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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Neun Erfahrungen

Gesammelte Emotionen zum 15.7.12

8:00 Theresa Stipendiatin aus Dresden Endlich ausgeschlafen! Ich bin so froh! Diesen richtigen Wachzustand sollte man wirklich schätzen, wenn man ihn mal hat. Vergangene Nacht konnte ich durchschlafen, denn es haben mich weder plätschernde Wellen, noch zwitschernde Vögel oder frühaktive, etwas lauter redende Stipendiaten geweckt. Alles hat zwei Seiten – auch das Leben zusammen und in der Natur. Am Tag kann ich sie bewundern und von ihr lernen. In der Nacht versuche ich, ein Teil von ihr zu werden. Ich habe gelernt, mit allen Seiten der Natur umzugehen. 10:30 Shayla Photographer from the Gwich‘in Tribe, Northwest Territory I felt like I didn‘t want to leave the camp because I really enjoyed the stay.  I loved the camping, the nature and how clean it was.  I will always remember this place because it is where I first swam in the ocean, first saw and touched a starfish and first ate sea urchin and kelp.  And I plan to return someday. 11:15 Jenin Stipendiatin aus Dresden Von den drei Tagen auf dieser Halbinsel werde ich unglaublich viel mitnehmen, über die Natur und die Kultur und das Leben, aber ich habe auch einen Teil von mir dort gelassen. 12:30 Sami Fotograph I was very touched to hear Hwiemtum singing during the caneo ride while filming. Aehh: To get in touch with the first nations is like a miracle to me. Es ist diese tiefe Verbundenheit zur Natur, die die Cowichan und Gwich‘in haben. Es ist etwas wir verloren haben. Wir können es dennoch wieder finden. Man muss sich einfach öffnen. When you stay in this forest you have the wish to pray, you stay there and want to cry. 14:00 Finn Stipendiat aus Leipzig Die Papiermühle war echt beeindruckend, weil der Kontrast zwischen unberührter Natur und dem rauchenden Schornstein beinah auf eine unangenehme Art und Weise ergreifend war. 16:25 Jamie Stipendiatin aus Frankfurt Ich habe mich sehr gefreut, als wir Salmonberries beim See gefunden haben. Das war hilfreich für unser Projekt. 18:00 Lynn Stipendiatin aus Dresden Ein Reh lief circa zehn Meter vor unserer Nase auf der Wiese entlang, bemerkt uns und rannte nicht einmal weg!  Es ist erstaunlich, wie zahm Tiere werden können, wenn sie in der Nähe des Menschen wohnen, aber ist es auch gut für sie? 21:00 Kathi Betreuerin Ich bin tief bewegt von der Begeisterung und den Empfindungen, die die Stipendiaten in der FeedBack-Runde zu den vergangenen drei Tagen geäußert haben, zum Beispiel: „Ich glaube, ich habe in den letzten Tagen mehr erlebt als ich mir für die nächsten zehn Jahre erträumt hatte.“ „Ich hoffe, dass wir uns nicht zu sehr an so etwas Schönes gewöhnen, damit wir es auch weiterhin schätzen können.“ 23:45 Christina Stipendiatin aus Frankfurt Ich bin völlig fertig und glücklich wie nie.  Mir laufen gerade die Tränen, weil ich so kaputt bin nach der heutigen Kanufahrt und den späten Nächten.  Es ist noch nicht mal die erste Woche herum und wir haben schon so viel erlebt.  Die Kultur, die wir kennengelernt haben und die Natur, in der wir gelebt haben, ist fast surreal und komplett unfassbar.  Und jetzt sitze ich hier und habe mit allen über den heutigen Tag gesprochen und langsam fange ich an zu begreifen, dass die Wälder und Erlebnisse dieser Tage mich für immer prägen werden. Mehr Berichte und Bilder vom Fotografen-Team auf www.reinis-blue-box.blogspot.de und http://www.samifayed.de/blog. www.facebook.com/wildernessinternational 

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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