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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Hello Bali!

Das Auto hält an und aus der Lobby des „Tauch Terminal Tulamben“ lächelt eine Dame mit einem mir sehr bekanntem Gesicht und nimmt uns in Empfang – sichtlich erfreut über das Wiedersehen nach fast 10 Jahren. Auf den Weg in den Bungalow winken mir Tauchguides zu und aus der „Drop Off Bar“ grüßt mich Wayan. Der überwiegende Teil der Küchenbelegschaft steht mit strahlenden Gesichtern da und winkt mir zu. Fast alle kommen sie aus Tulamben oder der näheren Umgebung. Ich habe mir das sehr gewünscht, hätte es aber nicht gedacht, so viele dieser Menschen hier nach so langer Zeit wieder zu sehen! Dem Winter zu entfliehen war eigentlich die Hauptursache für einen Trip um die halbe Welt nach Bali. Ein weiterer Grund: Die lieben, friedvollen Menschen und die noch sehr ursprüngliche Nordküste der Insel zogen mich schon vor mehr als 10 Jahren in ihren Bann. Tulamben, ein Ort der durch das ca. 130 Meter lange Wrack der USS Liberty in der Tauchergemeinde relativ bekannt ist. Ok, ich gebe zu, natürlich war es auch die Unterwasserwelt die mich wieder hierher gezogen hat. In welchem Zustand ist die Bucht von Tulamben in der Biologen einst über 1200 Spezies gezählt haben? Denn auch die indonesischen Riffe bleiben vom Druck der Ausbeutung und Plünderung wegen Profitgier nicht verschont ! Es ist Ende der Regenzeit auf Bali und auf den ersten Blick hat sich hier erfreulich wenig verändert! Aus Sicht der Evolution ist der Indopazifik, im Gegensatz zur Karibik, die „älteste“ Meeresregion unseres Planeten und daher auch die größte Artenvielfalt. Auf dem Wildblog von Wilderness International versuche ich, die unglaubliche, schützenwerte Vielfalt der hiesigen Unterwasserwelt  greifbar zu machen.

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre