkommende Generationen zu bewahren.
Sandra Zügge
Mitglied Stiftungsrat
Beruf / Werdegang
Studium der Humanmedizin an den Universitäten Freiburg und Innsbruck; Facharztausbildung für Neurologie in Karlsruhe; Facharztausbildung für Psychiatrie und Tätigkeit als Oberärztin in Arnsdorf bei Dresden
Warum Wilderness International
Mich beeindruckte die wilde, unberührte Natur während eines Westkanada-Urlaubes 2004 und wurde seither für mich zum Sehnsuchtsort. Ich wünsche mir sehr, dass auch meine Kinder und möglichst viele andere Menschen nachfolgender Generationen noch intakten, gesunden Primärwald mit seiner einzigartigen Flora und Fauna kennenlernen können. In der Umweltbildung von WI an Schulen sehe ich dafür einen hoffnungsvollen Ansatz. Die Gesundheit des Menschen hängt auch von der Gesundheit der Natur ab!
Kai Andersch
Vorstandsvorsitzender
Beruf / Werdegang
Diplom Forstwissenschaftler; 21 Jahre Projektarbeit in Kanada; 8 Jahre Projektarbeit im Amazonasgebiet
Warum Wilderness International
Wilde Natur ist für mich Quelle von Inspiration und ich fühle mich dort zu Hause. Neben einem riesigen Baum im Urwald, am nebeligen Flussufer oder auf einem Berg sitzend – Natur hilft Kraft zu tanken und kleine und große Wunder zu erleben. In den letzten 20 Jahren habe ich ganze Waldlandschaften verschwinden sehen, Städte und Straßen haben Seen und Täler überdeckt. Ursprüngliche Natur wird von Jahr zu Jahr seltener – mit erschreckender, zum Handeln zwingender Geschwindigkeit. Ich liebe Natur und möchte als Teil von Wilderness International dafür kämpfen, dass unsere Erde auch in Zukunft noch eines sein wird: Wild und wunderschön.
Hans Dierstein
Vorstand Projekte
Beruf / Werdegang
Versicherungsfachmann, BWV Köln; Fachberater für Finanzdienstleistungen, IHK Passau; derzeit tätig als freier Makler für Finanzdienstleistungen und Büroleiter eines Mitgliedes des Abgeordnetenhauses von Berlin
Warum Wilderness International
Schon bei der Gründung von WI gefiel mir besonders die Idee, dass hier jeder einzelne Spender die Möglichkeit hat, sein ganz persönliches Stück Land für immer unter Naturschutz zu stellen. Durch meine Tätigkeit für Wilderness International konnte ich immer wieder erleben, wie sich die unterschiedlichsten Menschen für den Umweltschutz begeistern lassen, um sich dann ganz konkret zu engagieren. Diese Freude und Begeisterung für den Umweltschutz zu erleben ist wunderbar und es spornt mich immer wieder an, die Erfahrung zu teilen, dass man durch sein persönliches Tun etwas ganz konkret zum Positiven verändern kann.
David MacDonald
Vorstandsvorsitzender Wilderness International (Canada)
Beruf / Werdegang
Wirtschaftsstudium; 11 Jahre Projektarbeit in Kanada
Warum Wilderness International
Ich liebe und respektiere Natur zutiefst. Die Schönheit und Kraft dieser wilden Orte ist etwas, das wir gerade erst beginnen zu verstehen. Leider ist die Geschwindigkeit, mit der diese Orte verschwinden, höchst besorgniserregend. Wenn wir nichts tun, werden viele von ihnen für immer verloren gehen! Die Leidenschaft und der Einsatz aller Beteiligten bei Wilderness International ist unheimlich inspirierend. Ihr Engagement, Bewusstseinsbildung und Umweltbildung zu fördern ist die Richtung, die wir einschlagen müssen, wenn wir wollen, dass diese wilden Orte für die Zukunft erhalten bleiben.
Jürgen Thiele
Finanzvorstand
Beruf / Werdegang
Dipl.-Ing.(FH) Elektrotechnik; wiss. Mitarbeiter im Forschungszentrum MLW; Klinikingenieur Zahnklinik Med. Akademie Dresden; Geschäftsführer Dentaldepot Anton Gerl Dresden
Warum Wilderness International
Als junger Mann und aktiver Wintersportler habe ich den 1970/80er Jahren das große Waldsterben im Osterzgebirge miterlebt. Dazu kam 1986 noch der Reaktorunfall Tschernobyl. Diese Ereignisse haben bei mir bereits zu DDR-Zeiten ein starkes Umweltbewusstsein geprägt. Kai Andersch inspirierte mich später im internationalen Naturschutz aktiv zu werden: zunächst als begeisterter Sponsor mit der Fa. Gerl für die Wildnisläufe der Dresdner Schulen, dann intensiver ab 2008 als Gründungsstifter. Heute arbeite ich im Bereich Finanzen als Vorstand ehrenamtlich im Stiftungsbüro mit.