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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Share is the heart of who we are

Liebe Wildblog Leser! „We live between the mist of yesterday and the clouds of tomorrow.“ Eine Expeditionsreise geht zu Ende. So nüchtern kann man die Tatsachen beschreiben, aber was gerade in jedem Einzelnen vorgeht, kann man nicht in Worte fassen. Vergangenes wurde ebenso unwichtig wie Zukünftiges; es zählte allein der Moment. Und von diesen berühmten ‚Magic Moments‘ gab es so viele. Am heutigen Vormittag sollten wir aber noch einmal etwas sehr Besonderes erleben können. Uncle Harold, der Cowichan Elder, welcher uns während der gesamten Reise begleitet hat und von dem wir alle so viel gelernt haben, hat uns eingeladen. Er wird aus Riesenlebensbäumen ein Kanu schnitzen. Diese Bäume sind mittlerweile ebenso selten wie die traditionelle Schnitzkunst. Im Eldershouse in Duncan angekommen, dürfen wir alle mit einer Axt die ersten Hiebe machen. Nach dem obligatorischen Besuch eines Souvenirladens, schauen wir noch einen Film über Geschichte und Kultur der Cowichan. Oberflächlich eine einfache Dokumentation, doch über die Leinwand flackert eine komplett andere Lebenart. Der Mensch ist weder Tieren noch der Natur übergeordnet. Respekt ist hier kein angestaubtes Ideal, sondern eine Lebenseinstellung. Aber vor allem: „Share is the heart of who we are“. Auf diese Fülle an Informationen folgt noch etwas Freizeit in Duncan. Nach den Tagen in der Wildnis genießen es alle, durch die Stadt zu bummeln. Ganz oben auf der Liste stehen Souvenirs, um etwas mitzubringen, was repräsentativ für diese Erfahrung steht. Zurück in unserem zeitweiligen Zuhause sind wir mit Packen und Vorbereiten beschäftigt, denn morgen werden wir „Sun Lotus“ verlassen. Doch heute steht erst noch unser Abschiedsessen an. Ein letztes Mal versammeln sich alle Expeditionsteilnehmer. Nach einem gemeinsamen Abendessen kommen wir noch in den Genuss mehrerer Kulturbeiträge. Neben zwei typischen deutschen Volksmärchen tragen wir auch einen traditionellen deutschen Tanz vor. Dann heißt es „Danke“ sagen und Abschied nehmen. Vor der Reise hatte jeder seine Geschichte, aber während der letzten drei Wochen haben wir unsere Geschichte geschrieben. Wir haben zwar noch zwei Tage hier in Kanada, aber von wichtigen Autoren mussten wir uns bereits verabschieden… Hinter uns liegen drei spannende Wochen und vor uns eine langer Prozess der Aufarbeitung, denn wir durften in so kurzer Zeit so viel erleben. Jenin, Brother Wolf http://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7330.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7346.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7396.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7435.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7275.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7314.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7268.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7236.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7220.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7174.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7228.jpghttp://wi.wildblog.org/wp-content/uploads/2012/07/lr-7077.jpg

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre