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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Nightlife in Vancouver

Hey Leute, heute ist unser letzter Tag in Kanada, denn morgen werden wir mit dem Flieger nach Dresden aufbrechen. Wir alle finden es mega schade, dass unser Abenteuer sich dem entgegen Ende neigt. Deshalb genießen und nutzen wir die letzten 24 Stunden in vollen Zügen. Jannis, Julius und ich stehen um 8 auf und snacken noch ein kleines Frühstück im Hostel. Während wir unsere Toasts toasten, geht plötzlich der Feueralarm los, denn ein bärtiger Isländer hat im 2. Stock geraucht und den Rauchmelder ausgelöst. Es dauert 5 Minuten bis sich die ersten Leute etwas angenervt zum Ausgang bequemen (anscheinend kommt hier so was öfter vor;)). Danach trocknen wir 3 noch unsere etwas feuchten Zelte am Strand und brechen dann mit allen anderen zum gemeinsamen Mittagessen nach Granville Island auf. Der Plan ist, dass mehrere Gruppen mit einem Budget von 40 CAD Essen kaufen und wir ein kleines Picknick veranstalten. Julius, Jannis und ich kaufen Bagels und Obst. Da wir die ersten Rückkehrer sind, schauen wir noch einem professionellem Streetperformer zu, welcher mich direkt zu sich ruft, um mit ihm die Show zu rocken. Ich werfe ihm Sälbel in die Hand, während er mit einem 2 Meter hohen Einrad fährt (um Kai zu zitieren: „Oh my Gosh, war das geiiiilllll!!!“). Danach machen wir noch schnell einen Selfie und dann heißt es: Ab in die Souvenirläden! Wir laufen über eine geile Brücke mit fantastischem Blick auf die Skyline. Außerdem ist die „Geile-Auto-Dichte“ ziemlich hoch! Nächstes Ziel: Stanley Park und danach Chinatown. Nachdem wir noch kurz mit zwei Polizisten gequatscht haben, erreichen wir endlich den Park, wobei uns die hunderte Jahre alten Riesenlebensbäume in Ansätzen an den Urwald erinnern, in welchem wir 2 Wochen verbrachten. 2,5 Stunden brauchen wir, um den Park zu umrunden. Wir wollen noch unbedingt die Totempfähle sehen und fragen einen Mann mit Zigarette hinterm Ohr nach dem Weg. Der Dude meint: „Have a look at my Pokemon-App.“ Wir denken der verarscht uns, aber anscheinend ist das das GoogleMaps von Kanada, denn er ist nicht der einzige mit dieser App. Nach dem vielen Umherirren finden wir endlich die Totems. Mein Rat für jeden, der nach Vancouver kommt: Schaut euch die Totems an! Hungrig laufen wir an der Wasserfront entlang Richtung Chinatown, um dort etwas Sushi zu essen. Am Ende landen wir im Touristenviertel und haben immer noch leere Bäuche. Wir schauen uns die Steamclock an und inspizieren den einen oder anderen Sportwagen. Abends finden wir schließlich ein kleines Restaurant, wo ich mir ein Steak mit Spagetti gönne. Wir laufen dann noch etwas ziellos durch die Stadt. Später am Abend sind wir wieder im Hostelzimmer, wo sich mittlerweile ein 55 jähriger, beleibter Asiate in Jannis Bett breit gemacht hatte :)). Fazit: Vancouver ist eine absolut geile Stadt, mit coolem Livestyle. Wir hatten jede Menge Spaß! Ich hab meine Zeit in Kanada extrem genossen und hoffe irgendwann mal wieder in die Wildnis Kanadas einzutauchen. Bis dahin werde ich mich so weit wie möglich engagieren diese unberührte Natur zu schützen. Haut rein, Euer Master of Shithole Henri

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre