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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Rückblick auf der Rückreise

Es sind noch 3.270 km bis nach Frankfurt, wir befinden uns gerade über Grönland und die meisten von uns schlafen. Den letzten Tag in Vancouver haben wir im Künstlerviertel Granville Island verbracht. Der Abschied von Jamie und Christina war schwer und vielleicht sogar etwas mit Neid versetzt, denn sie bleiben noch ein wenig in Vancouver und Umgebung, um Urlaub zu machen. Kathi, Sami, Hannes und Fred haben wir das letzte Mal vor dem Check-in gesehen. Es war eine wunderbare Zeit mit euch, wir alle vermissen euch. Trotzdem waren es schöne letzte Stunden in Kanada, welches mit seiner Natur, seinen Licht- und Schattenseiten uns ein großes Stück näher gekommen ist. Erst jetzt im Flieger wird mir richtig bewusst, was Einmaliges wir alle erlebt haben. Jeder hat viel mitgenommen. Besonders an (Lebens-)Erfahrung. Aber auch diese unglaublich vielen Eindrücke unberührter Natur und Wildnis nehmen wir mit. Die Aufgabe, die jetzt auf uns jetzt zukommt, – und ich denke es ist eher eine Ehre – ist, dieses erlangte Wissen und die gewonnenen Eindrücke weiter zu tragen: an Schulen, auf Wildnisläufen, in Ausstellungen und vielen interessanten Gesprächen mit anderen Menschen. Denn ohne unsere Hilfe würde diese ‚untouched Wilderness‘ nicht mehr lange unberührt bleiben. Es geht hier darum, ein Stück Erdgeschichte zu sichern und aus dem Umgang mit dieser zu lernen. Anton Langeweile auf der Zugfahrt Wir sitzen hier in Fulda fest, und warten seit geraumer Zeit darauf, dass der Zug endlich weiter fährt. Anton wollte schon umsteigen, aber das wäre ganz schön anstrengend geworden, weil unser ganzes Gepäck so viel wiegt. Die Verspätung liegt inzwischen bei etwa 70 Minuten, mit Luft nach oben. Problem ist ein Waggon, bei dem die Kühlung versagt hat und der ausgetauscht werden muss. Beim Warten versuchen wir, so viel frische Luft wie möglich zu ergattern und dank der iPod touch wird uns nicht ganz so langweilig. Außerdem telefonieren wir mit unseren Eltern, damit die nicht vergeblich auf uns warten müssen. Und, oh Wunder, wir fahren wieder los nach etwa 75 min Verspätung. Naja, wer sich auf die Deutsche Bahn verlässt, wird verlassen ;) Christina’s Bericht aus Kanada Hey Guys, Nach dem Abschied von den Anderen in Vancouver geht es für mich nun zurück nach Vancouver Island, wo ich in Cowichan Bay bleibe!  Zur Zeit fliege ich gerade alleine nach Victoria in eine kleinen klapprigem Flieger, mit circa vierundzwanzig Sitzen. Was eine Aufregung! Wir standen einmal fast senkrecht und erblickten verdreht die ganzen Inseln von oben. Dennoch war die Aussicht einmalig. Ich kann nicht beschreiben, wie glücklich ich bin, dass ich gelernt habe, die Natur hier auf Vancouver Island so zu schätzen, wie wir Stipendiaten es jetzt tun. Im Rückblick ist sie wirklich unersetzbar. Es gibt so viele faszinierende Einzelheiten, welche man im groben Überblick oft übersieht und erst später entdeckt. Das ist ja das Spezielle an dem temperierten Regenwald hier. There is always always something new to learn and to discover in the nature here! Während der letzten drei Wochen ist das alles ein Teil von mir geworden, den ich auch für den Rest meines Lebens mit mir tragen werde.  Noch nie hatte ich so viel Spass und Freude, und ich hoffe, dass andere auch Ähnliches erleben können und davon etwas mitnehmen können, denn B.C ist wirklich verzaubernd!
Jetzt vermisse ich die Wildnis und die anderen Stipendiaten schon und denke ständig an sie.
Christina

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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