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In der Wildnis liegt die Erhaltung der Welt.
Henry David Thoreau

Tag 8 – 17.07. – Besuch vom Stachelschwein am Reptile Creek

Die warme Sonne treibt uns am Vormittag aus dem Zelt heraus direkt in die Arme eines imposanten Stachelschweines. Das ausgewachsene Tier durchquert vor unseren Augen einen kleinen Flussarm und spaziert gemütlich durchs Camp. Unsere Gwich’in Freunde kommen gleich mit einem stumpfen Stock herbei um es zu erlegen. In ihrer Kultur zählt das Stachelschwein zu den größten Delikatessen. Das Erlegen eines solchen Nagetieres bedeutet größtes Glück, denn der Jäger hat einen bedeutenden Wunsch frei, welcher laut Tradition immer in Erfüllung geht. Das niedliche Tier posiert eine Stunde lang direkt am Fluss für unser Medienteam und dann beschließen wir gemeinsam, es ziehen zu lassen. Wir verabschieden es dankbar zurück in die Wildnis. Daniel, der zusammen mit Ältesten und Jugendlichen aus seinem Volk und Wilderness International vor 10 Jahren schon einmal die Expedition mitgemacht hat, zeigt uns die bunten Steine im Reptile Creek. Fast jeder Stein zeugt von Mineralieneinschlüssen, bestehend aus Eisenerz, Kupfereinschlüssen, Silber und Kohle. Und die Berge in östlicher Richtung werden von mineralischen Farbbändern durchzogen. Sie sind der Namensgeber dieser einzigartigen Bergwildnis: Land of the painted Mountains. Reptile Creek

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  • Hannes Holdermann sagt:

    asf

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    Jahre