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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Kanadische Motten

Heute Abend geht sie los, die Reise zur Erforschung der westkanadischen Küstenregenwälder. Für meinen Kollegen Matthias und mich heißt das ‚Motten suchen’. Fünf Wochen Lichtfang in der Nacht und Keschern am Tag. Fünf Wochen atemberaubende Wildnis, über die ich meine Augen nicht nur einmal überwältigt schweifen lassen werde. Allerdings bedeutet unsere Reise kein Erholungsurlaub, sondern die gezielte Suche nach Schuppenflüglern (so die Übersetzung des Namens ‚Lepidoptera’, der die Gesamtheit aller Schmetterlinge und Motten bezeichnet). Von winzigen, wenige Millimeter großen ‚Micros’, wie wir die Klein(st)schmetterlinge nennen, bis zu beeindruckenden Brummern (die ‚Elefanten’ der Schmetterlingswelt) wie den Eulenfaltern und Schwärmern wird uns alles interessieren. Wer Tiere in ihrem Lebensraum erforschen möchte, muss wohl oder übel das eine oder andere Stück an Equipment ins Feld schleppen. In unserem Fall heißt das: zwei Kisten vollgepackt mit Leuchtröhren, Leuchttürmen, Kabeln, Leuchtfallen, Akkus, Sammelkisten, Keschern und vielem mehr. Dazu kommt natürlich noch das Gepäck, mit welchem man in der Wildnis zu leben gedenkt: Klamotten, Zelt, Schlafsack… ihr kennt das. Tjaja, was man nicht alles auf sich nimmt (und an Gepäck zu tragen bereit ist), wenn es um Herzensangelegenheiten (wie die Schmetterlingsforschung) geht… :) In Kürze mehr… Richard

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre